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Das Buch: "Der Wille des Menschen"
Teil III
© Regina F. Rau


IV. Hinweise und Tipps

1. Bakterien und Viren: die göttliche Abrisstruppe

Hier möchte einmal über unseren sogenannten Erzfeind - die Bakterien und Viren sprechen. Wer hatte nicht schon einmal in seinem Leben Schnupfen oder Grippe und schob die Schuld dafür den Bakterien oder dem Wetter zu!

Krankheit - © Regina F. RauIch möchte die Arbeit dieser Gesellen einmal näher beleuchten: Bakterien haben die Aufgabe, gestorbene organische Körper aufzulösen, die in diesem toten Zustand keine Verwendung mehr haben. Dies wird gewöhnlicher Weise in der offenen Natur geschehen. Dort, wo Blätter von den Bäumen fallen, Bäume abgestorben sind, Tiere verstorben oder gerissen wurden. Dort, wo Kot (ausgewertete, unbrauchbare Stoffe) ausgeschieden wurde, wo Flüsse und Seen stillgelegt wurden... tun Bakterien ihren Dienst. Mikroorganismen reißen das Gerüst dieser Körper nieder, andere kauen alles klein und wieder andere verwandeln es wieder in Erde. Aus ihr kann nun neues Leben entstehen. Und jedes auch noch so winzige Wesen hat direkt vom Schöpfer seine Anweisung erhalten, was es zu tun hat!

Diese Bakterien haben allerdings kein Stopschild in ihrem Auftrag, das ihnen gebieten würde, bei ihrer Arbeit irgendwo Halt zu machen, wenn sie durch ein Stück abgestorbenen tierischen Körpers das ein Mensch aß, nun in seinen Körper gelang-ten. Sie tun weiter fleißig ihre Arbeit der Zersetzung.

Wir dürfen uns erinnern, dass unser Körper und jede unserer Zellen aus dem Material gebildet ist, das wir uns hauptsächlich durch die Nahrung einverleibten. Das Wort sagt sehr deutlich, dass wir einen Stoff zu einem Teil unseres Leibes machten. Unser Körper ist - gemessen an dem, was wir als Durchschnittsbürger an Nahrung zu uns nehmen - aus überwiegend totem Material aufgebaut!

Die Arbeit der Bakterien - © Regina F. RauDie Bakterie, die arglos ihren Beruf ausübt bemerkt, dass es über das Steak hinaus überall abgestorbene und verlöschende Zellen zum Abbau und Abtransport gibt. Zellen, die wir mit den Baustoffen unserer so gesunden Ernährung in unseren Körper eingebaut haben! Und die Bakterie (Mikro-Organ) setzt ihre Arbeit, unermüdlich fort. Das Ergebnis: wir bekommen Wunden, Geschwüre, Entzündungen, etc ..., weil sie die abgestorbenen Zellen frisst.

Wir werden krank und beschuldigen die Bakterien. Müssen wir nicht zuerst auf unsere schlechten Eßgewohnheiten blicken, bevor wir Bakterien und Viren unsere Feinde nennen! Sind wir nicht vielmehr unser eigener Feind!

Schauen wir in die Natur: die Bakterien lösen und essen alles auf, was verwittert ist und verrottet! Stellen wir uns nur einmal vor, dies würde nicht geschehen! Es wäre eine Welt der Leichen und des Todes um uns herum.

Doch Gott erneuert alles, was vergehen musste - er lässt altes Gestorbenes abbauen und lässt neues Leben entstehen. Auch die Bakterien sind seine Diener. Sie sind unsere Freunde! Gott hat sich für uns keine Feinde ausgedacht. Wir haben uns selbst und alles um uns herum zum Feind gemacht!

Nun sollten wir erkennen können, warum wir so viele Arten von Infektionen, Entzündungen, offene und schwer heilende Wunden haben!

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2. Unsere Geschmacks-Sinne

Es kann vorkommen, dass manche Gemüse roh gar nicht mehr schmecken. Sie können auch Magen-, Darm- oder Blasenbeschwerden hervorrufen. Es kann sogar sein, dass sie Unwohlsein verursachen. Wenn wir alle Regeln beachtet haben und nichts degeneriertes dazugegessen haben, ist es ein Zeichen, dass diese Gemüse für uns Menschen gar nicht genießbar wären! Wir dürfen sie einfach weglassen!

Zwiebeln, Silberzwiebeln, Schalotten, Knoblauch, Lauch und Schnittlauch: So sehr wir ihnen auch verfallen sein mögen - sie irritieren unseren Magen. Sie enthalten Gifte, die der Organismus los zu werden sucht und durch jede mögliche Öffnung des Körpers ausscheidet - sogar durch die Poren unserer Haut.

Das ist der Grund, warum wir nach ihrem Genuss nicht nur einen üblen Mundgeruch haben, sondern auch aus allen Poren stinken. Ähnlich verhält es sich auch mit Meerrettich, Radieschen, Rettich und Chilischoten.

Sie alle haben zwar das eine oder andere Vitamin, das unserem trainierten Verstand brauchbar erscheint. Nicht selten jedoch erkennt die gesunde Nase als schädlich, giftig und ungenießbar, was unser Verstand uns als genießbar anpreist. Denn die restlichen Substanzen und Elemente dieser Pflanzen sind für unseren Magen und Organismus irritierend, störend und giftig. Sie enthalten Stärke, Schleime, Toxine und andere Schadstoffe, die Gärungen, Verschleimungen, Vergiftungen, Schwächungen und Schmerzen in unserem Körper hervorrufen. Besonders bei Kleinkindern macht sich dies bemerkbar. Die Mädchen leiden oft unter Blasenentzündungen, während die Jungen Nacht für Nacht wegen Bauchschmerzen und Blähungen nicht einschlafen können.

Dazu ein Beispiel: Knoblauch soll sehr gesund für unseren Organismus sein. So lange ein Körper von schweren Mahlzeiten vergiftet und z.B. das Blut dadurch dick und zähflüssig geworden ist, erscheint uns die Aufnahme mancher Gemüse und Kräuter als sinnvoll, da sie das Blut verdünnen, Blutbahnen weiten oder verengen, die Herztätigkeit anregen, etc... Wenn wir uns trauen, genau hinzusehen, bemerken wir, dass wir uns selbst betrügen. Denn von falscher Nährung herrührendes dickes Blut, erweiterte Venen, verlangsamte Herztätigkeit wird zwar durch die Zuführung der regulierenden Pflanzen scheinbar ausgeglichen. Genau betrachtet sieht man, dass sich nur immer wieder neue Belastungen für den Körper einstellen, das wirkliche Übel aber nicht erkannt wurde.

Wir sagen z.B.: "unser Herz arbeitet zu langsam". Ehrlich betrachtet erkennen wir, dass es hoffnungslos überfordert ist, und uns darum die Leistung nicht angemessen erscheint. Wenn wir nun auch noch Anregungsmittel nehmen, zwingen wir das Herz, seine letzten Reserven zu geben. Wir beuten uns selbst aus! ...

Sobald wir einmal angefangen haben, uns vital zu ernähren, wird die giftige Substanz von ungenießbarem Gemüse von unserem Körper umgehend gemeldet. Es entsteht eine Sperre, wenn wir versuchen, es herunterzuschlucken.

Die ersten Signalposten sind unsere beiden Augen. Über sie nehmen wir wahr, ob etwas appetitlich, 'annehmbar' leuchtend und saftig aussieht.

Der zweite Signalposten ist unsere Nase. Sie teilt uns mit, ob das, was wir mit den Augen für genießbar befunden haben, vom 'Nasenstandpunkt' aus gesehen noch genießbar ist.

Der dritte Signalposten ist unsere Zunge. Sie sagt uns, ob die Augen und die Nase wachsam waren und uns nicht betrogen haben.

Was dann in unseren Magen eintritt, wird noch einmal geprüft. Bei Eignung wird es absorbiert, bei Wertlosigkeit wird es abgestoßen. Wenn der Organismus jedoch Jahr und Tag vergeblich auf wertvolle Stoffe wartet, nimmt er das, was er im Notfall noch verwerten kann. Doch die Reaktionen bleiben nicht aus!

SalatschüsselWir dürfen nun nach Herzenslust unsere Salate mischen und ausprobieren. Dies darf jeder nach seinen eigenen Empfindungen und Wahrnehmungen tun. Das führt zum besten Ergebnis. Wenn wir ernsthaft dabei sind und unseren Körper aufmerksam beobachten, wird er uns melden, wenn etwas ungenießbar ist. Wenn wir nach erfolgter Mahlzeit eine Auflehnung unseres Körpers beobachten, haben wir unseren Augen, unserer Nase, unserer Zunge nicht richtig zugehört!

Wenn wir z.B. einen Apfel zusammen mit einem Stück Vollkornbrot essen, brauchen wir uns über die anschließenden Blähungen und Bauchschmerzen nicht zu beklagen. Die ohnehin schwer verdauliche Stärke des Vollkorns hebt sich zusammen mit der Säure des Apfels im Magen auf. Das heißt: die Verdauung ist gestoppt. Es bilden sich sofort Gärungsgase. Diese können aufgrund der Verstopften Darmauswege (durch den Verdauungsstopp) nicht sofort entweichen ...

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3. Verdauungszeiten unserer Nahrung

Dauer verschiedener Stoffe vom Eintreten in den Magen bis zur Ausscheidung aus dem Körper:

Eier bis zu 3 . . Tagen
Fleisch, Fisch, Geflügel . 10 . Std. .
Bohnen und Mais wegen des hohen Stärgegehalts 10 . Std. .
Reis, Brot, Kuchen, Nudeln, Mehlspeisen, etc. . 8-10 . Std. .
Naturbelassene Nüsse . 6-9 . Std. .
Gekochte Gemüse . 6-8 . Std. .
Rohe Gemüse . 4-6 . Std. .
Blattsalate . 3-4 . Std. .
Feste Früchte (Bananen, Datteln) . 15 Min - 2 Std Min Std. .
Stark wasserhaltige Früchte . 15 - 30 Min. . .
Fruchtsäfte, Wasser und Kokosmilch . 10 Min. . .

Sobald Zusätze wie Öle, Flohsamen, gemahlene Mandeln etc. hinzukommen, ändern sich die Verdauungszeiten wieder entsprechend den Zusätzen (siehe oben).


4. Nach dem Essen: müde und schlapp

Haben wir zu viel gegessen - ist der Organismus überfordert, das Maximum an Energie wird für die Aufarbeitung der schweren Stoffe benötigt, die wir durch unsere Mahlzeit einführten.

Blutlaufbahnen können zusammengezogen sein (Zigaretten), dies bewirkt eine schlechte Blutzirkulation und somit Sauerstoffmangel.

Wir haben schwere, konzentrierte, toxische und degenerierte Substanzen zu uns genommen. Der Organismus schaltet uns die Energie ab, um Energie für sich zu sichern, damit er die Organe von Müll und Giften säubern kann und damit er die mehr oder weniger brauchbaren Elemente absondern kann, die er finden konnte. Auch die Suche nach wertvollen Nahrungsbestandteilen ist sehr energieraubend.

Gekochte Nahrung raubt mehr Energie, als sie uns dem Anschein nach gibt.

5. Verstimmter Magen

  • Aufnahme unbrauchbarer, degenerierter Nahrung
  • falsche Kombination von Gemüse und/oder Früchten
  • Wilde Mischung von Roh- und Kochkost
  • Trinken von Wasser während dem Verzehr von Früchten (auch Trockenfrüchte)
  • Früchte wurden direkt nach oder während einer schwereren Mahlzeit
    gegessen. Z..B. Brot und Weintrauben, Reis und Früchte
  • Verzehr von rohen Zwiebeln, Chilischoten, unverträglicher Nahrung -
    oder unverträglicher Kombination
  • Manche vertragen Kohlarten nicht, andere vertragen Rote Beete und Karotten nicht. Das mag von Mensch zu Mensch schwanken. Hier muss jeder für sich herausfinden, was ihm gut tut.
  • Wann immer wir bemerken, dass uns eine wir eine Gemüseart nicht schmeckt - oder wir sie nicht vertragen - dürfen wir sie für diese Malzeit einfach von der Liste streichen. Wenn sie auch bei weiteren Versuchen unverträglich ist, dürfen wir sie generell streichen.

Wenn wir ehrlich mit uns selbst umgehen, werden wir lernen, auf unseren Körper zu hören und ihm zu folgen... und werden zuletzt rundum mit blühender Gesundheit belohnt.

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