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Das Buch: "Der Wille des Menschen"
Teil II
© Regina F. Rau


IV. Krankheiten - unsere Helfer

1. Krankheiten - unsere Helfer

Künstlich hergestellte Medikamente unterdrücken z.B. Anzeichen einer Krankheit, den Prozess der Heilung. Die Aufgabe der Krankheit ist von uns Menschen verkannt. Sie wurde gründlich missverstanden. Wenn der Körper mit der rechten Nahrung erhalten wird, kann er nicht krank werden! Wenn der Körper mit Giftstoffen aufgefüllt ist,
wird er mit allen ihm eigenen Mitteln versuchen, sich zu wehren, bzw. die Schadstoffe aus dem Körper herauszufiebern, auszuschwitzen... Wenn wir ihm diese Möglichkeit durch Blockieren der Ausscheidung oder Reaktion im Allgemeinen nicht gewähren, wird er ohnmächtig, er wird 'schwindelig', er lagert Fremdkörper in Organen, Knochen, Adern, Haut, Geweben und Zellen, etc., ab. Wenn wir die Blockierung der Reaktion unseres Körpers - in Form von nicht einstellen, verlassen unseren Körper die Kräfte. Künstliche Medikamente, stetes Weiteressen von falscher oder zu viel Nahrung und allgemein falsche Lebensweise - sind Erzeuger unserer Krankheiten - und verhindern unsere Gesundheit. Wir werden bettlägerig, fallen ins Koma oder müssen sterben.

Oft fühlen wir uns tagsüber oder auch nachts unwohl und meinen, schnell etwas essen zu müssen, damit wir wieder Ruhe haben. Nun - unser Körper war gerade dabei, mit der Aufräum- und Ausscheidungsarbeit zu beginnen. Die empfinden wir als Unruhe, Unwohlsein, Rastlosigkeit, welche wir schnell beheben wollen ... Wenn wir dann schnell etwas in uns hineinstopfen, gibt der Körper für den Moment den Kampf auf ... Das ist der Grund, warum viele Menschen - wenn eine Grippe oder andere Krankheit sie überfällt - um alles in der Welt schnell wieder auf den Beinen sein wollen. Wir haben keinen Bezug zu unserem Körper, verstehen ihn nicht - und bekommen es mit der Angst, wenn wir uns unpässlich fühlen. Und wir haben ja gesehen, dass Menschen, die schnell wieder aus dem Bett aufstiegen, stets gelobt wurden und ihnen eine Stiernatur zugesprochen wurde. Das spornt uns an. Doch ohne es zu wissen, haben wir unseren Körper einmal mehr um die Zeit der Ruhestellung - in der er die Möglichkeit hat, alle Energiereserven für die Reinigungsarbeit zu benutzen - betrogen haben. Wenn wir auf den Beinen sind, braucht er diese Energie ja für die Bewegung, für alle Aufgaben, die wir durch ihn erledigen, er hat keine Energie für Aufräumarbeiten frei ...

Eine Wunde schließt z.B. bei normaler Kochkost erst nach einigen Tagen, manchmal kann es sogar Wochen dauern. Das kommt ganz auf den 'Verschmutzungsgrad' des gesamten Organismus dieses Menschen an. Zudem kommt es auf die Art, bzw. Schwere der Kost und auf die Fähigkeit des Organismus des Menschen an, damit fertig zu werden. Bei FRohkost schließt die Wunde dagegen schon in 1-2 Tagen. Und bei Fasten mit viel Ruhe kann die Heilung schon in weniger als 24 Stunden vollzogen sein!


Dicksein - seelische Last - © Regina F. Rau Eine Wunde schließt z.B. bei normaler Kochkost erst nach einigen Tagen, manchmal kann es sogar Wochen dauern. Das kommt ganz auf den 'Verschmutzungsgrad' des gesamten Organismus dieses Menschen an. Zudem kommt es auf die Art, bzw. Schwere der Kost und auf die Fähigkeit des Organismus des Menschen an, damit fertig zu werden. Bei Frohkost schließt die Wunde dagegen schon in 1-2 Tagen. Und bei Fasten mit viel Ruhe kann die Heilung schon in weniger als 24 Stunden vollzogen sein!

Gerade in den westlichen Ländern werden viele Babys und Kinder mit Kuhmilch-, Reis- und Weizenprodukten ernährt. Wir haben Angst um ihr Gewicht... Sie sollen zunehmen. Diese Kost verursacht den Kindern eine schlimme Last von wertlosen, inaktiven Stoffen, von 'Klebstoff' und toten Zellen in ihrem Organismus, die sich überall im Körper absetzt. Um diese krank gewordenen Gewebe und Zellen im Körper zu behalten, 'brauchen' wir Kalorien und mehr Proteine. Wir mauern damit die Krankheiten förmlich in den Körper ein. Wenn unsere Kleinen dann z.B. an Grippe erkranken, geben wir ihnen künstlich erzeugte Medikamente, und meinen, dass damit die Krankheit genesen ist. Das Symptom mag tatsächlich für den Moment verschwinden. Aber nicht die Krankheit. Denn die Reinigungs-Arbeit des Körpers wurde unterdrückt und er wird alles daransetzen, einen Weg zu finden, um den Organismus vom Unrat zu befreien - und seine von uns selbst unterbrochene Arbeit fortzusetzen. So wird
zu einem anderen Zeitpunkt - vielleicht an anderer Stelle - wieder ein neues und vielleicht stärkeres Leiden auftauchen.

Die Natur ist mit ihren Heilkräften unerschöpflich bemüht, alle Fett-, Schleim-, Kleister- und Gift-Ansammlungen aus unserem Körper zu entfernen und abzuschmelzen. Aber wir führen sie uns täglich neu zu und schwächen damit unseren Körper ohne Pause.

Sind die Experimente, die gemacht wurden, um die Zusammensetzung unseres Körpers herauszufinden und wie viele Vitamine, etc. er benötigen würde ... nicht alle an unnatürlich lebenden Wesen vorgenommen worden? Was weiß die moderne Medizin von einem reinen und natürlich lebenden Körper? Macht es wirklich Sinn, all diese Zusammenhänge durch sterile Wissenschaft zu erforschen, die nur das, was sie rechnerisch beweisen kann zulässt? Wäre es nicht sinnvoll, unsere Forschung auf eine höhere Verstehensebene ausweiten, in der Respekt vor dem Leben inbegriffen ist! Könnten wir nicht Wissenschaft mit der Erkenntnis verknüpfen, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden, die unabhängig von einander betrachtet - zu keiner wirklichen Erkenntnis führt. Wäre es nicht möglich, in dem Bewusstsein zu forschen, dass alle Organismen in diesem Zusammenhang existieren. Dann würden wir schnell erkennen, dass es neben den Begründungen für ihre Existenz noch viele andere Bestimmungen geben mag, die wir nicht zu durchschauen in der Lage sind und sein werden. Und dass schon aus diesem Grund der uneingeschränkte Respekt vor dem Leben gebührt, das wir uns so gerne 'untertan' machen.

Es ist gut für uns wenn wir wieder uneingeschränktes Vertrauen zu Gott fassen können, anstatt uns mit unseren verzweifelten 'Rettungsversuchen' für unsere erkrankten, hilflosen Körper und nach Liebe und Licht hungernden Seelen immer mehr in heillosem Irrtum zu verstricken. Gott ist unablässig für uns da: heilend, liebend, wärmend, behütend, beruhigend, stärkend, tröstend, erquickend, erfreuend, beglückend... Doch wir müssen ihn gewähren lassen, anstatt seine Geschenke zu zerstören ...

Wir haben uns Medikamente gemacht. Sie mögen als Krücken für kurze Zeit dienen, damit wir die Zeit nützen können, um höhere geistige Erkenntnisse zu erlangen. Aber sie können uns nicht wirklich heilen.

Auch die Versuche, die an Tieren vorgenommen werden - die Qualen, die unsere Mitbewohner für uns erdulden, müssen einem nachdenkenden Menschen geradezu grotesk anmuten. Die Tiere leben unter völlig denaturierten Umständen, ohne Sonnenlicht, ohne den Duft der würzigen Erde, ohne das frische sprudelnde Wasser, ohne Liebe - in unwürdigen Käfigen..
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2. Vitamine und anderes Leben

Die Früchteesser (Sonnenköstler) werden häufig von den Vertretern der Kochküche gewarnt, zu viele Früchte zu essen, und dass sie für ihre Art sich zu ernähren eine wirklich gute Vitamin-Tabelle benötigen. Sie bräuchten die exakte Menge von 'diesem' und 'jenem' Vitamin und Protein.... um bei guter Gesundheit zu bleiben.

Sie beobachten nicht, dass so viele Menschen krank sind und die Ärzte nicht imstande sind, sich 'selbst' zu heilen, obwohl die Kochkost und die Medizin ihrer Meinung nach so gesund sind. Sie sehen nicht, dass die Krankenhäuser auf der ganzen Welt mit leidenden Patienten überfüllt sind, die zunehmend dort ihre zweite Heimat in Bezug nehmen müssen, weil keine Heilung eintritt. Sie sehen nicht, dass Krankenhäuser z.B. Diätpatienten immer noch mit weißem Brot und Schweinefleisch verköstigen - obwohl der Medizin längst bekannt ist, wie schädlich diese Ernährungsweise ist. Sie fragen sich nicht, warum diese Häuser nicht 'Gesundheitshäuser' heißen ...

Hat man je das Gewicht der Nahrungsmittel zusammengerechnet - das wir individuell zusammengestellt - essen müssten, wenn wir den Tabellen folgend - auf deren Angaben kommen wollten?! Wir müssten Berge an Nahrung verschlingen und könnten den Tabellen doch nicht gerecht werden!

Die Vertreter der Kochkunst raten uns, auf Vitamine, etc ... zu achten. Es stellt sich die Frage, wie wir es wohl bewerkstelligen wollen: denn die Vitamine sind im Kochtopf längst vernichtet! Wir wurden belehrt, dass wir sie brauchen, um zu überleben. Es wurde uns erklärt, dass wir sie in diesen und jenen Nahrungsmitteln vorfinden.

Ja - wir finden die Vitamine vor - aber zerstört! Warum sagen die Tabellen uns nicht, dass auch der Zustand dieser lebensnotwendigen Substanzen wichtig ist, und dass wir lebendige - vitale Nahrung benötigen?!

Ich sehe immer diese Bilder vor mir, wenn jemand mit mir über Vitamine spricht, die aus der Kochkost kommen sollen:

Auf der Erde herrscht Krieg und Zerstörung. Überall Bomben, Feuer, Hitze, Zerstörung...

Da ist eine Gruppe von Außerirdischen, die von weitem die Erde sichten. Einer sagt: "Wir haben gehört, dass es da unten Lebewesen gibt! Schaut doch mal, ob ihr was entdecken könnt! Wir brauchen sie dringend, damit wir uns mit ihnen verständigen können! Man hat uns gesagt, dass ihr Land von buntem Leben überquillt. Vielleicht können sie uns etwas von ihrem Geheimnis vermitteln!"

Sie suchen und forschen lange von ihrem Labor im Weltall aus. Da sagt einer: "Schaut mal, da unten gibt es tatsächlich Lebewesen!" Alle schauen gespannt auf den Bildschirm. Sie bereiten eine Landung vor. Als sie mit ihren kleinen Erkundungs-Schiffen auf die Erde kommen, sehen sie: viele von den Wesen, die sie gesichtet hatten, sind tot. Viele sind verwundet und krank. Die Bäume sind gefällt, die Tiere siechen in Züchtungs-, Produktions- und Forschungs-Anstalten dahin...

Die Außerirdischen erkennen, dass sie von diesen kranken, toten und verwundeten Menschen das Geheimnis der einst von Leben überquellenden Erde nicht erfahren könnten.

Und wie wollen wir unsere Kraft aus toten und veränderten Stoffen ziehen?


3. Der Mensch - ein Individuum


Manche mögen sagen, dass diese oder jene gekochte Nahrung für sie selbst 'gut' sei und berufen sich darauf, dass wir alle Individuen sind.

Auch für den individuellen Menschen hat Gott gesorgt: für jeden Geschmack, für jede Klimazone, für jede Lebensbedingung gibt es eine unterschiedliche, perfekte Nahrung - voll von lieblichem oder exotischem Geschmack - eine Freude für die Augen, für den Gaumen und die Sinne; eine Freude für die vielen 'Arbeiter' im Menschen, die dafür verantwortlich sind, den Tempel der Seele - unseren Körper zu erbauen und zu erhalten!

Für einen normalen Kochkostesser mag es sinnvoll und 'gesund' erscheinen, die Dinge zuessen oder zu trinken, die er für sich vorzieht. Es ist auch in Ordnung, denn jeder geht seinen individuellen Weg. Es ist in Ordnung, aber seine Argumente sind nicht ehrlich. Er gesteht sich nicht ein, dass es ihm hauptsächlich um die Befriedigung seiner Gelüste anstatt seiner wahren Bedürfnisse geht. Er sieht viele Dinge, die er isst als gesund für sich an. Im Zustand seines Organismus können manche Dinge, die er zu sich nimmt, wie Gegengifte wirken oder wie grobe Bürsten funktionieren, mit welchen man einen stark verschmutzten Topf reinigen würde. In diesem Sinne hat er recht. Es ist gesund für ihn.

Doch bei zunehmender Umstellung zu sauberer, reiner, vitaler Nahrung, könnte auch er die Stimme seines Körpers hören, der ihn nach erfolgter Grobreinigung um Benutzung eines feineren Putzmittels bittet!

Ein Kristall wird auch nicht geschliffen, bis nichts mehr von ihm übrig bleibt. Nach erfolgter Schleifarbeit mit gröberem Material wird er mit feinstem Poliertuch glattpoliert. Und am Ende bedarf er nur noch eines freudigen Betrachters ...

4. Die Unterscheidungsgabe unserer Sinne


Wir haben von 'Gut' und von 'Schlecht', von 'göttlich' und 'teuflisch', von Gott oder Satan gehört, dem dunklen und dem lichten Geist.

Wir dürfen ganz einfach sagen: wann immer wir Dunkelheit sehen, die durch unser Zutun entstanden ist, sehen wir den dunklen Geist und sein Werk, das er durch unsere Hände erschaffen konnte. Ein Beispiel dafür ist der Tag in einem Keller oder die Nacht bei künstlichem Licht.

Wann immer wir Licht sehen, das nicht durch unser Zutun entstanden ist, sehen wir Gott und seine Liebe ... die durch uns fließt.

Die Biblische Geschichte erzählt uns, dass es einen Engel gab, der nicht mit der ihm zugeteilten Aufgabe einverstanden war. Er wünschte Gott zu zeigen, dass er es besser machen könne, dass er mehr wisse ... Wir schenken diesem Engel sehr viel Gehör. Wir helfen ihm, seine Wünsche zu erfüllen.

Davon, dass wir all diese Dinge tun, werden wir müde, krank, traurig, depressiv, aggressiv, ungerecht und gewalttätig. Wir erzeugen Probleme, traurige Gefühle für uns selbst und für unsere Erden-Mitbewohner. Wir erzeugen erschreckende Ideen. Dann merken wir, dass der Pfad, auf dem wir wandeln, nicht der richtige sein kann. Das ist der Moment in dem wir anfangen, die 'unbekannte' Kraftquelle zu suchen, die uns antreibt; die Kraft, die allem übergeordnet ist - die über allen Dingen steht.

Manche glauben, dass alles 'Illusion' sei. Ich kenne viele Menschen, die an dieser Aussage verzweifeln. Es ist wichtig, dass wir von unserer Fähigkeit zu unterschieden, Gebrauch machen. Illusion ist vor allen Dingen unsere selbstgerechte, selbstgemachte Welt, in der das Leben mit all seinen Unvorhersehbarkeiten und Abenteuern keinen Platz mehr hat. Wir versichern uns gegen alles, kaufen uns alles, sterilisieren alles, vernichten alles - und wundern uns darüber, dass immer mehr Menschen depressiv, traurig, unfähig miteinander zu kommunizieren, krank und gebrechlich werden, obwohl sie noch sehr jung sind...

Es ist die Unterscheidung zwischen unserer 'gemachten' Welt - und der Natur - der Schöpfung Gottes. Könnten wir sie annehmen und mit dem Herzen erforschen, anstatt sie in der Forschung zu sezieren, hätten wir das Paradies!



5. Ein geöffnetes Herz - Tor zum Licht

Paradies der Schöpfung - © Regina F. RauWir müssen unsere Herzen weit öffnen um erkennen zu können, dass die Machenschaften unserer Menschheit Illusionen sind - wertlose und nicht wirklich von Nutzen. Sie alle bringen uns weder den Frieden, noch bringen sie uns die Liebe. Sie zerstören unseren eigenen Lebensraum, führen zu Hass, Gier, Neid und Wut, zu Gewalt und am Ende gar zum Tod.

Wir können die Natur als die Schöpfung unseres göttlichen Vaters sehen - als die sichtbare, hörbare und spürbare Erscheinung der Kraft Gottes. Wir brauchen vor ihr nicht davonzulaufen - solange wir nicht daran herum manipulieren!

Hochhäuser - © Regina F. RauSie ist da - Er ist für uns da - in ihrer Gestalt, rein und voll von Licht, um uns zu helfen uns zu entwickeln und zu reinigen. Bis wir fähig werden, alles von Innen heraus zu sehen. Materie allein für sich kann den sehnlichen Wunsch eines Wesens nach Liebe nicht stillen; Materie kann die Furcht eines Wesens vor Strafe und Vergeltung (Hass) nicht heilen. Nur die Liebe vermag dies. Und wer immer sich dessen bewusst wird und nach der Liebe ruft, wendet sich Gott zu - und kann seine Anwesenheit wieder spüren! Wenn wir ihn annehmen, zeigt Er sich uns in einer Gestalt, die wir schon verstehen und annehmen können. Gott ist auf diese Weise sichtbar. Er ist hörbar und spürbar. Er ist mit all unseren Sinnen wahrnehmbar!

All die Dinge, die wir machen, haben keinen Bestand - sie müssen vergehen, müssen sterben! Und alles, was Gott schöpft und zeugt, das lebt. Und in diesem Sinne wird sich das Leben lediglich umwandeln, transformieren - jedoch niemals sterben - solange der Mensch es nicht manipuliert!

Kraft, die Illusionen schafft - die in der Indischen Mythologie 'Maya' genannt wird - liegt in der Wesensart der Materie. Sie macht unsere menschliche Rasse glauben, dass alles nur ein rein materieller Ablauf ist. Wir sehen die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele nicht. Und so sehen wir auch nicht, wie wichtig der Erhalt und die Gesundheit unseres Körpers für unsere Seele ist. Es macht einen großen Unterschied, wie wir unseren Körper behandeln, wie wir mit ihm umgehen.

Wir denken, dass wir uns unsere Welt einfacher, bequemer, sicherer gestalten können - und erkennen nicht, dass alles, was wir machen zum größten Teil wertlos ist. Sinnlos bedeutet: dass es uns den Frieden auf Erden und Erleuchtung für unseren Geist und Freiheit für unsere Seele nicht bringen kann. Aber es zerstört unsere Gefühle und verwandelt alles in negative Energien. Es zerstört unsere Mutter, unsere körperliche Erhalterin - die Erde!


6. Unser Körper - der Tempel der göttlichen Liebe

Ich komme wieder auf das kleinen Gebet aus meiner Kindheit zurück, über das ich schon gesprochen habe: "Lieber Gott - ich bin klein, mein Herz ist rein, darf niemand drin wohnen, als du allein."

Ihr könnt Euch vorstellen, wie ich mich fühlte, als ich plötzlich zu verstehen begann, dass alles, was ich diesem kleinen Freund in meinem Herzen zu 'essen' gegeben hatte, ehrlos, würdelos und achtlos war. Gedankenlos hatte ich Berge von totem und wertlosem Essen oder besser gesagt: von Schleim und Kleister, in meinen Bauch geschüttet. Und ich hatte keinen blassen Schimmer davon gehabt, dass der Tempel für meinen geliebten inneren Freund von den Materialien gebildet werden musste, die ich in meinem Mund stopfte.

Und nun kam in einem einzigen Moment tiefe Erkenntnis in mein Herz ...

Unser Körper ist der Tempel unserer Seele - direkte Verbindung zu Gott. Er leitet die Energie, die durch uns fließt, weiter. Somit ist er ursprünglich ein Lichtleiter. Das göttliche Licht leuchtet durch uns. Aber wir wissen nicht, dass wir für das Material verantwortlich sind, mit welchem das Gebäude errichtet und erhalten werden soll. Wir wissen nicht, dass wir uns auf unsere Lichtleitung endlosen Belag häufen, so dass das Licht nur noch schwach - oder gar nicht mehr zu sehen ist. So sind wir in Dunkelheit gehüllt.

Das Licht kann durch unsere angehäuften körperlichen und seelischen Ablagerungen nicht scheinen. Es wird von den dunklen Belägen von Schleim, Gift und totem Material in all unseren Zellen, Poren und Sinnesöffnungen - wie z.B. Augen, Ohren und Nase - getrübt. Es wird durch unsere negativen Formen unserer Gedanken getrübt.

Bedenken wir einmal: wir haben unseren Körper und Geist ein Leben lang mit wertlosem, vernichtendem Ess-Mittel beliefert. Ich sage bewusst nicht"mit Nahrung". Wir haben ihm weich- und tot gekochte Koch-Materialien gegeben, statt vitale und kraftvolle Roh-Stoffe! Wir gaben ihm totes Material an Stelle von frischem Baustoff. Wir haben erwartet, dass unser Organismus und alle winzigen Arbeiter, die darin schaffen sollen, mit solchen morschen Bausteinen Mirakel vollführen können. Wir dachten, dass sie damit einen Tempel erbauen könnten. Stattdessen mussten aufgrund des schlechten Essens, dass diese 'Bauarbeiter' von uns bekamen, viele sterben und viel echten Hunger leiden!

Früchte für sich allein sind hingegen schon wahre Wunder. Gott selbst hat uns durch sie mit allen Roh-Materialien beschenkt, die der Körper braucht. Und dazu mit allen reinen Energien, die unser Geist als Nahrung benötigt. Denkt nur an die Freude, die beim Betrachten einer leuchtenden Frucht entsteht, an den fruchtigen, saftigen Geschmack!

Echte Freude kann nur dort entstehen, wo reine Energien fließen.

Wir finden in jeglicher Frucht alles wohlbestimmt zusammengestellt für jeden individuellen Menschen! Und immer noch glauben wir, dass wir die Zusammensetzung von Vitaminen, Mineralen, Proteinen ... besser wüssten. Deshalb schütten wir weiterhin große Mengen von totem Material in uns hinein und sind doch nicht gesättigt. Wir fühlen uns doch nicht zufrieden, weil der Körper immer noch auf die Roh-Baustoffe wartet, mit denen er seine Arbeiter verköstigen und den Tempel bauen soll!

Wir sind der Meinung, dass Ernährung nichts oder nur sehr wenig mit der Reinigung und Vervollkommnung des Geistes und der Befreiung der Seele zu tun haben.

7. Die Verbindung von Körper-Geist-Seele

Die Erfahrungen helfen dem Menschen seine Wünsche zu kontrollieren, das heißt, seine Wünsche sinnvoller gestalten! Die Erfahrungen helfen ihm zu denken, bevor er handelt. Alle Handlungen und alle Wahrnehmungen werden umgehend als Impulse an das Gehirn weitergegeben. Das Gehirn speichert sie und sieht nach, mit welchen anderen Erfahrungen diese Wahrnehmung übereinstimmt oder wie sie verknüpft oder verglichen werden können. Die Informationen laufen durch 'Drähte' - Verbindungskanäle - und werden dem Gehirn übergeben. Dies geschieht mittels der Hilfe von Flüssig- oder Gas-Substanzen, die in vielen variablen Verbindungen und Mengen im Körper und im Gehirn zu finden sind.

Wir können uns die Frage stellen, woher der Organismus die Materialien nahm, mit welchen er diese variablen chemischen Kombinationen bildete ...

Und wie steht es nun mit den Informationen selbst? Sie können auch nur wieder über Impulse an das Gehirn geleitet werden. Wie schon erwähnt, sind diese aus den vorhandenen, von uns selbst gelieferten Bau-Stoffen in Form von chemischen, flüssigen und gasförmigen Substanzen geformt.

Ein kleines Vergleichs-Beispiel für die Raucher: unter normalen Umständen gibt der Körper bei Eindringen von Fremdkörpern in den Körper einen Not-Impuls. In diesem Fall gibt er beim Eindringen des Rauches - der zweifellos ein Fremdling ist - den Impuls: "Erstickungsgefahr!" Sofort ergreift der Körper sämtliche Rettungsmaßnahmen, um mit der Situation fertig zu werden. Denn er will der Seele ja helfen, so lange wie möglich in seiner Umhüllung zu bleiben, damit sie sich aufgrund der Erfahrungen einmal befreien kann. Nun wird der Magen entleert - das schafft erst einmal Energie-Freiraum für weitere Maßnahmen. Der Kreislauf sinkt auf Null... - erste Anzeichen für Ohnmacht. Husten stellt sich ein um die eingeatmeten Fremdkörper (Teer...) hinausschleudern ...

Und ein Gewohnheitsraucher hat falsche Informationen für seinen Organismus, durch Selbstmanipulation. Sie ist die Übermalung der Skala auf dem Kompass mit der neuen Skala: Gewohnheit. (Siehe auch Kapitel "Der Kompass"). Nun signalisiert die Gewohnheit:"Rauch schmeckt und tut gut. Ich benötige Rauch." Ja sogar: "ohne Rauch geht es mir schlecht!" Der Raucher wird gewissermaßen schon durch die fremdeinwirkende Substanz betrogen, die er seinem Körper eigenen Willens zuführt!

Ein Körper, auf den oder in den eine Fremdsubstanz ohne die Zustimmung seines Trägers einwirkt, wird solche Belügungen niemals zulassen. Er wird sich immer zum Besten wehren.

Aber halt: unablässig ist der Kompass - der in uns justiert ist - geeicht. Er kann nicht manipuliert werden! Und so weiß- spürt - selbst der tausendjährige Kettenraucher unter uns, dass die Raucherei Gift für seinen Organismus ist. Denn allmorgendlich ist Mutter Natur bemüht, seine gemarterten Lungen durch orkanartige Hustenanfälle zu reinigen. Schleimmassen legen sich um die Russpartikel und verkleben die Atemwege, verschließen die Arterien langsam aber sicher in den Beinen, Füssen, im ganzen Körper.

Wie würde uns also nun unser innerer Beobachter und Wachmann über all die Dinge berichten, die wir aufgebaut haben! Selbst dann, wenn wir unseren Geist und unsere Seele mittels Meditation, Yoga-Übungen und andere Anstrengungen zu reinigen suchen! Ist er überhaupt imstande, uns durch all diesen Müll hindurch noch brauchbare Mitteilungen zu machen? Ist seine Stimme noch imstande, durch diese Schichten der Unbewusstheit zu dringen?

Er würde gesagt haben. "Zuerst reinige dein Gefährt, die Leitungen, das Kraft-System, den Daten-Speicher, das
Kontroll-Board... !: ändere deine Essgewohnheiten!" Das Gehirn und der Geist sind die sichtbaren und unsichtbaren Umwandler (Transformatoren) aller geistigen und unsichtbaren Energien und Schwingungen in sichtbare, für uns verstehbare Formen. Dies, damit wir fähig sind, diese Energien durch Handlungen erneut sichtbar zu machen!

Das Gehirn muss gereinigt und saubergehalten werden! Und es muss von störenden Fremdkörpern und lauten Einwirkungen freigehalten zu werden, die den Empfang unseres inneren Senders - der inneren Stimme - stören!

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