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diese
ersten Momente hier oben am Pico Arieiro (1818m) sind atemberaubend
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bei
diesem Wetter ist die Stille hörbar. Kein Mensch lässt sich
blicken...
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Pico
Airiero
unglaublich
bizaar fallen die Abhänge jäh in die Tiefe
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Setzling
der Regierung
Wir gingen mit Quinto, den wir auf einem Boot
kennengelernt hatten. Er zeigte uns die Hänge des Pico Arieiro
(1818m)... Er wollte uns etwas sehr dramatisches zeigen... und in der
Tat, wenn es stimmte, was er uns erzählte und zeigte, dann kann
man es durchaus dramatisch nennen. Und es wäre wünschenswert,
dass sich die Naturschützer dafür einsetzen würden. Quinto
erzählte uns, dass er wegen dieser Sache nun eigens aus Afrika
- Johannesburg - angereist sei.
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herrliche
Nebel-Stimmung
Er
erklärte uns, dass er und einige aus seinem Dorf große Grundstücke
auf dem Pico Airiero hätten. Sie würden von der Regierung
von dort vertrieben. Sein Vater sei sein Leben lang
als Schäfer hier gewesen. Nun habe man immer wieder erschossene
Schafe gefunden. Er sagte, man wolle sie von den Hängen vertreiben,
mit dem Grund, dass die Schafe die Pflanzen frässen und die Botanik
zerstören würden.
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Dabei
würden die Arbeiter nicht überlebensfähige Setzlinge
mit Pflanzen, die von Natur wegen hier oben überhaupt keine
Berechtigung hätten, im Auftrag der Regierung setzen. Quinto
sagte, dass sein Vater nach einem solchen Akt seinen Lebenswillen
verloren habe und kurz darauf an einem Herzinfarkt starb. Er weinte
sehr, während er uns das im Taxi auf der Fahrt zum Gipfel des
Pico Arierio erzählte.
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Setzling
der Regierung
unglaublich
bizaar fallen die Abhänge jäh in die Tiefe
Tatsächlich
konnten wir überall sehen, wie die neuen Setzlinge vertrocknet
und verdorrt in ihren Löchern lagen, während 20 cm daneben
die neuen Pflanzen, die die Natur gesäht hat, wunderbar gedeihen.
Quinto sagte, dass man zigtausende solcher Bäume für das
Osterfest gepflanzt hatte, um die Menschen im Fernsehen zu beeindrucken,
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Quinto zeigt
uns: hier haben er und seine Familie viel Grund - er könne es beweisen,
denn er habe auch Grundstückspapiere dafür.
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Grund von ehemaligen Schäfern, so weit das Auge reicht.
Quinto
erklärte uns, dass er vermute, dass diese Aktion aufgrund eines
Plans durchgeführt wurde, von welchem die Öffentlichkeit bisher
nichts erfahren durfte: den Bau einer riesigen Radar-Anlage auf dem
Gipfel dieses herrlichen Berges!
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überall Setzlöcher - Meter an Meter
Diese
Tatsache bekamen wir bei einem Besuch eines Computer-Spezialisten
mit Internet-Cafe schon am selben Tag bestätigt. Als wir den
Laden zwei Tage später wieder besuchen wollten, um ihn näher
zu befragen, fanden wir nur noch mit Zeitung verklebte Fenster und
die Nachricht: "dieses Internetcafe hat dicht gemacht!"
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Setzling
mit teurem Schutz
viele davon
sind ebenfalls verkümmert.
Quinto
ärgert sich auch darüber, dass weil sie billig sind - immer
wieder absolut unheimische Bäume, wie z.B. Eukalyptus gepflanzt
werden, die die Landschaft auf Dauer sehr schädigen würden.
Sie wuchern die ganze Landschaft zu. Diese Tatsache konnten wir bei
unseren Wanderungen selbst sehen.
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Pflanze
am Pico Arieiro
herrliche
Farben. Selbst in diesem rauhen und recht windigen Klima gibt es Überlebenskünstler.
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Levada
- am Pico Arieiro
hier beginnt
der Lauf eines "gezähmten" Flüsschens...
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Levada
- am Pico Arieiro
direkt
am Mini-Levada ist alles grün
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Die
Arbeit der Setzling-Gärtner
überall
lag ihr Müll herum, Flaschen, Dosen, Plastikbecher... unzählige
Zigarettenkippen.
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Levada
- am Pico Arieiro
langsam
wird er breiter und sichtbarer
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Überall
breitgefahrene Fuhrwege.
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Kohle
von Bränden vergangener Zeiten
verbrannte
Pinien? Hier gab es einmal Bäume.
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alle Löcher
sind bepflanzt.
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alle
Löcher sind bepflanzt. Und fast alle Pflanzen sind verkümmert.
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diese
ersten Momente hier oben am Pico Arieiro (1818m) sind atemberaubend
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Ginster-Weg
am liebsten würde ich noch eine Weile bleiben...
aber das Taxi wartet schon
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Quinto
erzählt uns, dass von hier früher die Hotels für die Reichen
ihr Eis geliefert bekamen. Es gab Träger,
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die
Riesen-Ladungen Eis über die schwierigen Wege auf Kraxen auf
dem Rücken bis nach Funchal schleppten.
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Schafe
am Straßenrand
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hier
hat es wohl vor nicht allzulanger zeit ordentlich gebrannt.
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Unsere
Wanderroute am Pico Areeiro - ohne Weg |
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