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I.
GOTT IST ÜBERALL
1. Gott ist überall
...
wir glauben nur, Ihn nicht wahrnehmen zu können, weil
wir uns von Ihm abge-wandt haben. Gott ist überall
- und jene, die Ihn sehen möchten, brauchen Ihn nur
zu rufen. Wenn wir Ihn von ganzem Herzen aus Liebe anrufen
- wird Er kommen und dann können wir Seine Liebe fühlen
und die wunderbar heilende Wärme, die von Ihm ausströmt.
''Das
Universum hatte einen Anfang, doch den Grund dafür
können die Wissenschaftler nicht erklären.
Die Antwort lautet Gott... Hinter der Komplexität
des Lebens muss einfach eine Intelligenz stecken.''
Ken Tanaka, Astrogeologe am U.S. Geological Survey
''Die
Kluft zwischen den verschiedenen Arten der Erkenntnis
(wissenschaftlich und religiös) ist ziemlich
konstruiert. ... Erkenntnis über den Schöpfer
und Erkenntnis über die Schöpfung sind
eng miteinander verbunden.''
Enrique Hernández, Wissenschaftler und Professor
an der Fakultät für Physik und theoretische
Chemie der Universidad Nacional Autónoma
de México
''Wenn wir nach und nach all diese Informationen
[über das menschliche Genom] entschlüsseln,
werden sie uns enthüllen, wie komplex und verwoben
das ganze Material ist. Sie werden darauf hindeuten,
dass alles ursprünglich durch einen intelligenten
Schöpfer... zustande kam.''
Duane T. Gish, Biochemiker
''Wissenschaft und Religion sind nicht unvereinbar.
Sie forschen beide nach derselben Wahrheit. Die
Wissenschaft zeigt, dass Gott existiert.''
D.H.R. Barton, Professor für Chemie, Texas
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Wir
können uns Gott als ein empfindsames Wesen von sehr
sensibler Natur vorstellen. Er wartet unermüdlich auf
uns. Er ist fern von Gewalt, Zwang und Strafe. Das sind
die Auswüchse unserer eigenen Gedankenwelt.
Er
kommt zu uns, wann immer wir Ihm Gedanken und Taten der
Liebe widmen. Er kommt zu uns, wenn wir unser Herz, unsere
Gedanken und Taten in Liebe erfüllen - wenn wir mit
Ihm kommunizieren. Das heißt, wenn wir uns mit Ihm
verständigen: durch Gebete, Meditation, spirituelle
Geistes- und Körperübungen, und richtige Ernährung.
Er liebt es, wenn wir frische Luft atmen, göttliche
Anblicke betrachten, göttliche Musik hören und
göttliche Nahrung schmecken - wenn wir unsere Sinne
mit reinen Eindrücken und unveränderten natürlichen
Substanzen versorgen.
Unser Geist wird von göttlichen Strahlen und Schwingungen
ernährt. Alles, was wir sehen, alles was wir hören,
alles was wir fühlen - selbst unsere Taten und Gedanken
- sind Schwingungen. Manche sind sehr fein und manche sind
sehr grob. Alle diese Schwingungen, die wir durch unsere
Augen, Ohren, Tast- und Fühlsinne von unserer Haut
oder von unserem Herzen wahrnehmen ... sind 'Informationen'.
sie alle werden in unserem Gehirn gespeichert. Durch entsprechende
Impulse werden diese Informationen verglichen, verbunden
oder ausgetauscht. Das Ergebnis kommt zu unserem 'Speicher'.
Dort wird es als abrufbares Erlebnis festgehalten.
Mit der Ernährung unseres Körpers ist es ähnlich.
Mit Roh-Materialien kann ein wunderschönes Haus gebaut
werden: der Tempel, in dem eine Seele sich zu Hause fühlen
kann - in dem Gott verweilen möchte.
Stattdessen bieten wir Schleim, Kleister, Feuer, Rauch und
Gift. Wir haben diese Substanzen hergestellt, indem wir
Gottes Geschenke denaturierten. Wir haben alles mit Feuer
und Hitze behandelt und chemische Experimente an ihnen gemacht.
Wir haben denaturierte Produkte davon hergestellt, die wir
jetzt Nahrungs- und Lebensmittel nennen. Wir inhalieren
den Rauch der Zigaretten und des Räucherwerks - die
Asche der zuvor natürlichen, lebenden Organismen, die
wir verbrannten.
Gott wird in den Momenten, in welchen wir uns von seiner
Schöpfung abwenden und unsere eigene Welt machen, unsichtbar
für uns und lässt uns frei mit experimentieren
- bis wir uns aus freiem Willen wieder seiner Existenz erinnern
und ihn einladen, uns zu helfen. Er wartet auf das Zeichen,
dass wir seine Nähe und seine Liebe von ganzem Herzen
wollen!
Auch dann, wenn Hass, Eile, Hast, Eifersucht, Ärger,
Wut, Gier und Begierde, Gelüste, Neid, Geiz, Gemeinheit,
Übel, Hartherzigkeit, Verschlossenheit, Leidenschaften*,
Gewalt und Gnadenlosigkeit herrschen - verschwindet die
Fähigkeit des 'Sehens' sogleich. Und dann regieren
die Kräfte der Dunkelheit ungezügelt. Es wird
unfreundlich und dunkel in uns selbst und um uns herum.
(* Leidenschaften sind Energiewellen, die uns - wie das
Wort selbst sagt: Leiden schaffen).
Wir glauben, dass es uns an nichts fehlt - außer an
mangelndem Geld oder Erfolg. Wir werden uns gerne den Momenten
bewusst, in welchen wir materielles Glück, wie zum
Beispiel Erfüllung und Erfolg in der Arbeit, im Liebesleben,
im finanziellen Bereich und ähnlichem erleben. Wenn
wir uns dagegen traurig, unverstanden, ungeliebt und depressiv
fühlen und Unglück haben, so neigen wir dazu,
dies in die tiefsten Gründe unserer Seele zu verdrängen.
Dabei ist es uns allen gefühlsmäßig (instinktiv)
längst klar, dass Verdrängtes wieder an die Oberfläche
kommt - so wie der Ball, den ein Kind versucht unter Wasser
zu halten.
Dabei gilt: je stärker der Druck von oben, desto größer
der Auftrieb 'von unten' . Nach dem Motto: wir sind alle
glücklich, doch keiner ist zufrieden!
>>>
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Die
Gabe zu erkennen, dass wir unsere Schwierigkeiten verdrängen
und der Illusion erliegen, zufrieden und 'wunschlos' zu
sein, wird gefangengehalten vom Kleister, mit dem wir
uns mittels toter Nahrung, toter Information (Medien)
und toten Emotionen (Befriedigung von Gelüsten, Neid,
Hass...) bedecken. Über die Gabe des Erkennens verfügt
jeder Mensch durch seinen freien Willen selbst!
Wir
haben eine Menge an uns zu tun, damit wir wieder fähig
werden zu sehen - damit Gott uns leiten und begleiten
kann. Wir können Ihn jederzeit rufen uns zu helfen,
in Liebe, Weisheit, Geduld, Kraft, Freude, Verständnis,
Harmonie, Frieden, Freiheit und Glauben zu leben. Ein
gerechter Mensch zu sein bedeutet: in der richtigen Weise
zu handeln und zu denken. Gott ist in uns und um uns herum.
Er ist sichtbar innen und außen. Innen: durch Wahrnehmung,
wenn wir in uns gehen und unsere Gedanken, Träume,
Visionen, Gefühle, etc. betrachten. Außen:
wenn wir die Geschehnisse außerhalb von uns selbst
betrachten. Gott ist in unserem Geist, in unseren Gedanken,
in unserem Herzen... Er ist in unserem Körper, in
jeder kleinsten Zelle. Er ist um uns herum, gerade so,
wie wir es in der noch unberührten Welt um uns herum
sehen können. Doch wir sind nicht mehr in ihm...
Die meisten können seine Anwesenheit nur schwer oder
gar nicht mehr wahrnehmen. Wir vermochten es, als wir
Kinder waren. Dies ist so, weil wir einen dunklen Belag
mit unseren Gedanken und Taten gebildet haben. Wir haben
uns eine dunkle Welt und einen schwerfälligen Körper
gemacht. Sogar unsere Zellen sind schwer beladen mit unserer
Unwissenheit und mit unserem egoistischen Verlangen -
alles besser zu wissen, besser zu sein ... Wir versuchen
Gott zu sein, doch wir sollten alle 'Kinder' Gottes sein
- das, was wir ursprünglich waren!
Wenn
wir richtig denken und handeln, wird das Licht Gottes
sichtbar bleiben. Es wird für uns und aus uns heraus
leuchten.
Solange wir uns Ihm aufmerksam und bewusst nähern,
solange wir uns um Reinheit und Echtheit bemühen
- wird Er uns am Leben erhalten: seelisch, geistig und
körperlich. Der Körper muss sich einigen reinigenden
und verfeinernden Transformationen unterziehen. Aber dies
muss nicht zwingender Weise über den Wechsel eines
alten 'Kleides' - unseres Körpers - zu einem neuen
Kleid (Tod und Wiedergeburt) geschehen. Wenn wir unsere
Existenzweise ganzheitlich reinigen, so können wir
diese Umwandlung bewusst erleben. Das bedeutet: Reinigung
auf geistiger und physischer Ebene. Es bedeutet, dass
wir neben unserem Körper auch unsere Handlungen und
Gedanken reinigen.
Das
Licht Gottes leuchtet auch an dunkle Orte, wenn es mit
ehrlichem Herzen gerufen wird. Wenn wir die Herkunft unserer
Kraft und Energie vergessen - wird das Licht vom 'Belag'
der Unbewusstheit verdunkelt. Dann fühlen wir, wie
schnell sich das Licht verdunkelt - besser gesagt: wie
weit wir uns vom Licht abwandten.
Das Licht ist da - Gott ist hier - und wartet geduldig.
Und
Du hast Deinen freien Willen.
Gott
will uns in unserem Eigensinn und Trotz nicht stören.
Es ist häufiger, dass wir uns an die Regeln der Dunkelheit
halten - indem wir Energien negativ nutzen - anstatt nach
den Prinzipien des Lichtes und der Liebe zu handeln -
Energien positiv zu nutzen und positiv zu umwandeln.
So verursachen wir blind einen Schmerz nach dem anderen
für uns selbst. Und dann sagen wir: ''Gott bestraft!'',
oder ''Gott ist gnadenlos!'', oder sogar: ''Das war der
Wille Gottes, dass dies passierte. Doch warum ausgerechnet
mir? Warum ausgerechnet ich!'' Wir sagen es ganz besonders
dann, wenn jemand unserer näheren Verwandten oder
jemand, den wir 'liebten' verunglückte. Wir sagen
es auch, wenn eine uns wertvoll und wichtig erscheinende
Sache, wie z.B. Geld, Auto, Haus, etc. verloren geht.
Nein - Gott ist nicht gnadenlos und es ist auch nicht
Sein Wille, dass wir Schmerzen haben oder seelisch leiden.
Wir selbst verursachen all dies, indem wir unserem 'eigenen'
Willen folgen und die Regeln der Liebe missachten. Er
will sich nur nicht in unseren Trotz hineinmischen. Sein
Wille ist es, dass wir ein langes Leben in Harmonie und
Frieden leben. Es ist sein Wunsch, dass wir uns Ihm wieder
zuwenden. Er will, dass wir es tun, weil wir es aus Liebe
tun - weil wir es selbst wollen! Aber Er will es nicht,
weil wir uns fürchten, sonst in der Hölle
braten zu müssen, wenn wir uns nicht seinen Regeln
fügten!
Welchen Sinn würde es für Gott ergeben - der
die reine Liebe ist - uns mit Strafen zu schlagen und
Gewalt auf uns auszuüben? Welchen Sinn ergebe es,
Aufmerksamkeit und Gehorsam durch den Gebrauch von Strafen
und Gewalt zu erreichen und auf solche Weise ein Königreich
zu regieren? Es sind unsere eigenen kranken Erfindungen,
es ist eine Erdenkung von uns Menschen, denn wir haben
unser Angesicht von Gott abgewandt. Und wenn wir uns vom
Licht abwenden, sehen wir doch automatisch Dunkelheit!
Der Mensch sägt Zeit seines Lebens an dem Ast, auf
dem er sitzt. Ist er dann endlich durch und fällt
der verdutzte Mensch dann herunter, spricht er sofort
von Gottes Strafe und Ungnade - voll vom Unverständnis
darüber, was er sich selber antat!
Wir spüren nicht Gottes Zorn als Strafe, wenn wir
leiden. Wir spüren unsere Abgewandtheit von Gott,
wenn wir Schmerzen haben und Leid erfahren.
Wir
können Gott als Licht der Liebe verstehen, das unter
dem Belag der Unwissenheit und Blindheit geduldig leuchtet
und wartet. Er lässt uns alle Schmerzen erleben,
die wir uns selbst mit unseren eigenen Handlungen verursacht
haben - solange, bis wir erkennen, dass wir uns besser
fühlen, Ihn wahrzunehmen: Ihn zu sehen und zu fühlen
- bis wir Ihn rufen. Das heißt: solange, bis wir
anfangen unsere Schale aufzubrechen!
Gott wartet auf einen Impuls, auf ein kleines Zeichen
von uns - wie klein es auch immer sein mag.
>>>
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In
den folgenden Zeilen möchte ich Euch ein paar Ermutigungen
geben und Möglichkeiten aufzeigen, wie Ihr Euer Zwiegespräch
mit Gott beginnen könnt. Es ist für solche,
die es nicht gewohnt sind, mit Ihm zu sprechen, oder für
solche, die es noch nie versucht haben. Ich selbst habe
meinen Kontakt mit Ihm auf diese einfache Weise begonnen.
Die Worte können sehr einfach sein und gerade so,
wie sie aus Euren Herzen kommen. Sie müssen nicht
gleich so glanzvoll und glorreich sein, wie wir es in
heiligen Schriften oder in den Lehren großer Gelehrter
und weiser Menschen finden ...
"Mein Vater (oder wie immer ihr ihn nennen wollt)
- ich bin so rastlos. Ich führe meinen Geist fort
zu tausend wertlosen Dingen. Ich lasse mich pausenlos
unterhalten. Ich bin mit sinnlosen Beschäftigungen
ausgelastet und habe meine Gedanken in tausend Interessen
verstreut. Aber all das ist nur eine Entschuldigung,
um mich nicht zu konzentrieren und der Stimme zu lauschen,
die tief in meinem Herzen flüstert. All dies ist
nur eine Entschuldigung, dass ich fortfahre die Dinge
zu tun,, die ich immer tat und an den Gewohnheiten festzuklammern,
die mich fern von dir halten, wie ich es immer tat."
Du
könntest sagen: "Meine
Freunde haben mir geraten, dies und jenes zu tun - und
ich habe darauf gehört. Aber jetzt will ich auf meine
innere Stimme hören, jetzt will ich mich Dir zuwenden!",
oder
" Ich
hab mein Leben "so" gelebt, weil es meine
berufliche Aufgabe war, aber jetzt habe ich erkannt,
dass es gegen meine innere Stimme ist..."
oder
"ich
musste dies alles tun, um mich selbst zu unterhalten,
weil ich mich so schwach und traurig fühlte - ich
wollte diese Leere in mir nicht mehr spüren! ...
Ich kann den Ausweg nicht finden. Bitte hilf Du mir
zu erkennen, wie ich den ersten Schritt zu Dir tun kann.
Hilf mir, den ersten Schritt zu tun. Zeige mir den richtigen
Weg, damit die Stille und Deine Liebe in mein Herz kommen.
Zeige mir, wie ich mein Leben gestalten kann. Hilf mir,
mit dem zufrieden zu sein, was ich habe und zu verstehen,
warum ich unter diesen Umständen lebe. Bring Dein
Licht und Deine Liebe in mein Herz und Leben und leite
mich auf meinem Weg! Ich danke dir für die Hilfe,
für den Segen, für die Lebensfreude und für
den inneren Reichtum, den du mir schenkst!"
"Mein
Gott - hilf mir den Mut zu finden, mit Dir zu sprechen
und Dich um Deine Hilfe zu fragen (bitten). Als die
Jahre vergingen, wurde ich überheblich und nahm
mich selbst sehr wichtig. Deshalb bin ich nun sehr überrascht
zu erkennen, dass ich nichts ohne die Kraft und Energie
vermag, die Du mir gabst und gibst. Jetzt schäme
ich mich und fühle mich scheu, Dich um etwas zu
bitten. Ich habe nie gelernt, um etwas zu fragen - oder
ich sollte besser sagen: ich habe es mit den Jahren
vergessen. Nun bin ich hier, um Dich zu bitten, mir
zu helfen zu Dir zu kommen. Ich bitte dich, zeige Du
mir, wie ich leben kann, damit Deine Liebe in meinem
Herzen und Leben leuchtet und dass Du nicht mehr länger
auf mich warten musst!"
Für
manche mag es sehr wichtig sein, wenigstens einen kleinen
Schritt zu wagen. Wir fühlen uns wertlos, schuldig
aus welchem Grunde auch immer. Wir fühlen uns sinnlos.
Manche sind auch ärgerlich und vergrämt wegen
einem Fehlschritt. Es ist sehr schwer für sie, wenigstens
sich selbst zu vergeben und noch einmal neu zu
beginnen. Auch dann können wir mit Gott sprechen
- denn Er ist immer bereit, uns zu hören, wenn wir
mit ernsthaften Absichten zu Ihm kommen:
"...Ich kann die richtigen
Worte nicht finden, weiß nicht, was ich sagen
oder fragen soll. Du weißt ja, was passiert ist.
Ich kann es vor anderen verbergen, aber ich fühle,
dass es da etwas gibt, vor dem ich nichts verstecken
kann. Bist Du es?
Gibt es Dich denn wirklich? Wie kann ich mit Dir sprechen,
wenn ich dich nicht hören oder sehen kann? Kann
ich Dich fühlen - wahrnehmen? So viele Dinge habe
ich gesehen und getan, die mich innerlich schmerzten
- und deshalb zweifle ich an Deiner Existenz!
Und auf der anderen Seite fühle ich irgendwo tief
in mir, dass es mehr im Leben geben muss, als das, was
ich sah und gelernt habe. Ich will den Versuch machen
und glauben, dass es Dich gibt. Hilf mir, Dich zu fühlen,
Dich wahrzunehmen, Dich zu erkennen wo immer Du auch
bist. Zeige mir die Schritte heraus aus meiner Misere
(aus meiner Dunkelheit) und führe mich wieder,
wenn ich stolpere!"
Am
stärksten sind die Gebete, in welchen wir uns unseres
göttlichen Ursprungs schon ganz bewußt sind.
Wir danken Gott und den himmlischen Mächten für
die Lebensfreude, für das Licht und die Liebe -
für alles, was wir uns wünschen. Wir danken
für den Wohlstand, für die Erfüllung,
für die Liebe und Geborgenheit...
Wir
können ganz schlicht beginnen. Wir dürfen
mit Gott gerade so sprechen, wie wir es von Herzen empfinden
und können. Wir dürfen Ihn fragen, mit Ihm
sprechen, Ihm erzählen ... und wir können
Ihm danken, wann immer wir es wünschen. Dies wird
uns helfen, uns leicht und frei zu fühlen.
Besonders das Gefühl des Dankes bewirkt Veränderungen.
Das Gefühl, dass wir bereits erhört sind,
dass uns bereits geholfen ist. Wir kennen es unter dem
Begriff Vertrauen. Wir dürfen üben,
unserem Leben - unserer Schöpfung zu vertrauen.
Es ist sehr wichtig, dass wir uns vor Gott genau so zeigen,
und wie wir uns innerlich wirklich fühlen. Wir brauchen
nichts zu übertünchen und uns nicht zu verstellen.
Er kennt uns ja schon. Wenn wir anfangen irgendetwas anderes
zu zeigen, als das, was wir sind - besser oder schlechter,
schöner oder hässlicher - dann fühlen wir
uns nicht wohl und Er weiß es auch! Gott liebt offene,
'nackte' Menschen. Das heißt, Er liebt offenbare
Menschen, weil Er selbst offenbar ist.
Gott ist das Leben selbst. Es macht für Gott keinen
Unterschied, wie wir aussehen, wenn wir uns Ihm in aufrichtiger
Absicht nähern. Wir dürfen zu Ihm gerade so
sprechen, wie wir es in unserer Schüchternheit, Angst
oder sogar Arroganz schon können. Wir können
diese Offenheit auch in unserem täglichen Leben üben.
Viele unserer Missverständnisse, Ärgernisse,
Ungeduldigkeiten und Unfreundlichkeiten rühren daher,
dass wir versuchen, uns mit allen möglichen Mitteln,
Methoden und Masken zu verstellen. Auf diese Weise beleben
wir mehr und mehr unsere aufgesetzte Maske, anstatt unser
wahres Selbst.
Das wird am Beispiel des Krieges besonders deutlich. Ein
Mensch nimmt sich eine Bombe zur Seite und gibt vor, größer
und stärker zu sein, als er wirklich ist. Entblößt
würde er ziemlich genauso scheu, sensitiv, verängstigt,
gepeinigt und schüchtern aussehen, wie seine vermeintlichen
'Feinde'.
Weil ein Mensch sich fürchtet und Gott nicht kennt,
benutzt er die Angst seiner 'Brüder' und 'Schwestern',
um mächtig zu werden. In dieser Dunkelheit der Angst
und des Gefühls, ungeliebt zu sein, hat der Mensch
die Vorstellung und Hoffnung, dass Macht und Gewalt ihm
das Loch auffüllen könnten, das er tief in sich
fühlt ...
Sei nicht traurig, ärgerlich oder ungeduldig, wenn
Du von ganzem Herzen gerufen hast und nicht sofort eine
Antwort zurückbekommst. Gib' nicht auf, wenn Du nach
allen Anstrengungen wieder das getan hast, was Du nicht
tun wolltest und wenn Du unterlassen hast, was Du tun
wolltest. Früchte reifen nicht an einem einzigen
Tag.
Was immer Du auch wünschen magst, wenn es würdevoll
und weise ist - was immer Du in diesem Sinne tun möchtest
- oder von was immer Du absehen möchtest: frage Gott,
Dir zu helfen. Gib' nicht auf. Du kannst es jeden Tag
neu beginnen. Vergib' Dir selbst einen Fehler und versuche
es noch einmal.
Hör' nicht auf, von ganzem Herzen zu rufen - wie
miserabel, elend oder würdelos Du Dich auch fühlen
magst! So kommen wir innerer Ausgeglichenheit, Harmonie,
Frieden und Freude näher. Jeder Schritt bringt uns
Gott näher. Mit jedem Ziel, das wir mit ihm zusammen
erreichen, werden wir uns ruhiger, fröhlicher und
leichter fühlen.
Wir haben uns selbst von der Wesenheit abgewandt, die
reines Licht und reine Liebe ist. Reines Licht, das einmal
durch uns strömte, als wir noch in seiner Liebe standen.
Es war die Zeit, als wir seine Liebe aus freiem Willen
noch wollten! Es war die Zeit der Unbefangenheit
und Unbeschwertheit unserer Kindheit. Es war auch
die Zeit lange vor unserer jetzigen 'Zeit', an die zu
erinnern uns unmöglich scheint.
Dann zog uns etwas anderes in den Bann. Es schien uns
sinnvoll, unsere 'eigene' Welt zu machen. Und so kamen
wir zu dem Schatten unseres Selbst.
Während
wir Gott näherkommen - geduldig schrittweise, mit
positiven Gedanken und Taten - werden wir das wärmende
und wundervoll heilende Licht wiedersehen. Wir können
uns selbst langsam darauf vorbereiten, dieses Licht völlig
in uns aufzunehmen - mit unserem Geist, unserem Herzen
und unserem Körper. Dann sehen wir unser leuchtendes
Selbst - unsere Lichtgestalten... wir sehen in allem Gott.
Dieser Planet ist wie eine Schule, in der jeder in eine
höhere 'Klasse' bzw. Ebene steigen kann, nachdem
er die Unterrichtsstunden besucht und vor jeder höheren
Stufe die entsprechenden Prüfungen bestanden hat.
Wir sind hier, um unseren Geist zu entwickeln - besser
gesagt: um unsere Seele zu befreien. Der Geist kann 'sehen'
aber er kann nicht handeln. Er kann die Impulse setzen,
damit wir mit unserem Körper handeln. Daher muss
unsere Seele und unser Geist in einen Körper inkarniert
werden (lat.: carne = Fleisch).
Der Körper ist das Fortbewegungsmittel, ohne das
wir auf diese Weise nicht leben könnten. In diesem
Falle bedeutet 'leben': Erfahrungen machen, handeln. Ohne
den Körper könnten wir nicht handeln und ohne
Handlung könnte unser Geist sich nicht zur Vollkommenheit
entwickeln. Durch Handlung machen wir Erfahrungen.
>>>
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2.
Der Kompass
Der Körper bekommt
Impulse über die Sinne. Er sendet sie zum Gehirn.
Das Gehirn sendet das Ergebnis als Ausgabe an den Geist.
Der Geist nimmt es wahr, beobachtet es und speichert das
'Gesehene' (Wahrgenommene, die 'Daten') wieder über
das Gehirn ab.
Wenn wir demnach richtig handeln - gemäss unserer
inneren Stimme - werden wir eine schnelle Entwicklung
haben. Alle unsere bisherigen Erfahrungen passen dann
nahtlos in das große Puzzle der Vollkommenheit.
Wir können auch sagen: in die 'lebendige Wahrheit'.
Wenn wir anstatt dessen nicht gemäss unserer inneren
Stimme handeln, wird es eine längere bis lange Zeit
zur Entwicklung brauchen.
Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Kompass eines
Wanderers. Wenn er ihn nicht benützt, kann es sein,
dass er ganz woanders hingeht, als er es vorgehabt hatte.
Es kann sein, dass er in die Wüste oder in den Sumpf
geht, die auf seiner Karte eingezeichnet waren - und die
er mit Hilfe des Kompasses leicht hätte umgehen können.
Nun erleidet er Durst und die Qualen großer Hitze
- oder er versinkt im Sumpf und erfährt die Natur
als ein grausames Wesen. Aber diese Auswertung seines
Erlebnisses kam, weil er seinen Kompass nicht benützte.
Aber selbst in dieser 'Hölle' könnte er sich
wieder zurecht finden, wenn er sich seiner inneren Stimme
- seinem inneren Kompass anvertrauen könnte, anstatt
vor Angst zu sterben.
Mit dem Körper, dem Geist und dem Herzen (nicht das
physische Herz) bzw. der Seele eines Menschen ist es ähnlich.
Der Körper und die Seele sind mit perfekten Kompassen
ausgestattet, die absolut zuverlässig funktionieren,
solange wir es verstehen, damit umzugehen. Wenn wir sie
unangemessen benutzen, bekommen wir wertlose und falsche
Ausgabedaten für den 'Beobachter' - für unseren
Geist. Die Erfahrung, die wir gemacht haben, wird unvollkommen
und lückenhaft, falsch oder überhaupt nicht
ausgewertet.
Um
den richtigen Weg zu finden, richtig zu denken und zu
handeln, wurden wir von unserem Erschaffer mit einem zuverlässig
arbeitenden 'Kompass' oder Pfadfinder beschenkt. Er ist
genauestens geeicht und kann nicht beeinflusst werden.
Wenn wir die Skala dieses 'Instrumentes' nach unserem
eigenen Ermessen übermalen, brauchen wir nicht überrascht
zu sein, wenn wir Schwierigkeiten, Probleme und Krankheiten
gegenüberstehen, die uns ungerechtfertigt und unfair
erscheinen. Die erlebte 'Unfairness' ist die 'kleine'
Abweichung, die wir auf der Skala vorgenommen haben. Dies
bedeutet noch lange nicht, dass wir nun nicht mehr die
Probleme zu lösen hätten, die uns durch unser
Karma und unsere Bestimmung gegeben wurden. Es bedeutet
lediglich, dass wir es uns selbst schwerer gemacht haben,
zu unterscheiden - Situationen richtig einzuschätzen
- den richtigen Weg zu finden. Ich werde später noch
näher darauf eingehen.
Es
ist ziemlich einfach zu erkennen, wann wir einen falschen
Weg gewählt haben: wir werden krank, unpässlich,
verrückt, müde oder rastlos.
Das
Wort verrückt sagt ja schon, dass hier etwas von
seiner Stelle gerückt wurde ... Wir werden böse
und nervös, fühlen Schmerzen, kämpfen gegen
sogenannte Feinde oder leiden ... Wir quälen uns
mit Depressionen herum. All diese Tatsachen sind wie Leitplanken.
Sie alle zeigen uns, dass wir den falschen Weg gingen.
Eines schönen Tages fingen wir Menschen an, auf eine
andere Stimme zu hören - auf unseren sogenannten
'eigenen' Willen. Das heißt: wir ließen uns
einsuggerieren, dass wir alles, was wir nun täten,
aus unserem eigenen Willen heraus tun. Auf diese Weise
wurden wir von unserem inneren Balancehalter - der Stimme
innerer Ausgeglichenheit - fortgezogen.
>>>
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3.
Der Wille des Menschen
Wir stellen unseren
'eigenen' Willen höher als den Willen unseres Schöpfers
...
Unser sogenannter 'eigener' Wille, nämlich das, was
uns davon abhält, unseren ureigenen Weg zu gehen,
das richtige zu tun, ist nicht unser 'eigener Wille',
sondern zu einem Großteil Fremdsuggestion von Störgeistern,
aufgenommene negativen Gedanken und Schwingungen von Mitmenschen,
Angst vor der Macht unserer Mitmenschen... Und die nehmen
wir auf, weil wir selbst Macht ausüben, selbst unsere
Mitmenschen suggerieren...
Wir können nicht verhindern, dass Energien auf uns
einwirken. Aber wir können etwas an uns selbst tun.
Wir haben jeden Moment die Möglichkeit, das was wir
erleben zu negativen Gedanken und Taten zu nützen
- oder zu positiven Gedanken und Taten zu umwandeln. Wir
haben sogar die Fähigkeit negative Energien in positive
zu transformieren.
Viele sagen, dass sie den richtigen Weg nicht wissen;
dass sie die innere Stimme nicht haben oder hören
können. Sie ist in uns allen: beobachten wir die
Ergebnisse unserer Handlungen. Beobachten wir die Handlungen
und Ergebnisse unserer Mitmenschen. Sehen wir uns an,
was uns umgibt! Wenn wir der Bereitschaft Platz machen
und dem Zweifel keine Nahrung mehr geben, werden wir schnell
erkennen, was falsch ist. Jeder wird für sich erkennen,
was er anders machen kann. Es ist nicht wichtig, was andere
für uns für richtig oder falsch ersinnen. Es
ist wichtig, was wir wirklich fühlen! Es ist auch
wichtig, dass wir erkennen, dass uns nichts wirklich schmerzlich
treffen kann, was wir nicht selbst irgendwann einmal gesät
haben. Es geht auch nicht darum, diese schmerzlichen Erfahrungen
zu umgehen oder künstlich zu reduzieren. Es geht
darum, alles was wir erfahren, bewusst zu erleben - wahrzunehmen
- wertlos und urteilslos. So hören wir auch auf über
andere zu urteilen und werden Schritt für Schritt
frei...
Um den rechten Weg zu finden, müssen wir zuerst ruhig
und geduldig werden. Wir dürfen mit Gott sprechen
und es zulassen, dass er unser Freund ist. Nun - der Kompass
oder 'Pfadfinder' in uns ist da, um uns gesund und wohl
erhalten durchs Leben zu führen: seelisch, geistig
und körperlich - damit wir bewusst wahrnehmen können
- bis wir vollkommen gereinigt sind!
Wenn wir unseren Körper nicht recht behandeln, wird
er zerfallen. Er wird alt, spröde, unzuverlässig
und unbrauchbar. Er kann seine Arbeit nicht mehr verrichten.
In einem zerfallenen Auto können wir nicht mehr fahren.
Wir könnten es vielleicht reparieren - aber in den
meisten Fällen müssen wir uns ein neues Vehikel
besorgen. Das Gleiche ist es mit unserem Körper.
Wenn er einmal verbraucht - und unser Geist noch nicht
voll entwickelt ist - besser gesagt: unsere Seele noch
nicht von der Dunkelheit gereinigt ist, dann ist es Zeit,
ein neues Vehikel oder Kleid zu bekommen.
Der Karneval, bzw.
Fasching hat sehr viel mit dem Ablegen des Körpers
zu tun. Das ausgelassene Treiben ist sicherlich noch aus
der Zeit der Heimsuchungen von der Pest übriggeblieben,
in der die Menschen sich vor ihrem Ableben 'noch einmal
so richtig haltlos austoben' wollten, weil sie befürchteten,
dass es nach dem Sterben 'aus und vorbei' sei (lat: carne
vale = Fleisch, lebe wohl).
Wir
benötigen unser Vehikel 'Körper', um unsere
Seele zu Gott zu tragen. Dieses 'Anziehen' eines neuen
Körpers wird Reinkarnation genannt. Übersetzt
bedeutet es: Wiedergeburt im Fleische. Wir sind alle Seelen
und haben Körper, um uns damit durch Erfahrungen
von der Unbewusstheit zu befreien.
Das bedeutet also, dass wir unseren Körper mit ganzer
Aufmerksamkeit und gewissenhaft behandeln müssen.
Nicht zu viel und nicht zu wenig. Wir sollen ihm die gleiche
Aufmerksamkeit gestatten, die wir haben, wenn wir uns
unseren nachdenklichen Zeiten, Yogaübungen oder unseren
tiefen Meditationsübungen hingeben. Der Körper
soll uns lange Zeit tragen, damit wir in unserer Reinigung
möglichst viele Schritte vorangehen können.
Für einen Menschen, der sich selbst noch nicht so
weit entwickelt hat, ist es sehr wichtig, dass er sein
'Fahrzeug' in gutem Zustand hält, damit er sich nicht
ein neues besorgen muss. Diese Besorgung ist eine sehr
langwierige
und mühsame Angelegenheit. Jeder Tag, den wir länger
leben, verbessert die Chance, durch richtige Gedanken,
Wünsche und Handlungen den rechten Weg zu finden
und zu gehen.
Es nützt auch nichts, den Körper künstlich
möglichst lange am Leben zu erhalten. Denn das Wort
künstlich sagt ja auch schon, dass wir es uns mit
künstlichen Mitteln 'ergaunert' haben, länger
zu leben und nicht durch den Verdienst von natürlich
richtigen Handlungen!
Richtige Handlungen und Gedanken verändern als Ergebnis
die Einstellung zum Leben. Dies hebt uns zu der höheren
Stufe empor. Auch ein Geist, der noch nicht voll entwickelt
ist, kann durch positive Handlung zu guten, das heißt
brauchbaren Erlebnissen und Erfahrungen kommen. Auch ein
solcher Geist geht auf diese Weise in kleinen Stufen auf
der hohen Leiter empor.
Unser Körper ist also sehr wichtig für uns,
solange wir nicht vollkommen gereinigt sind. Dies bedeutet
nun nicht, dass wir von morgens bis abends über die
Behandlung unseres Körpers nachdenken müssen.
Es bedeutet vielmehr:
- richtige
Nahrung zur rechten Zeit, in der richtigen Menge -
wenn wir bewusst essen, erfahren wir, was uns wann
wirklich gut tut - und wie viel
- spirituelle
Übungen in Verbindung mit Meditation - In-sich-Gehen
- Entspannung
des Körpers und Entlastung der Seele
- Gottverbundenheit
- Aufgehen
und Hingabe an den Moment: Loslösung vom Gestern
und Loslassen des Morgen
Es
bedeutet ganz einfach, den Körper mit genügend
Sauerstoff zu versorgen, ihn mit frischem Wasser zu baden,
ihn von der Sonne, vom Wind und Wasser umarmen zu lassen,
so oft es geht und wann immer wir das Bedürfnis danach
haben. Es bedeutet, so zu handeln, dass wir auch allen
anderen Wesen, die neben uns diese Erde bewohnen den Freiraum
lassen, diese Lebensnotwendigkeiten und Freuden zu genießen,
die uns der Schöpfer zur Erfüllung unseres Lebens
schenkt.
Wenn
wir nach diesen Regeln leben, denken wir auch nicht ständig
und alle Augenblicke über diese Lebensnotwendigkeiten
nach. Dann wird es nicht zum unnatürlichen Zwang,
der uns dazu treibt, alles zwanghaft zu tun, alles besser
wissen und machen zu wollen - als Gott. Wie oft habe ich
schon den Satz gehört: "Das ist ja päpstlicher
als der Papst!"
Solche
Aussagen entstehen dann mit Recht, wenn uns unser Gewissen
mahnt, dass wir etwas vernachlässigt haben. Wenn
wir vor lauter Unaufmerksamkeit und Stress - um dem künstlichen
Ziel, dem wir hinterherlaufen gerecht zu werden - nicht
mehr spüren, was uns eigentlich fehlt, fangen wir
an zu sezieren, fangen wir an Tabellen mit Lebensregeln
zu erstellen und voller Ungeduld zu handeln.
Lebensnotwendige Angelegenheiten werden selbstverständliche
verrichtet, wie z.B. die Säuberung der Zähne
oder der Gang zur Toilette. Da fragen wir uns auch nicht,
ob wir uns nun entleeren sollen oder nicht! Wenn wir gleich
auf unser Gefühl hören, brauchen wir nicht so
viel zu denken ...
Warum denken wir also so viel darüber nach, wenn
es darum geht, unsere Gedanken zu reinigen, unsere Gefühle?
Tun wir es doch einfach! Manche mögen sagen, dass
es nicht so wichtig sei, auf sich selbst acht zu geben,
wenn wir ja doch wiedergeboren würden.
Erinnern wir uns, dass mit dem Grad der Entwicklung unseres
Geistes und der Behandlung
des Körpers - auch der Körper eine Umwandlung
erfährt. Seine Verfassung wird leichter und leichter
werden. Er wird ähnlich wie der Ebene unseres Geistes
umwandelt - er wird transparenter! Bedenken wir, wie viel
weniger 'Verkörperungen' wir benötigen, wenn
wir gleich der Entwicklung unseres Geistes - auch unseren
Körper mit 'entwickeln' , bzw. umwandeln - genau
gesagt: unsere Seele vom schweren Ballast reinigen!
***
Dies
kann nur durch die richtige Behandlung aller Organe und
Sinne geschehen. Erinnern wir uns an die Worte Jesu: "Wie
oben so unten - wie innen, so außen!"
Manche mögen sagen, dass sie aber ganz gerne dieses
Leben leben, wie sie es gerade leben. Ist es tatsächlich
dieses mehr oder weniger leiderfüllte Leben, das
wir fristen wollen? Wegen ein paar materiellen vergänglichen
Erquicklichkeiten? Ist es nicht viel erstrebenswerter,
ein Leben erfüllt von Liebe, Freude, Licht und Harmonie
zu leben und zu sehen, wie es durch die eigene Veränderung
auch mehr und mehr die Wesen um einen herum tun!
Wir Menschen werden nicht nur von den inneren Werten geformt
und charakterisiert, die uns geschenkt sind - oder von
welchen wir bei unserer Neugeburt belastet wurden. Ich
werde später noch näher darauf eingehen. Wir
werden auch fortwährend von Werten und Erfahrungen
geprägt, die von Außen auf uns einwirken. Ebenso
von den Vorstellungen, Wünschen und Ideen, die von
Innen kommen. Diese Informationen werden gebildet durch
die Erlebnisse mit den eigenen Eltern, der Familie, den
Freunden, Kindern, Nachbarn, den Lehrern, dem Vorgesetzten,
dem Lebenspartner, ebenso wie Eindrücken durch die
Gesellschaft, Umwelt, etc., die uns umgeben.
Abhängig von unserer eigenen Neigung und beeinflusst
von diesen 'äußeren' Einflüssen werden
wir wohlmöglich erneut die Schale aller Illusionen,
der Unwissenheit und Dummheit (Dunkelheit) brechen müssen
- den dunklen Belag, der uns vom Licht und von der Liebe
Gottes trennt, wenn wir uns neu inkarnieren
müssen.
>>>
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4.
Als wir noch Kinder waren - Teil
1
... hatten
viele von uns keinen Zweifel an der Existenz Gottes. Wir
wussten, dass Er in unserem Herzen lebt. wir konnten Ihn
und die Engel sehen und konnten mit ihnen sprechen.
Als
ich ein kleines Mädchen war, wusste ich, dass ich
darauf acht geben müsse, dass mein Heiland einbequemes
und sauberes 'Haus' habe. Ich wollte, dass er sich willkommen
fühlt und dass er in meinem 'Herzen' zu Hause ist.
Er war mein Freund.
In meiner Vorstellung war mein Herz ein kleiner, heller
Raum und ich konnte immer ein kleines Wesen dort sitzen
sehen, das in so etwas wie weiße Stoffe oder helles
Licht gehüllt war. Ein sanftes Licht ging von ihm
aus und es hatte immer ein mildes Lächeln auf den
Lippen. Wenn immer ich es sah, fühlte ich mich sicher,
geliebt und geschützt. Nichts auf der Welt konnte
mich dann ängstigen. Wir sprachen miteinander über
meine Sorgen und Freuden - über den Mond und die
Sterne und den Abendgesang der Vögel.
Es
gab ein Gebet, das mein Vater jeden Abend mit mir zu beten
pflegte: "Lieber
Gott - ich bin so klein, mein Herz ist rein, darf niemand
drin wohnen, als Du allein!"
Die Tage vergingen und ich vergaß all diese wunderbaren
Dinge und auch das kleine Gebet. Die Jahre wurden lang
und das Leben wurde irgendwie automatisch und gedankenlos.
Aber da war immer die insgeheime Suche nach der tiefen
Bedeutung unseres Daseins. Wann immer ich anfing von Gott
zu sprechen, lachten alle. Ich wurde unsicher und traurig.
Als
ich 28 Jahre alt war, saß ich eines Tages wieder
in Suche nach den Geheimnissen über das Leben und
den Tod. Ich bat Gott in meiner Verzweiflung darum, mir
zu helfen und mir die Zusammenhänge des Lebens zu
zeigen.
Und
plötzlich überwältigte mich ein wahrer
Ansturm von imaginären Bildern und Eindrücken.
Zuerst war es ähnlich wie bei einer Film-Collage.
Dann wurde es ruhiger.
Ich sah ein friedvolles hellstrahlendes
Wesen in meinem Herzen
sitzen, gehüllt in weißes Licht und mit einem
milden Lächeln auf seinen Lippen. Wogen von hellem
Licht und Liebe gingen von ihm aus und hüllten mich
ein...
Ich
spürte, wie es in meinem Herzen "sprach":
"Du
hast mich gerufen und dein Herz geöffnet ...
Schau dich um, Ich bin überall - ich habe viele
Gestalten und bin sichtbar für jene, die geöffnete
Augen haben. Ich bin hörbar für jene, die
geöffnete Ohren haben. Ich bin mit und in jenen,
die geöffnete Herzen haben. Ich scheine in jedem
Wesen - doch nur jene mit einem offenen Herzen können
mich sehen und fühlen.
Als du ein kleines Kind warst, war dein Herz voller
Liebe und wollte über das Leben wissen. Deshalb
konntest du mich sehen und fühlen. Ich war die
ganze Zeit bei dir. Du wolltest, dass ich dich begleite
und führe. Ich war dein Freund.
Als
du älter wurdest, erfuhrst du von der Existenz
des Todes und es flößte dir Angst ein.
Langsam verschloss sich dein Herz und so konntest
du mich nicht mehr sehen. Du gingst zum Kindergarten,
in die Schule, zur Arbeit ... Mehr und mehr liehest
du dein Ohr den Worten, die die Welt sprach. Du horchtest
auf die 'Welt' und konntest so meine feine Stimme
nicht mehr wahrnehmen. Die Welt der Menschen ist eine
Welt sehr fern von meiner Schöpfung und sehr
fern von meiner Liebe.
Ich schuf den Menschen und gab ihm seinen freien Willen.
Er missbrauchte ihn, um seine eigenen, selbstsüchtigen
Wünsche zu befriedigen. Der Mensch tat, was immer
ihm in den Sinn kam und missbrauchte meinen Namen.
Ich
gab den Menschen die Freiheit, selbst zu entscheiden
- und das bedeutete Verantwortung für jeden über
sich selbst. Es bedeutete, dass er auch die Auswirkungen
seiner Wünsche, Gedanken und Taten tragen, fühlen
und sehen soll. Das ist der Grund, warum der Mensch
leidet.
Als
du ein Kind warst wusstest du nichts über die
Sorgen und Ängste der Welt. Du warst rein und
empfänglich. Du hattest nur Augen für winzige
Insekten und für die Blumen, die im Garten wuchsen.
Du saßest unter den Obstbäumen, die Früchte
im Überfluss trugen und wundertest dich, wie
aus einer Blüte ein Apfel werden konnte, oder
wie wohl das winzige Heim eines Apfelwurmes aussehen
mochte - und ich war bei dir.
In jedem Blatt atme ich. Durch jede Blume scheint
meine Liebe für dich. In jeder Frucht verbirgt
sich meine Energie, bereit für dich, dass du
sie aufnimmst, um deinen Körper zu stärken,
um deinen Geschmackssinn mit ihrem süßen
Nektar zu erfreuen. Sie sind eine Freude für
die Augen und nähren den Geist mit meinem Licht.
Ich habe meine grenzenlose Liebe in sie gelegt, damit
ihr eure hungernden Herzen damit nährt. Wenn
immer du eine Frucht hingebungsvoll isst, trittst
du mit mir in Verbindung.
Dies bewahrt Dich vor Schmerz, Krankheit und qualvollen
Leiden - und meine Liebe ist mit dir. Als du ein Kind
warst, hast du oft auf diese Weise mit mir Verbindung
aufgenommen. Die Menschen nennen diese Verbindung
Kommunion.
Du hattest Freude daran, an den Blumen zu riechen
und probiertest ein winziges Stückchen von jedem
Gras, von jedem Blatt, von jeder Blüte und Frucht,
ja sogar on der Erde in den Beeten. Du fühltest
dich mir sehr nahe und wusstest, dass ich da war.
Du hast
mit den Tieren gespielt und mit ihnen gesprochen.
Sie verstanden dich und du verstandest sie. Du hattest
Freude daran, in dem plätschernden Bach einer
Waldlichtung zu baden, während die Sonne goldene
Flecken auf dein glänzendes Haar malte. Du liebtest
es, die frische Morgen- und Abendluft zu atmen und
liefst über die Felder und durch die Waldhaine.
Als
der Abend dämmerte, saßest du stundenlang
am Fenster deines Zimmers und beobachtetest das Ziehen
der Wolken. Dein Herz verstand die Geschichten, die
sie dir von ihren Reisen erzählten.
Sie erzählten dir von den Steppen Asiens und
von den Dschungeln Afrikas. Du konntest alle Tiere
an einem See in der Dämmerung trinken sehen.
Alle waren in Frieden und Harmonie beieinander. Du
konntest sogar das Reigen der Engel im Himmel sehen.
Du sahst das Gesicht des Windes und den König
der Wolken...
Du riefst mich im Sonnenaufgang und so war ich den
ganzen Tag mit dir. Du riefst mich beim Abenddämmern
und so bewachte ich deinen Schlaf und geleitete dich
durch die Nacht.
Doch als du älter wurdest, hattest du viele Schwierigkeiten.
Dein Herz wurde vom Interesse für die 'Welt'
fortgerissen. Diese Welt war vom Menschen gemacht.
Du vergaßest mich und riefst mich nicht mehr.
Ich habe dich nie verlassen. Doch du konntest mich
nicht mehr sehen. Spalt für Spalt hast du die
Türe Deines Herzens verschlossen.
Schau, welche Gründe und Ursachen dich zu diesem
Leben führten: viele Schwierigkeiten, die du
schon während deiner Kindheit hattest, waren
die Auswirkungen, die du zu sehen hattest, nach der
Art, wie du dein letztes Leben führtest. Diese
Konsequenzen findest du nun in den Umständen
deiner Geburt. Betrachte den Ort, die Zeit, die Art
der Verwandten. Beachte deinen Vater und deine Mutter,
deine Geschwister ... du kannst alle Auswirkungen
sehen in der Art deiner Heimat, deines Zuhauses, deiner
Nachbarn, Freunde, Lehrer, Vorgesetzten, Umwelt und
vor allem auch am Zustand deines Körpers. Manche
Menschen werden taub, blind oder behindert geboren
...
Die Schwierigkeit liegt für die meisten Menschen
darin, zu wissen und zu erkennen, dass selbst der
kleinste Gedanke, der kleinste Wunsch, die kleinste
Handlung - ob 'gut' oder 'schlecht' sich für
Ort, Zeit, Talente, Verfassung, Familie, Umgebung
und Umwelt der nächsten Wiedergeburt auswirken
und auf die Ebene des Daseins. Talente sind Fähigkeiten.
Es sind Geschenke, die einem jeden aufgrund seiner
fruchttragenden Handlungen mit ins Leben gegeben werden.
Sie sollen ihm helfen, damit die Liebe auf der Welt
weiterzuleiten, mir zu folgen und in mir zu wandeln.
Jeder Moment eines Lebens ist geprägt von den
Wünschen, Gedanken und Handlungen eines Menschen.
Er kann so Talente für sich freimachen oder er
kann sie ungenützt verschütten!
Viele wissen nicht,
dass ihnen das Leid täglich begegnet, das sie
selbst gesät haben. Es kommt nicht immer in der
Form zurück, wie es verursacht wurde. Ein Bettler,
eine Mücke, ein Unglück - sie alle kommen
zu den Menschen und sagen: "Sieh' nur, ich bin
gekommen, um dir zu zeigen, dass ich da bin. Du hast
mich ins Leben gerufen. Ich werde dir in den verschiedensten
Formen begegnen, solange du Leid auf der Welt sähst.
Ich werde in Formen erscheinen, die dich fühlen
und erkennen lassen, was du getan hast. Ich werde
in der Gestalt erscheinen, die dir die Gelegenheit
zur Veränderung deiner Fehler bietet. Wenn du
mich erkennst und dein Herz öffnest, löst
sich meine Gestalt auf und du wirst wieder Frieden
finden..." Solches und anderes werden diese Erscheinungen
zu den Menschen sprechen, denn sie sind die Spiegelbilder
ihrer eigenen Seele.
>>>
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Viele glauben erst gar
nicht, dass es mich gibt. Andere glauben, dass ich
sie für jeden Fehler, den sie begehen, bestrafe.
Aber ich liebe alle Wesen, die ich erschaffen habe!
Wie könnte ich ihnen ein Leid zufügen! Ich
lasse sie frei - wie eine Mutter es tun würde,
deren Kind sich weigert, an der führenden Hand
zu gehen. Dann bleibe ich im Hintergrund und warte
geduldig, bis es wieder kommt und mir ein Zeichen
gibt, dass es meine Führung möchte.
Nun kannst du verstehen, dass die Schwierigkeiten,
die dir begegneten und die du unfair fandest - gerechtfertigt
waren. Die Weise, wie deine Eltern dich großzogen
und lehrten; der Ort, an dem du leben musstest; die
Schule, die du besuchtest ... All dies war dem angemessen,
wie du dein letztes Leben geführt hast und wie
du dieses Leben meistertest. Du fandest es unfair
- so, wie viele Menschen ihr Schicksal als unfair
empfinden. Dies ist so, weil du und weil jene die
Handlungen ihrer Vergangenheit nicht sehen konnten.
Du
sagst, du seist noch ein Kind gewesen, unfähig
zu unterscheiden ... Erinnere dich: war es nicht vielmehr
so, dass du schon als kleinstes Kind gut fühlen
konntest, was du tun tatest und ob du ehrlich warst
mit deinen Geschwistern, Eltern und anderen Kindern,
oder ob du wegen manchen Umständen zu Worten
und Taten übergingst, die du selbst als unehrlich
empfandest. Hattest du nicht auch manchmal das Gefühl,
du tätest vieles einfach zum Trotz, damit du
auch einmal beachtet würdest, damit man dich
auch einmal in Schutz nähme ... Dabei warst du
nicht selten ungerecht und kurzsichtig. So hast du
selbst dein Herz und dein Leben Tag für Tag mehr
und mehr verhärtet ...
Und erinnere dich: du hast dir deine Umgebung und
die Umstände für dieses irdische Leben noch
im Jenseits selbst ausgesucht. Du hast darum gebeten,
wieder auf die Erde zu kommen, damit du deine Fehler
korrigieren kannst. Du wolltest es in der Situation
- die durch all die Umstände der Führung
deines letzten Lebens gebildet war - schaffen, aus
der Unbewusstheit und Verblendung herauszukommen,
die darin verborgen lagen.
Und aufgrund des Unverständnisses und der Missdeutung
all deiner Erlebnisse und Erfahrungen, konntest du
den Weg nicht mehr gut erkennen. Und dein Leben führte
über so manchen holprigen Stein. Du musstest
den Auswirkungen begegnen, die du zuvor selbst verursacht
hattest.
Die Eltern, die natürlich auch an die Prinzipien
der Liebe gebunden sind - haben auf dieselbe Weise
ihr eigenes Verstehen über das Leben. Sie zogen
dich - so gut sie es vermochten - danach groß,
wie sie es ihren Umständen nach auch verstanden.
Natürlich wurden auf diese Weise neue Probleme
erzeugt.
Erinnere Dich: alles war, ist und wird erzeugt von
deinem eigenen Willen, von deinen Gedanken und Taten.
Du hast dich oft gewundert, warum du nicht imstande
warst, deine letzten Leben oder nur ein paar der Erfolge
oder Fehler zu sehen ... Siehe - du kannst noch nicht
einmal deine letzten Erfahrungen vergessen oder dir
darum vergeben, die du selbst verursacht hattest oder
die dir von anderen verursacht erschienen. Dies fällt
den Menschen unendlich schwer. Wie könnten sie
also die Vorkommnisse von letzten Leben ertragen?
Menschen, die noch nicht von eigensinnigen Wünschen,
Verlangen und Emotionen gereinigt sind - Menschen,
die noch besitzstrebend, machtstrebend und trotzig
sind, sind noch nicht fähig zu sehen! Ihre Augen
und alle inneren und äußeren Sinne sind
mit dem dunklen Belag der Unwissenheit und damit des
Unverständnisses beschwert - bis diese Menschen
ihre Herzen wieder öffnen und es zulassen, dass
ich sie führe. Manche kommen schnell und rufen
nach mir. Und bei vielen reicht die Spanne eines Lebens
nicht..."
>>>
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5.
Als wir noch Kinder waren - Teil
2
Das leuchtende Wesen sprach weiter:
"Als
du ein Kind warst, mochtest du das Essen, die Kleidung
und das heiße Badewasser nicht. Du versuchtest,
es deinen Eltern mitzuteilen - aber niemand nahm Notiz
davon. Sie sagten dir, dass du dich bald 'gewöhnen'
würdest und dass es sich nicht schicken würde,
deshalb zu weinen.
Gerade so, wie du kämpfen die meisten Babies
in ihrer ersten Zeit gegen den Lebensstil ihrer Eltern.
Sie möchten ihren Eltern etwas mitteilen. Die
Wahrnehmungsfähigkeit eines Kindes ist noch intakt
und rein - und die Natur des Kindes kämpft um
Freiheit von allem Unechten. Es sucht danach, natürliche
Nahrung - reine Nahrung - zu bekommen. Es möchte
mit reinem Wasser ohne Zusätze gebadet werden,
nur von der Sonne erwärmt. es möchte unter
dem Schatten eines Baumes, unter den blinkenden Sternen
und dem Mondschein schlafen ...
Warum dies alles bei einem Kind nicht erhört
wird? Erinnere dich: du sollst deine Fehler sehen
und aus ihnen lernen. Dazu musst du dich wenn nötig
wieder verkörpern. Du hattest einmal ein taubes
Ohr, ein hartes Herz gegen andere Wesen und hast es
manchmal immer noch, auch wenn es dir oft nicht bewusst
ist. Dasselbe widerfährt dir nun am eigenen Leib,
an der eigenen Seele. Nur so kannst du durch die Erkenntnis
zur wahren Liebe gelangen!
Deine Eltern wurden aus demselben Ursprung auch von
ihrem Traum unbelastet zu leben fortgerissen. Sie
wurden von den Zwängen fortgerissen, die sie
umgaben. Zwänge, die nun in Gestalt von Gesellschaft,
sogenannten 'Verpflichtungen', Grenzen und Gesetzen
erschienen. Zwänge, die sie sich einmal selbst
geschaffen hatten ... Sieh nur einmal genau hin auf
das Leben in großen Städten - wo ihr Menschen
Fröhlichkeit und Erfüllung sucht, indem
ihr 'ein bisschen mehr' verdienen wollt, indem Ihr
Ablenkung in lauten und betäubenden Dingen sucht
...
Die Eltern hatten Angst, dass du hungern könntest,
dass du frieren oder an einer Krankheit leiden könntest.
Sie liefen zum Doktor und nahmen seinen Rat an. Der
Doktor war von anderen Doktoren und Professoren belehrt
worden. Und jene wiederum von ihren Lehrern... Und
nie bezweifelten oder hinterfragten sie die Lehren
ihrer 'Meister'. Und ebenso hatten die Eltern keinen
Zweifel über die Richtigkeit der Erklärungen
und des 'Wissens' des Arztes! Wohl aber bezweifelten
sie meine Existenz und mein Wohlwollen, meine Liebe
auch gegenüber dem unscheinbarsten Wesen.
Es wurde ihnen von Vitaminen, Mineralen, Proteinen
und Kalorien berichtet. Sie wurden vor Krankheiten,
Schmerzen und Leiden gewarnt und vor den 'furchtbaren'
Feinden - die Ihr Bakterien und Viren nennt. Ich werde
später noch näher darauf eingehen.
Auf solche Weise belehrt und motiviert gab die Mutter
euch Milch von den Kühen - die ihr alle auf das
Beste verabscheutet. Sie gab euch Gekochtes, angereichert
mit Gewürzen... Später fandest du etwas
auf deinem Teller, was sie Fleisch nennen. Deine Nase
fand keinen Gefallen am Geruch und deine Augen mochten
den Anblick nicht Als du deine Eltern über den
Ursprung befragtest, sagten sie, dass es ein Tier
sei und sie fügten schnell hinzu, dass du es
aber für deine Gesundheit bräuchtest! Du
erinnertest dich, dass du immer mit ihnen gespielt
hattest und dass du sie liebtest. Du warst tief in
deinem Herzen betroffen, du warst verwirrt über
Liebe und Vertrauen. Du versuchtest zu vermeiden es
zu essen, wolltest weglaufen. Später vergaßest
du all die schmerzlichen Gefühle, als du über
die Wichtigkeit dieser Nahrungs-Quelle für deine
Gesundheit belehrt wurdest. Und man brachte dir auch
den Unterschied zwischen 'Lieblingstieren' und 'Esstieren'
bei!
Deine Eltern taten alles aus ihrem Verständnis
von Liebe heraus. Was dich selbst anbetrifft, so hilft
es dir nicht besonders viel zu sagen: "sie haben
Schuld daran, dass ich nun so geworden bin ..."
Was sie sich selbst antaten, müssen sie eines
Tages auch für sich selbst verantworten. So,
wie du alle deine Handlungen vor dir selbst verantworten
musst!"
>>>
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All
dies war es, was ich in meinem Herzen vernahm, und ich
sah all die Dinge, die mir deutlich vor Augen geführt
wurden ...
Und
so verstand ich plötzlich, aus welchem Grunde so
viele verängstigte Eltern die Dinge taten, die sie
aus Furcht um ihre Kinder zu tun 'gezwungen' waren. Auf
diese Weise haben viele Eltern ihre Kinder überzeugt,
das Essen anzunehmen, das sie verweigert hatten: indem
sie ihnen erzählten, welch schreckliche Folgen es
hätte, wenn sie sich weigerten, diese Art der 'Nahrung'
zu sich zu nehmen. Fast jeder von uns kann sich sicherlich
noch an den einen oder anderen Kampf um das Essen erinnern.
Und es lag und liegt tatsächlich an uns selbst, ob
wir der inneren Stimme in uns mehr Glauben schenken oder
den Worten der unwissenden Menschen ...
Wir wurden ermahnt, dass wir heikel seien und essen müssten,
was auf den Tisch käme. Es wurde uns gesagt, dass
Gott auf uns böse wäre, wenn wir dies und jenes
nicht aufessen würden. Manchen von uns wurde sogar
mit bösen Geistern gedroht, wenn wir nicht folgsam
seien ...
Manche Eltern versuchen ihre Kinder, indem sie beim Essen
"mmh" und "aah" sagen oder indem sie
dem Essen 'Appetitmacher' beifügen. Andere erlauben
ihren Kindern erst vom Tisch aufzustehen, wenn alles aufgegessen
ist.
Viele Eltern zwingen ihre Kinder, weil sie voller Angst
sind, dass ihre kleinen Lieblinge schlimme Krankheiten
bekommen können, von denen ihnen der Arzt oder Freunde
erzählt haben.
Sie zwingen ihre Kinder körperlich oder seelisch
dazu, das zu tun, was ihnen ihr Instinkt - ihre innere
Stimme gebietet, zu verweigern. Es ist offensichtlich,
dass diese Erziehungsmaßnahmen Folgen für das
Leben und für die Art des Verstehens für das
Kind haben. Der Ursprung für all unser Fehlverhalten
liegt an der mangelnden Verbundenheit mit Gott. Alles
wollen wir selber machen, wollen wir selber wissen - wo
ist unser Vertrauen und unser Gespräch mit Ihm?!
Wir können liebevoll und ohne Tadel auf die Fürsorge
blicken, die uns auch durch unsere Eltern zuteil wurde.
Und wir können die wiedergefundenen Erkenntnisse
unseren Kindern liebevoll weitergeben.
Nur
ein sauberer Organismus kann Grundlage für gute Gesundheit
und einen klaren Geist sein - für jedes individuelle
Wesen! Gleich einem Menschen, der sich nur in einem behaglichen,
sauberen Heim zu Hause und wohl fühlt. Und wer ein
sauberes, behagliches Heim hat, der kann auch besser seine
täglichen Aufgaben verrichten, als einer, der im
Unrat lebt. Unser Körper ist so ein 'Heim'. Das Kind
spürt sofort, wenn etwas mit seinem Körper nicht
in Ordnung ist, oder wenn es etwas hineintun soll, was
dem Körper nicht gut tut...
Es
ist leicht zu beobachten, dass fast alle Kinder - und
noch offensichtlicher neugeborene Babies - jedes gekochte
Essen verabscheuen, wenn sie nicht mit viel 'Geduld' dahingebracht
werden, es zu essen. Ich spreche nicht vom so-und-so-vielten
Tag des Fütterns oder vom hundertsten Löffel,
sondern vom allerersten Löffelchen denaturierter
Nahrung. Das Kind wird es nicht so ohne weiteres annehmen.
Wir verwenden gerne alle möglichen Geschmacksverstärker
und Appetitanreger - besonders in modernen Baby-Nahrungsmitteln,
um den Babys und Kindern die denaturierte Nahrung schmackhaft
zu machen.
Haben wir denn unsere erste Zigarette so ohne weiteres
vertragen oder gar angenommen? Musste man uns nicht mit
Sprüchen locken: dass wir sonst in der Gruppe nichts
wert seien, dass wir Angsthasen und Außenseiter
seien. Oder machten es uns die Großen nicht selbst
vor? Oder man versuchte es mit Drohungen ... Und später,
als es schon 'zu spät' war, merkten wir, dass wir
diese Mittel nicht mehr loslassen konnten, ohne dabei
seelische und körperliche 'Schmerzen' zu empfinden.
Wir sind süchtig nach allen möglichen und unmöglichen
Mitteln.
>>>
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6.
Die Reinheit der Neugeborenen und Kinder
Wenn
man all diese Dinge berücksichtigt, ist es verständlich,
warum manche besonders empfindlichen Säuglinge
sogar die Muttermilch verweigern. Ich möchte einer
solchen Mutter sagen, dass sie versuchen kann, ihre
Eßgewohnheiten auf frische Nahrung möglichstrohbelassen
- umzustellen. Sie sollte auch während der Zeit
des Stillens, genauso wie in der Zeit der Schwangerschaft
möglichst keine anderen veränderten Substanzen
wie Kaffee, Zigaretten, Alkohol (Suchtmittel) zu sich
nehmen. Wenn die Mutter sich an natürliche Ernährung
hält, und wenn das seelische Verhältnis der
Mutter zu ihrem Baby stimmt, wird das Baby dann bestimmt
trinken!
Ein Neugeborenes kommt 'blind' zur Welt und es hört
in den ersten Tagen nichts. Das einzige, was sie haben,
sind ihre Empfindungen, ihre Gefühle. Sie spüren
sofort, ob die Eltern missgestimmt oder verzweifelt
auf das Baby wirken - oder wenn sie es vertrauensvoll
und in Liebe umsorgen. Eine Mutter kann ihr Kind freundlich
säugen, es wickeln, und eine Weile im Arm wiegen.
Wenn sie jedoch mit sich und ihrer Umwelt im Unreinen
ist, wird sie das Kind nicht beruhigen können.
Das Kind spürt die Unruhe und die Unsicherheit
und fühlt sich nicht geborgen. Nur, wenn die Liebe
ungebrochen und frei von belastenden Gedanken und Gefühlen
ist, wird sich das kleine Wesen in den Armen der Mutter
geborgen fühlen und kann Vertrauen fassen. Nicht
nur über geistige Schwingungen kann das Kind erfühlen,
wie es aufgenommen wird. Diese Signale erfährt
das Kind auch über die Muttermilch.
Schon die Kleinsten beginnen damit, ihre Umwelt zu erforschen.
Dabei haben sie noch direkte Verbindung mit Gott. Sie
fürchten sich kaum vor etwas, es sei denn, sie
haben in diesem kurzen Leben schon eine schmerzliche
oder traurige Erfahrung gemacht. Oder sie haben etwas
erlebt, was sich mit der Erfahrung eines früheren
Lebens deckt. Wenn diese Erfahrung schmerzhaft war,
ist es gut wenn das Kind spürt, dass die Eltern
oder ein Betreuer von der Existenz des Jenseits wissen.
Es ist gut, wenn die Erwachsenen wissen, dass unerklärliche
Reaktionen des Kindes mit früheren Erlebnissen
aus anderen Existenzen zusammenhängen können.
Das Kind kann Vertrauen fassen und sich über sein
Problem ausdrücken.
Ein Kind ist noch voll von Vertrauen, voll vom Willen,
es den Erwachsenen gleichzutun. Und alles - ob nützlich
oder unbrauchbar, was wir ihnen beibringen und vorleben,
werden sie später selbständig nachvollziehen.
Jede Seele hat eine ureigene Form, die in den Äther
dieser Welt einfließt. Sie alle haben Sehnsucht
danach, endlich den Weg ins Licht antreten zu dürfen
- ihre vergangenen Fehler zu beheben; die Aufgaben,
die sie für dieses Leben gestellt bekamen auch
zu erfüllen. Sie haben Sehnsucht nach einer Chance
für einen Beweis ihres guten Willens ... Wir dürfen
ihnen diese Chance geben. Durch unsere Zuneigung und
liebevolle Leitung können wir ihnen helfen.
Viele Kinder weinen, wenn sie etwas tun sollen, was
ihrem innersten Wesen widerspricht. Doch wir verstehen
es nicht und 'erziehen' ...
>>>
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Ein
Kind verweigert unter normalen Umständen zu Beginn
jegliche Aufnahme von Tierprodukten. Es verweigert Milch,
Käse, Butter, Buttermilch, Sahne, Quark, Yoghurt,
Eier und jede Art von Fleisch und Fisch, auch wenn es
als Salami oder Pastete verarbeitet ist. Sogar eine,
dem Gemüseessen beigemengte Fleischbrühe erkennt
ein gesundes Kind sofort und verweigert die Annahme.
Viele Kinder erzählen mir, dass sie die Augen und
die Nase zuhalten und schlucken, weil ihre Eltern sonst
verzweifeln oder sogar Strafmaßnahmen ergreifen,
wenn sie es nicht trinken oder essen. Diese Kinder kommen
aus den verschiedensten Klassen, Schichten und Religionen.
Sie sind in allen Ländern gleichgesinnt!
Wenn du ein Kind hast und kein Vegetarier bist, hast
du sicherlich die misstrauischen Blicke deines Kindes
bemerkt, wenn ein Tier auf dem Teller lag. Und wenn
das Kind dich befragte, und du ehrlich warst, hat es
sicherlich ganz am Anfang verweigert, den Rest weiterzuessen.
Kinder,
die von ihren Eltern belogen wurden, fühlen dennoch
die Wahrheit. Es kommt zu einem großen Bruch, was
das Vertrauen gegenüber ihren wohlmeinenden Eltern
anbetrifft, die dann ratlos nach der Ursache des mangelnden
Vertrauens grübeln ...
Ich habe auch muslimische Freunde
und Verwandte - in den verschiedensten Ländern. Die
meisten von ihnen haben die Opferungszeremonie des Kurban-Festes
gesehen, bei der ein Schaf geopfert wird. Dieses Fest
wird jedes Jahr gefeiert. Das Brauchtum sagt, dass jede
Familie mit einem Sohn ein Tier opfern soll. Versucht
Euch einmal die Tragödie für die Tiere vorzustellen,
die während dieser Tage stattfindet. Stellt euch
die Menschenmasse der Muslime vor - dann könnt ihr
euch auch vorstellen, wie viel Blut für dieses Ritual
fließt.
Oder blicken wir auf unsere Brauchtümer
im Christentum: Jedes Jahr verschlingen wir am 'Fest der
LIEBE' Millionen von Gänsen, Enten und vor allen
Dingen Lämmern - unschuldigen Tieren, die keine Schuld
an unserem Verständnis von Liebe tragen. Und am Osterfest,
der Auferstehung Christi wiederholt sich das traurige
Ritual mit dem 'Lamm Gottes'. Zu jedem festlichen Anlass
muss das Tier für uns Haut und Leib lassen, damit
für uns der Rahmen des Anlasses angemessen erscheint!
Noch bevor wir im Gedenken an die Geburt Jesu, Jesus die
'Welt erblicken' lassen, töten wir ihn durch unserer
eigener Werke Hand im Lamm, im Kalb, im Hammel; im Tier,
das wir am Geburtsgedenktage des 'Lammes Jesu' verspeisen...
Ich selbst kann mich noch gut daran erinnern, wie schlecht
mir wurde, wie übel es mir tagelang bei dem Gedanken
an Fleisch wurde, als ich bei einer Schlachtung selbst
dabei war. Stets sah ich das blutende, kopflose Tier vor
mir. Danach wollte ich keine Tiere mehr essen. Aber die
Angst meiner Eltern und anderen Bezugspersonen größer
und mein kindlicher Widerstand reichte nicht aus...
Ich fragte viele Menschen nach ihren Gefühlen, die
sie hatten, wenn sie die Zeremonie der Schlachtung oder
Schächtung (islamisch) das erste Mal sahen. Ich spreche
ausdrücklich von Gefühlen, nicht von Emotionen!
Die meisten waren noch Kinder, als sie es das erstemal
sahen, manche waren schon älter. Nahezu alle gestanden
sich ein, dass sie das Gefühl hatten weinen zu müssen
und davonzulaufen, dass ihre Eltern ihnen aber erzählt
hatten, dass es ein 'freudiges' Sterben für das Tier
sei und dass sie es 'wie ein Mann' hinnehmen sollten.
Besonders Männer und Jungen hätten nicht zu
weinen. Dies sei nun mal der Brauch. Sie berichteten von
der Erklärung, dass die geopferten Kreaturen sich
freuen würden, Gott auf solch würdevolle Weise
dienen und ehren zu dürfen. Man erzählte mir,
dass man nun daran gewöhnt sei, dass aber immer noch
ein depressives und trauriges Gefühl aufstiege, wenn
sie es sähen.
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Wer sich näher
interessiert, kann dazu einmal im alten
Testament nachlesen:
Bibel: Kapitel, Verse: Moses: 1.1:29,
2.20:13 - Jesaja: 1:11-17, 5:20, 9:19, 22:12-14,
28:7-8, 43: 23-24, 65:3-5+21, 66:3 - Jeremia:7:22-23
- Daniel: 1:8-17
Ist es
nicht ein Gebot Gottes: '
'Du sollst nicht töten''
Bibel - Matth. 19:18 - [vergleiche:
2 Moses 20:13]
An anderer Stelle können wir lesen:
''... willst du aber zum Leben eingehen,
so halte die Gebote.
Da fragte der Jüngling ihn: welche?''
Jesus aber sprach: ''Du sollst nicht töten;...'''
Matthäus 19:18
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Auch im Qur-ân,
dem heiligen Buch des Islam gibt es
wichtige Hinweise:
Koran: Suren: 2:23+26+127 -- 14:38
-- 15:21+46 -- 19:26+63 -- 61:13 -- 74:40
-- 81:25 -- 87:7 -- 98:9 ...
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Die
Bhagavadgita: ein
Ausschnitt aus den indischen Upanischaden,
sagt uns dies:
Bhagavad Gita: Gesänge: 4:30+33
-- 5:22 -- 7:20 -- 9:26 -- 17:6-10 |
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Es ist an uns alle gerichtet und soll uns daran erinnern,
dass damit das Leben aller Lebewesen gemeint ist - und
nicht etwa nur das von uns Menschen ... Haben wir da nicht
etwas gründlich missverstanden?!
Auf
diese Weise lassen wir unsere reine Wahrnehmung (die Skala
unseres Kompasses) - unsere innere Stimme - beeinflussen
und manipulieren. Wir werden vom 'Wissen' beeindruckt.
So hat eine Fehlhandlung, die durch Unwissenheit begangen
wurde - die nächste Fehlhandlung zur Folge. Dieser
Kreislauf wiederholt sich so lange, bis wir durch Beobachtung
bewusst werden - und etwas an unserem Verhalten ändern.
Wir dürfen lernen, Gott wieder zuzuhören, anstatt
ihm das Wort im Mund 'abzuschneiden'... für unseren
Gaumen, unsere Gelüste: durch das Gemetzel an jeglichem
Wesen durch unsere eigene Hand. Wir dürfen lernen,
Gott aussprechen zu lassen: im Baum, in der Luft, auf
der Erde, in den Meeren; im springenden, fliegenden, schwimmenden
und im entstehenden Wesen!
Erinnern wir uns: es war nicht unser Schöpfer, der
sich von uns abwandte - wir waren es, die uns zur 'Welt'
hinwandten!
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