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TEIL
III
I.
Sprossen auf der Leiter zur Hamonisierung unseres Lebens
1.
Früchte: Die Medizin der Natur Gottes
Deine
Nahrung sei dir Medizin und Medizin sei dir Deine Nahrung!
sagte
Hippokrates - der Vater der
Medizin.
Und
Gott sprach: "Sehet da, ich habe euch gegeben alle
Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle
Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer
Speise." (1.Moses 1:29) "Esset jedoch nicht das
Fleisch mit seinem Blut, in dem sein Leben ist." (1.Mose
9:4).
Früchte
sind die perfekte Nahrung für uns Menschen. Ihre goldenen
und hell leuchtenden Farben beglücken unsere Augen,
ihr lieblicher Duft umschmeichelt unsere Nase und ihr süßer
Geschmack erinnert uns an das himmlische Paradies.
Früchte
geben unserem Körper und Geist reine Energie. Sie erhalten
uns gesund, vital und leicht. Sie stärken unsere Gewebe
und halten unsere Organe sauber. Sie beliefern unser Gehirn
mit erstklassigen Materialien, damit es richtig arbeiten
kann und wir uns in Bestform fühlen.
Früchte
bürsten und waschen unsere Därme und Organe sauber
und halten unsere Sinne empfindlich bzw. empfänglich.
Sie beliefern unsere Haut und unser Haar mit hervorragenden
Stoffen, die damit körpereigene Cremes und 'Lotionen'
produzieren ? damit wir angenehm riechen. Sie halten gleichzeitig
die Poren offen, damit unsere Haut atmen und Sauerstoff
in den Blutstrom transportieren kann.
So
benötigen wir weder Seife, noch Cremes von außen.
Wir brauchen weder Shampoo noch Deo?Roller, noch Zahnpasta.
Denn Haut und Haare werden nun von 'innen' her vom Körper
selbst sauber, geschmeidig und duftend gehalten. Die Zähne
werden strahlend weiß. Früchte helfen uns beim
Genesen von Krankheiten, die durch falsches Verhalten auftraten.
Sie helfen uns, seelische Unausgeglichenheiten wieder ins
Gleichgewicht zu bringen. Früchte geben den Augen,
der Haut, den Haaren und den Zähnen einen wunderbaren
Glanz. Sie geben dem Körper eines jeden Menschen, die
für ihn ganz besondere, individuelle, blumige Duftnote.
Unser Atem duftet süß, unsere Zähne schimmern
wie Elfenbein und bleiben bis ins hohe Alter erhalten ...
Gott
richtete sein Wort an uns: er gab uns die reinen Früchte
der Erde, damit sie uns nähren. Die Früchte der
Bäume und Sträucher werden unsere Augen auftun.
In ihnen ist die Nahrung für unseren Körper; die
Nahrung für unseren Geist: in der Erkenntnis; und die
Nahrung für unsere Seele: das göttliche Licht
? das Leben1
In
den Früchten liegt die Medizin zur Heilung unserer
körperlichen Krankheiten. In ihnen liegt der Trost
und die Kraft für unsere Seele, voller Liebe und Zuversicht
auf dem Weg zu Gott zu schreiten...
Gott
sprach und es wurde ... (Genesis)
Gott spricht und es ist!
2.
Nahrung und Reinigung für Seele-Geist-Körper
Wir
beginnen bei der Morgenübung. Wir alle haben gerne
einen Rhythmus in unserem Tagesablauf - gewisse Reihenfolgen,
damit wir uns wohl und geborgen fühlen.
Schon
beim Kleinkind können wir beobachten, dass es erst
so richtig Vertrauen fasst, wenn gewisse Dinge im täglichen
Leben ihre Reihenfolge haben. Es können Dinge sein,
die wir als sehr unerheblich erachten, die jedoch für
die Seele, den Geist und den Körper von sehr großer
Wichtigkeit sind. Die Einhaltung dieser Übungen
hilft uns, selbstsicherer zu werden und den Tag harmonisch
und ruhig zu gestalten. Sie helfen, dass Frieden in unsere
Herzen einkehrt und wir unsere Aufgaben liebevoll bewältigen
können.
So
eine Übung ist zum Beispiel die tägliche Morgenwäsche
und das anschließende Gespräch (Gebet) mit Gott
... Jeder hat dabei seinen eigenen Rhythmus, doch die folgenden
Dinge sollten wir dabei beachten:
jeden
Morgen:
- Augen,
Ohren, Hals, Achseln und Intimbereiche gründlich
waschen.
- Die
Haut mit den Händen, einem Waschlappen, einer weichen
Bürste oder einem Schwamm leicht massieren.
- Zähne
- wenn möglich ohne Paste gründlich bürsten
und anschließend den Mund gut ausspülen ...
Diese
Reinigung hilft uns, dass wir uns frisch und befreit fühlen
von den Schlacken und Schadstoffen unseres Genusslebens,
die unser Körper während der Nacht ausgeschieden
hat. Sie hilft unserem Geist wach und aufnahmefähig
den Tag zu beginnen. Sie hilft unserer Seele, die Aufgaben
unbefangen einzuschätzen und zu bewältigen. Denn
unsere Seele, unser Geist und unser Körper sind eine
Einheit und so ist die morgendliche Wäsche nicht nur
eine Reinigung für den Körper allein. Es ist auch
eine Entlastung für die Seele und den Geist.
Die
Morgenwäsche ermuntert uns, dass wir die nächsten
Schritte tun. Wir dürfen uns daran erinnern, dass wir
auch in unseren Gedanken, Worten und Taten die Reinigung
vollziehen sollen, damit innere und äußere Harmonie
in uns und um uns herum entsteht. So sind wir bald in Einklang
und Frieden mit uns selbst und mit unserer Umgebung.
Der
nächste Schritt vor den morgendlichen Dehnübungen:
- Entfernen
aller Ringe, Armreifen, Hals- und Fußketten, Ohrringe,
Uhren, Schmuck und Haarspange
- wenn
möglich, Baumwoll? oder Leinenbekleidung tragen.
- Später,
können wir wieder alles anlegen, was wir für
den Tages als wichtig erachten.
Der
Schmuck symbolisiert die Stärke unserer Angebundenheit
an irdische Materie. Das Ablegen des Schmuckes gibt uns
für den Augenblick ein befreites Gefühl von den
irdischen Belastungen. Sie vermittelt uns ein Gefühl
des Loslassens und des Freiseins. Sie bewirkt auch, dass
wir uns bei unseren Übungen unbehindert und ungestört
fühlen. Die durch diese Fremdkörper verursachten,
störenden energetischen und magnetischen Strahlungen
können uns nicht mehr beeinflussen.
Danach
machen wir in aller Ruhe Dehn- und Streckübungen. Alle
Tiere tun dies nach dem Schlafen, damit ihre Glieder immer
schön elastisch und geschmeidig bleiben. Wir können
auch Yogaübungen oder andere Übungen machen, die
unseren Körper dehnen, strecken und wärmen.
Dann
setzen wir uns an einen stillen ruhigen Ort, an dem wir
möglichst ungestört sind. Hier können wir
über alles nachdenken. Wir können darüber
in uns gehen, was wir erlebt oder vor uns haben. Wir dürfen
uns Gott anvertrauen, mit Ihm sprechen, Ihn befragen. Wir
dürfen mir Ihm lachen oder weinen - ganz, wie es aus
uns heraus kommt..
Wir
dürfen Gott dafür danken, dass Er uns den Willen
und den Wunsch gab, geheilt und gereinigt zu werden und
dass Er uns die Kraft gab,
an Seine Türe zu klopfen. Wir dürfen Ihm für
die Luft danken, die wir atmen, für das Wasser, das
wir trinken ...
Wir
brauchen uns nicht zu scheuen oder zu schämen. Er kennt
uns ja schon. Wir dürfen einfach wie die Kinder sein.
Es ist Ihm eine Freude, wenn wir mit Ihm sprechen, Ihn über
unsere Sorgen befragen, Ihn bitten und uns bedanken ...
Wir
können Ihn bitten, dass Er uns die Kraft für die
Reinigung unserer Seele, unseres Geistes und unseres Körpers
gibt.
Das
Fasten säubert den Körper von Innen und reinigt
auch den Geist. Wir können darum bitten, dass wir von
selbstsüchtigen Wünschen befreit werden, auch
dem Wunsch, zu uns zu nehmen, was unseren Körper, unseren
Geist und unsere Seele erkranken ließ und krank werden
lässt. Bereiten wir uns darauf vor, eine kostbare,
leere Vase Gottes zu sein, in die
Er Seine himmlischen
Energien und Freuden gießen kann.
Wir
können unser Herz mit dem Wunsch zu erfüllen,
Seine göttlichen Gaben zu unserem Erhalt anzunehmen.
Wir können Ihn bitten, dass Er seine Engel herabsendet
- damit sie mit seinem Licht all unsere Krankheiten fortbrennen,
alle kranken Gewebe und verletzenden Substanzen aus uns
fortspülen und alle dunklen Ecken unseres Geistes und
unserer Seele erleuchten.
Diese
Gespräche und Übungen wiederholen wir jeden Morgen
nach dem Aufstehen und am Abend kurz vor dem Schlafengehen.
Wenn
wir uns noch nicht aufraffen konnten, versuchen wir es am
nächsten Tag erneut. Kein Tag, an dem wir es nicht
schaffen, ist verloren. Richtig schade ist es erst dann,
wenn wir uns sagen, dass es ja doch überhaupt keinen
Sinn hat, nur weil wir es heute nicht geschafft haben Es
gibt jeden Tag eine neue Chance - einen neuen Beginn!
Wenn
wir fühlen, dass wir bereit sind, dann bereiten wir
uns auf die große innere Reinigung unseres Körpers
- auf das Fasten vor.
II.
Das Fasten
1.
Einleitende Gedanken
Der
Impuls zum Fasten kann sein, dass man seinen Körper
reinigen möchte. Es kann sein, dass wir unser Bewusstsein
schärfen und klären möchten, dass wir eine
Zeit des Fastens nutzen möchten, um unserem Schöpfer
und uns selbst wieder ein Stück näher zu kommen.
Die Zeit des Fastens ist eine Einladung eine Zeit der Stille
und Zurückgezogenheit mit sich selbst zu verbringen.
Das Fasten kann aber die Vorbereitung auf eine grundsätzliche
Ernährungsumstellung sein. Wenn man schon länger
bei der Rohkost oder einer ihrer Formen war und einen Rückfall
erlitten hat, kann ein Fasten erneute Motivation zu einer
anschließenden Ernährungs- Umstel-lung bringen.
Welche
Gründe uns auch immer zum Fasten bewegen mögen,
ist es wichtig, sich innerlich und äußerlich
genügend auf einen solchen Prozess vorzubereiten.
Die
Fasten Vorbereitung sollte bis zum ersten richtigen Fastentag
wenigstens drei Tage dauern. Man kann das Fasten - wenn
man die Wirkungen des Fastens kennt - auch sofort beginnen.
Richtiger ist es jedoch, sich behutsam darauf vorzubereiten.
Manche
mussten während ihres ganzen Lebens Medikamente einnehmen
oder nahmen 'freiwillig' berauschende oder betäubende
Mittel ein ? wie Drogen, Alkohol, etc ... Ein Organismus
kann so vergiftet sein, dass die Ablösung und Aufspaltung
der Gifte aus den Geweben zu intensiv sein kann und den
Blutkreislauf auf ein Mal stark überlasten würden,
was nicht wünschenswert ist.
Diejenigen,
auf die diese Möglichkeit zutreffen könnte, sollten
sich Zeit nehmen und über einen längeren Zeitraum
von ca. 3 ? 4 Monaten vor dem Fasten auf Rohkost übergehen.
Oder sie können 1- oder 2?Tages?Fruchsaftfasten pro
Woche durchfüh-ren. Diese Vorbereitungszeit kann helfen,
den Organismus weitestgehend zu entlasten und vorzubereiten,
damit später beim eigentlichen Fasten nicht zu viele
Giftstoffe auf einmal in den Blutkreislauf geraten. Auch
bei sehr sensiblen und ängst-lichen Menschen sollte
ein kurzes Fasten genügen. Alle Regeln sind sorgfältig
zu beachten. Das Fasten soll bei diesen Menschen in regelmäßigen
Abständen wieder-holt werden, um zu gewährleisten,
dass sich der Organismus mit der Zeit ganz erneuern kann.
Diese Periode kann 1 Tag pro Woche sein ? oder 2 Tage in
2 Wo-chen (Fruchsäfte); oder drei Tage Wasserfasten
mit Vorbereitungszeit alle 3 bis 4 Wochen.
>>>
zum Inhaltsverzeichnis
2.
Die Fasten-Vorbereitung für gesunde Menschen
1.
bis 2. Tag (oder länger)
Am
Morgen Wasser trinken - in südlichen Ländern kann
es auch der Saft einer frischen Kokosnuss (tender Coconut)
sein, da sie sehr mild und ihr Wasser sehr rein ist. Bei
Hungergefühlen Trinken von:
-
klare Suppe - (Karotten, Sellerie,
Petersilie und Fenchel in
viel Wasser kochen - das Gemüse abseihen
- keine Fleischbrühe !)
-
frisch gepresster Fruchtsaft
- frisch
gepresster Gemüsesaft
- frisch
gepresster Grassaft - sehr zu empfehlen !
-
Kokosnussmilch
Wen der Hunger sehr plagt oder wer sich etwas Zeit für
die Vorbereitung nehmen will, darf auch sehr wasserhaltige
Früchte essen. Dazu gehören z.B. Grapefruit, Orangen,
Zitronen, Pampelmusen, Granatäpfel, Melonen und Weintrauben.
Wasser
möglichst nicht 15 Minuten vor und 15 Minuten nach
dem Verzehr von Früchten trinken! Melonen allein für
sich essen und nicht mit anderen Früchten mischen!
Wer während dem Verzehr von Früchten Wasser trinkt,
kann arge Bauchschmerzen und Durchfall bekommen. Durch die
Mischung im Magen entsteht ein Gärungsprozess, ähnlich
wie beim Weintrauben-Wasser-Gemisch: es entsteht Wein und
Essig -der Magen-Darmtrakt ist übersäuert.
Wenn
jemand sich für die Vorbereitung mehrere Tage Zeit
nehmen will, kann er auch leichten Salat essen. Doch es
muss gewährleistet sein, dass die leichte Suppe, der
Salat, die Fruchtsäfte, Früchte oder das Wasser
nicht wild durcheinandergemischt werden. Und dass die Suppen
und Salate zunehmend weniger Salz, Zucker, scharfe Gewürze
und andere schwere Stoffe enthalten,
wie z.B. Reis, Nudeln, Kartoffeln, Brot, Gries, Mehl, und
so weiter ... !
Wichtig
ist immer, dass wir ehrlich zu uns selbst sind! Wenn wir
spüren, dass wir ein wenig mehr Zeit brauchen, sollten
wir uns nicht zwingen oder hetzen! Wir können die täglichen
Übungen machen, und eine Weile lang leichte Nahrung
essen, bis wir uns bereit fühlen, das Fasten zu beginnen.
3.
Tag (oder länger)
Am
dritten Tag trinken wir nur frische Fruchtsäfte oder
Kokosnussmilch. Bitte keine belastenden
Getränke mehr zu sich nehmen! Dazu gehören: Kaffe,
Kakau, Tee, Cooldrinks, Milch oder Buttermilch, Fabrikgetränke
jeglicher Art, Alkohol, und so weiter.
Man
kann diese Zeit vor dem Fasten nach Lust und Laune ausdehnen.
Doch die Nahrung des letzten Tages sollte auf jeden Fall
nur aus reinen Fruchtsäften bestehen. Die Tage davor
kann leichte Frucht-Nahrung zu sich genommen werden. Es
ist wichtig zur Vorbereitung des Magens und des Darmes.
So können sie sich entleeren und verkleinern und sind
auf das Fasten vorbereitet .
Wer
auch das noch zu schwer empfindet, kann sich in aller Ruhe
langsam vorbereiten. Leichtere (im Vergleich) Kochkost,
wie z.B. leicht gedünstete Gemüse oder vegetarische
Suppen helfen über die Hunger-Phase hinweg. Auch diese
Kost sollte keine schweren Anteile, wie zum Beispiel Fleisch
und tierische Produkte aller Art, Mehl, Reis, Nudeln, Kartoffeln,
Brot, scharfe Gewürze, Fette, etc. enthalten. Oder
die Menge der enthaltenen Anteile sollte sich täglich
verringern, bis sie ganz wegfällt! Ebenso sollte die
Salz- und Ölmenge im Salat und in vegetarischem Gemüse
abnehmen, so lange bis das Gemüse für sich allein
verzehrt wird ...
Diese
Vorgehensweise bringt uns langsam den Geschmackssinn wieder
zurück und wir bekommen ein Gefühl dafür,
was uns wirklich noch schmeckt und was nicht. Das heißt
genau gesagt: wir spüren auch wieder besser, was wir
essen können und was nicht! Denn durch die starke Würzung
haben wir unseren Geschmackssinn - unseren Instinkt sehr
geschwächt bzw. weitestgehend ausgeschaltet. Durch
die Würzung haben wir den Urgeschmack gefälscht,
unsere Sinne getäuscht und viele Dinge gegessen, die
für uns Menschen gar nicht genießbar sind!
3.
Das Fasten
Auf
die Zeit der Fasten Vorbereitung folgt ein Drei-Tage-Fasten.
Es ist wichtig, dass wir uns zuerst einen Ort suchen, an
dem wir ungestört sind, an dem wir meditieren und beten
können, damit wir uns während dieser Zeit auch
von innen her erneuern können. Ein Platz, an dem wir
uns geben dürfen, wie wir es gerade fühlen. Wenn
das nicht möglich sein sollte, bittet Eure Angehörigen
oder Mitbewohner, ein paar Tage Verständnis und Rücksicht
für Euer Vorhaben zu zeigen.
Das
Fasten kann mit einer Gabe Glaubersalz (Natriumsulfat) aus
der Apotheke (20-40 g auf 1 Kanne Wasser oder Tee) am Morgen
des ersten Fastentages eingeleitet werden. Man nimmt das
Salz gegen 7.00 Uhr in reichlich Flüssigkeit (0,5-1
Liter) aufgelöst ein. Es kann auch mit Bittersalz gefastet
werden. Allerdings wird Bittersalz täglich und nicht
nur zum Fastenbeginn in Wasser aufgelöst getrunken.
Bittersalz regt die Gallenausschüttung und die Galle
wiederum die Darmbewegungen an, so dass eine Lösung
hier für verstärkte Entleerungen ausreicht. Es
brauchen dann nicht so viele oder keine Einläufe gemacht
zu werden.
Einläufe:
Ein
bis zwei Stunden nach der Einnahme des Glaubersalzes kann
man dann einen ersten Einlauf mit einem Klistier machen.
Auch dieses Klistier kann man für ca. 6 Euro in der
Apotheke bekommen. Man beginnt zunächst mit einem
halben Liter Wasser. Wer es nicht aushält, kann auch
weniger nehmen. Dieses Wasser sollte möglichst normale
Zimmertemperatur haben. Je kühler das Wasser, desto
stärker die Kontraktion des Darmes. Es können
mehr Schlacken beseitigt werden.
Nach
dem Einlauf sofort mit dem Wasser im Darm hinlegen und den
Bauch massieren:
- von
links oben nach rechts oben und nach links unten in kreisenden
Bewegungen so gut es geht massieren und kneten.
- Dann
auf die Seite legen und den Bauch erneut massieren. Danach
auf den Bauch legen und den Bauch kreisend massieren.
- Zuletzt
auf die andere Seite legen und den Bauch wieder massieren.
- Diesen
Vorgang so lange wie möglich ausdehnen.
- Danach
noch ein paar Minuten so gut es geht entspannen und dann
auf zur Toilette !
Dieser
Einlauf kann während der nächsten drei Tage morgens
wiederholt werden. Wer länger fastet, kann den Einlauf
jeden 2. oder 3. Tag machen. Insgesamt sollten aber die
Anzahl der Einläufe der Intensität und Länge
des Fastens angeglichen sein. Bei einem Fasten von 6 Tagen
sollten es nicht mehr als 3 Einläufe sein. Zu bedenken
ist, dass mit dem Ausspülen der Darmschlacken auch
die für den Darm zuträglichen Bakterien fortgespült
werden.
Es
ist möglich, dass man während oder nach den Einläufen
friert. Das ist eine Entgiftungsreaktion des Körpers.
Man kann sich in warme Decken hüllen und warmen Kräuter-Tee
- ohne Zucker trinken.
Hilfreiche
Tees während der Fastenzeit sind:
- Fenchel
- Vervaine
-
Zitronengras
-
Ringelblume
-
Pfefferminze
-
Mariendistel
-
Holunder
- Anis
Wer
nebenbei
Homöopathische Mittel einnimmt,
sollte auf Pfefferminze und Kamille verzichten.
Es ist bezeichnend, dass meistens gegen Ende des Fasten
wieder besser wird die eigene Körperwärme wieder
besser. Das Frieren und Frösteln verliert sich. Die
fortschreitende Gewebe- und Organreinigung bringt wieder
ein Sauerstoff-Kohlenstoff-Gleichgewicht , das die Körpertemperatur
reguliert.
Zu
vermeiden sind Stress und harte Arbeit. Während dieser
Zeit ist es wichtig, dass wir uns viel ausruhen und ausreichend
an der frischen Luft spazieren gehen - am besten im Wald
und über Felder. Wenn es möglich ist, kann man
sich draußen in einem klaren Gewässer erfrischen
und ein Sonnenbad nehmen.
Lasst
die Engel der Luft Euren Körper berühren und lasst
euch von den Engeln des Wassers umarmen. Lasst den Engel
der Sonne Eure Krankheit heilen und Euch mit neuer Energie
erfüllen. Lauscht den Geräuschen der Natur oder
hört beruhigende meditative Musik. Lest befreiende,
positive Literatur. Helft den Engeln, die nun in und außerhalb
von Euch in Körper, Geist und Seele arbeiten, um Euch
zu reinigen, indem ihr Euch ausruht und entspannt. Sie tauschen
nun die kranken und toten Zellen und Stoffe durch frische,
lebende Zellen aus.
Je
besser wir den Heilungskräften der Natur assistieren,
um so eher und gründlicher wird der Umwandlungsvorgang
vollzogen sein und wir werden uns wieder leicht, fröhlich,
kraftvoll und vital fühlen.
Wann
immer wir Durst verspüren, können wir ein Glas
Wasser trinken - in heißen Gegenden auch die Milch
einer Kokosnuss langsam trinken, ohne das innere der Nuss
zu essen!
Es
förderlich, viel an der frischen Luft spazieren gehen.
Wir können auch leichte Gymnastik machen - oder Yogaübungen
praktizieren, um unseren Körper elastisch zu halten
und die Reinigungsarbeit zu unterstützen. Langsame
Bewegungen, wie z.B. bei Yoga oder Tai-Chi sind dem Körper
wesentlich angenehmer als schnelle oder schwere Bewegungen,
wie z.B. Karate, Squash, Body-Building oder Gewichteheben.
Gewaltige Muskelbewegungen erzeugen große Menge von
Milchsäure in den Muskelfasern, die wieder abgebaut
werden muss. Zu schwere physische Übungen erzeugen
Ermüdung und Abgespanntheit. Sie verursachen eine sehr
starke Belastung des Herzens. Sie zehren während des
Fastens an den Kräften, die der Körper für
seine Arbeit benötigen würde, um sich von Altlasten
zu befreien.
Deshalb
sind diese Art der Übungen also nicht notwendiger Weise
sinnvoll während der Fastenzeit.
Langsame
und ruhige Bewegungs-Übungen entwickeln die Muskeln
auch im Allgemeinen auf weit gesündere Art - und sie
erweitern die geistigen Fähigkeiten und verbessern
die Kontrolle des Organismus über die Muskeln Langsame
Bewegung hilft, die Arterien elastisch zu halten und den
Kreislauf zu normalisieren. Es hilft uns, richtig zu atmen
und den Körper mit genügend Sauerstoff zu versorgen.
Yoga hilft auch die Gefühlswelt zu regulieren. Es führt
zu einem besseren Gesamtbefinden, zu Frohsinn, Harmonie
und Frieden in uns selbst und um uns herum.
Wer
zum ersten Mal fastet, sollte die Dauer von 3 Tagen Wasser-Fasten
nicht verlängern. Statt dessen kann die Vorbereitungsphase
beliebig ausgedehnt werden. Eine gute Variation ist auch,
das Fasten und die Vorbereitung in kurzen Abständen
von 2 bis zu 4 Wochen regelmäßig zu wiederholen.
In jedem Fall ist es für den Körper und für
unser gesamtes Wohlbefinden sehr förderlich, wenn wir
einen Fastentag pro Woche mit Fruchtsäften oder wasserhaltigen
Früchten einhalten.
Wenn
wir während des Fastens unseren Körper, unsere
Gefühlsregungen und geistigen Veränderungen an
uns genau beobachten, hilft es uns zu verstehen, wie unser
Körper arbeitet und wie die Gefühle und geistigen
Erkenntnisse damit zusammenhängen. Es hilft uns zu
erkennen, warum das Fasten sinnvoll ist, damit sich der
Körper ganzheitlich reinigen und erneuern kann.
Es
ist wichtig, dass wir während dieser Zeit unseren Körper
einmal am Tag (morgens) reinigen, dass wir möglichst
klares Wasser (nicht extra angereichert) trinken; das wir
meditieren und Gespräche mit unseren Geistigen Helfern
führen. Während dieser Heilungs- und Reinigungsphase
sollten wir uns so viel wie möglich ausruhen. Unser
Körper braucht die Energie nun für den Heilungsvorgang.
Wir können uns duschen so oft wir Lust dazu verspüren.
Das Wasser wäscht den Schmutz fort, der vom Organismus
mit dem Schweiß aus dem Körper transportiert
wurde. Das Wasser hilft, die Poren unserer Haut sauber zu
halten.
Wann
immer wir Durst verspüren, können wir Wasser trinken.
Doch es ist wichtig, dass wir nicht hastig trinken. Das
Wasser reinigt die Organe, den Magen und den Darm. Es hilft,
Schadstoffe, Fette und Säuren aus dem Organismus und
den Geweben abzubauen und gibt uns ein frisches Gefühl.
Die
gewissenhaften Übungen bei offenem Fenster oder im
Freien regen die Organe an und versorgen unseren Körper
mit frischen Sauerstoff.
Wenn
wir vor dem Wassertrinken beten oder meditieren, laden wir
die himmlischen Helfer ein, das Wasser mit Göttlichem
Licht anzureichern und mit uns in Verbindung zu treten.
Auch Abends vor dem Schlafengehen können wir in Verbindung
mit unserer göttlichen Kraft in Verbindung treten.
Dann wird sie uns während des Schlafes begleiten und
uns die nötige Kraft schenken, die wir für den
nächsten Tag benötigen. Das Abendgebet hilft uns
auch, die erlebten Geschehnisse des Tages in Träumen
zu verarbeiten und uns an sie zu erinnern. Es lehrt uns
zu verstehen, was uns der Himmel
(die höhere Weisheit in uns - wir nennen es auch unser
Höheres Selbst) durch sie mitteilen will. Die Träume
sagen uns, wie wir ein erfülltes, friedvolles, gesundes
und langes Leben führen können. Dazu brauchen
wir keine Traumdeutungsbücher - sondern das Vertrauen
in Gott - die innere Stimme, die uns sagt, was es ist, wenn
wir nach innen lauschen.
Diese
Gespräche geben uns die Kraft weiterzumachen und zuversichtlich
an unserer Umwandlung zu arbeiten. Sie erfüllen unseren
Geist und unsere Seele mit seinem göttlichen Licht
- während unser Körper und unser Bewusstsein erneuert
wird.
Wer
schon viel Erfahrung mit dem Fasten hat, kann so lange fasten,
wie es ihm beliebt.
>>>
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4.
Das Fastenbrechen
Wann
immer wir fühlen, dass wir mit dem Fasten nicht weitermachen
können, weil die Motivation nachlässt oder der
Glaube, dass diese Veränderung zu einem besseren und
glücklicheren Leben verhelfen wird: sollen wir uns
an Gott wenden und uns ihm anvertrauen. Wenn wir das noch
nicht können, sollen wir mit einer Person sprechen,
die unseren Glauben und unsere Kraft stärken wird damit
wir durchhalten können.
Wann
immer wir fühlen, dass wir nicht fortfahren können,
weil wir den Verlust von Mutters guten alten hausgemachten
deftigen und herzlichen Mahlzeiten fürchten - können
wir uns die Aussichten für unsere Zukunft vor Augen
halten: wie wundervoll frisch und jung werden wir aussehen,
wie leicht werden wir uns fühlen, wie elastisch und
fit wird unser Körper sein. Denken wir an unsere Gesundheit
und Lebenslänge. Wir können ein sehr langes, glückliches
Leben führen, ohne krank zu werden, ohne Haar- und
Zahnausfall zu erleiden, und ohne unsere Vitalität
zu verlieren.
Ich
möchte dich dazu ermutigen durchzuhalten und nicht
aufzugeben!
Wenn
all dies nicht hilft - sollte man nicht weiter versuchen
sich zu zwingen. Wenn wir nicht weitermachen wollen, ist
es gut, das Fasten dennoch langsam zu brechen und wie beschrieben
abzufasten.
Nach
dem Fasten auf keinen Fall mit schweren Mahlzeiten oder
konzentrierter Nahrung beginnen! Wir sollten das Fasten
nicht brechen, indem wir plötzlich konzentrierte Lebensmittel
oder schwere Nahrung zu uns nehmen! Besonders alle tierischen
Produkte sind ausdrücklich zu vermeiden. Auch schwere
Mahlzeiten, Industrienahrungsmittel, sowie Datteln, Feigen
und andere Trockenfrüchte gehören zu dieser Gattung.
Das
Fasten schnell zu brechen, ohne die Regeln zu beachten,
kann den Zusammenbruch des ganzen Organismus zur Folge haben!
Das
ist sicherlich nicht das Ergebnis, das wir uns vorgestellt
haben. Meistens beschuldigen wir dann noch diejenigen, die
uns ausdrücklich auf die Schwierigkeiten hinwiesen
- weil wir uns nicht eingestehen wollen, dass wir selbst
Fehler gemacht haben.
Es
ist wichtig, immer ehrlich mit sich selbst zu bleiben und
zu prüfen, ob wir schon zu einem solchen Schritt bereit
sind. Im Zweifelsfall können wir uns lieber mehr Zeit
lassen und es dafür richtig machen!
a)
Für Fortgeschrittene
Am
Morgen des 1. Tages,
an dem wir das Fasten brechen wollen, nehmen wir ein Glas
frisch gepressten Fruchtsaft löffelnd mit einem Teelöffel
zu uns. Der Saft sollte sorgfältig mit Speichel vermischt
werden. Nach 4 Stunden können wir ein weiteres Glas
Saft zu uns nehmen. Nach weiteren 4 Stunden können
wir schon eine Orange oder andere wasserhaltige Früchte
essen.
Am
2. Tag
können wir alle leichten Früchte essen - die wir
jeweils sorgfältig beim Kauen mit Speichel vermengen.
Diese Früchte sind z.B. : Äpfel, Birnen, Grape-Fruit,
Weintrauben, Melone (allein für sich essen), Orangen
...
Am
3. Tag
können wir auch konzentriertere Früchte essen,
wie z.B. Bananen, Feigen, Datteln, frische Kokosnüsse,
Mango, Papaya und so weiter ...
Nach
diesen drei Tagen der Enthaltung (bei Erfahrenen länger),
beginnen wir mit der Sonnenkost.
Das heißt, wir essen viele Früchte, leichtes
Gemüse und Salate in ihrem Urzustand. Wir können
diese bei Bedarf auch nach der Übersicht am Ende des
Buches mischen. Für Fortgeschrittene ist es jedoch
am Besten, die Frucht- oder Gemüsesorten für sich
getrennt zu essen. Eine ungeeignete Mischung bringt bei
einem gereinigten Körper empfindliche Reaktionen des
Magens. Auch die Nase rät uns, bestimmte Fruchtarten
nicht zu mischen.
Wir
dürfen uns daran gewöhnen, langsam wieder alles,
was wir essen wollen vorher genau anzusehen und daran zu
riechen. Wir werden sehr schnell be-merken, dass wir bei
weitem nicht mehr alles so köstlich finden werden,
was uns vorher noch schmeckte!
Wer
mit der Sonnenkost
schon weit vorangekommen ist, wird sicherlich mit der reinen
Früchtekost vorlieb nehmen.
b)
Für Anfänger
Am
Morgen des 1. Tages,
an dem wir das Fasten brechen wollen, nehmen wir ein Glas
frisch gepressten Fruchtsaft löffelnd mit einem Teelöffel
zu uns. Der Saft sollte sorgfältig mit Speichel vermischt
werden. Nach 4 Stunden können wir ein weiteres Glas
Saft zu uns nehmen. Nach weiteren 4 Stunden können
wir schon eine Orange oder andere wasserhaltige Früchte
essen.
Am
2. Tag
können wir alle leichten Früchte essen ? die wir
jeweils sorgfältig beim Kauen mit Speichel vermengen.
Diese Früchte sind z.B. : Äpfel, Birnen, Grape?Fruit,
Weintrauben, Melone (allein für sich essen), Orangen
... Gegen Abend können wir einen leichten Salat essen.
Am
3. Tag
beginnen wir mit Früchten, Mittags einen Salat und
abends können wir eine leichte gekochte Mahlzeit zu
uns nehmen.
Wer sich nach dem Fasten noch nicht für extreme'
Kostformen bereit fühlt, der kann nach dem Abfasten
langsam wieder alles essen, wie er es möchte. Auch
das jährliche Fasten von ca. 1 Woche oder einem Fastentag
pro Woche bringt erfreuliche Besserung und Harmonisierung
für den Körper, den Geist und die Seele. Das Leben
wird insgesamt heller. Niemand soll sich stressen und zwin-gen.
Jeder tut nach seiner Kraft, nach seiner Erwägung,
nach seinem Glauben.
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