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IV.
Hinweise und Tipps
1.
Bakterien und Viren: die göttliche Abrisstruppe
Hier
möchte einmal über unseren sogenannten Erzfeind
- die Bakterien und Viren sprechen. Wer hatte nicht schon
einmal in seinem Leben Schnupfen oder Grippe und schob die
Schuld dafür den Bakterien
oder dem Wetter zu!
Ich
möchte die Arbeit dieser Gesellen einmal näher
beleuchten: Bakterien haben die Aufgabe, gestorbene organische
Körper aufzulösen,
die in diesem toten
Zustand keine Verwendung mehr haben. Dies wird gewöhnlicher
Weise in der offenen Natur geschehen. Dort, wo Blätter
von den Bäumen fallen, Bäume abgestorben sind,
Tiere verstorben oder gerissen wurden. Dort, wo Kot (ausgewertete,
unbrauchbare Stoffe) ausgeschieden wurde, wo Flüsse
und Seen stillgelegt wurden... tun Bakterien ihren Dienst.
Mikroorganismen reißen das Gerüst dieser Körper
nieder, andere kauen alles klein und wieder andere verwandeln
es wieder in Erde. Aus ihr kann nun neues Leben entstehen.
Und jedes auch noch so winzige Wesen hat direkt vom Schöpfer
seine Anweisung erhalten, was es zu tun hat!
Diese
Bakterien haben allerdings kein Stopschild in ihrem Auftrag,
das ihnen gebieten würde, bei ihrer Arbeit irgendwo
Halt zu machen, wenn sie durch ein Stück abgestorbenen
tierischen Körpers das ein Mensch aß, nun in
seinen Körper gelang-ten. Sie tun weiter fleißig
ihre Arbeit der Zersetzung.
Wir
dürfen uns erinnern, dass unser Körper und jede
unserer Zellen aus dem Material gebildet ist, das wir uns
hauptsächlich durch die Nahrung einverleibten.
Das Wort sagt sehr deutlich, dass wir einen Stoff zu einem
Teil unseres Leibes
machten. Unser Körper ist - gemessen an dem, was wir
als Durchschnittsbürger an Nahrung zu uns nehmen -
aus überwiegend totem Material aufgebaut!
Die
Bakterie, die arglos ihren Beruf
ausübt bemerkt, dass es über das Steak hinaus
überall abgestorbene und verlöschende Zellen zum
Abbau und Abtransport gibt. Zellen, die wir mit den Baustoffen
unserer so gesunden Ernährung in unseren Körper
eingebaut haben! Und die Bakterie (Mikro-Organ) setzt ihre
Arbeit, unermüdlich fort. Das Ergebnis: wir bekommen
Wunden, Geschwüre, Entzündungen, etc ..., weil
sie die abgestorbenen Zellen frisst.
Wir
werden krank und beschuldigen die Bakterien. Müssen
wir nicht zuerst auf unsere schlechten Eßgewohnheiten
blicken, bevor wir Bakterien und Viren unsere Feinde nennen!
Sind wir nicht vielmehr unser eigener Feind!
Schauen
wir in die Natur: die Bakterien lösen und essen alles
auf, was verwittert ist und verrottet! Stellen wir uns nur
einmal vor, dies würde nicht geschehen! Es wäre
eine Welt der Leichen und des Todes um uns herum.
Doch
Gott erneuert alles, was vergehen musste - er lässt
altes Gestorbenes abbauen und lässt neues Leben entstehen.
Auch die Bakterien sind seine Diener. Sie sind unsere Freunde!
Gott hat sich für uns keine Feinde ausgedacht.
Wir haben uns selbst und alles um uns herum zum Feind gemacht!
Nun
sollten wir erkennen können, warum wir so viele Arten
von Infektionen, Entzündungen,
offene und schwer heilende Wunden haben!
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2.
Unsere Geschmacks-Sinne
Es
kann vorkommen, dass manche Gemüse roh gar nicht mehr
schmecken. Sie können auch Magen-, Darm- oder Blasenbeschwerden
hervorrufen. Es kann sogar sein, dass sie Unwohlsein verursachen.
Wenn wir alle Regeln beachtet haben und nichts degeneriertes
dazugegessen haben, ist es ein Zeichen, dass diese Gemüse
für uns Menschen gar nicht genießbar wären!
Wir dürfen sie einfach weglassen!
Zwiebeln,
Silberzwiebeln, Schalotten, Knoblauch, Lauch und Schnittlauch:
So sehr wir ihnen auch verfallen
sein mögen - sie irritieren unseren Magen. Sie enthalten
Gifte, die der Organismus los zu werden sucht und durch
jede mögliche Öffnung des Körpers ausscheidet
- sogar durch die Poren unserer Haut.
Das
ist der Grund, warum wir nach ihrem Genuss nicht nur einen
üblen Mundgeruch haben, sondern auch aus allen Poren
stinken. Ähnlich
verhält es sich auch mit Meerrettich, Radieschen, Rettich
und Chilischoten.
Sie
alle haben zwar das eine oder andere Vitamin, das unserem
trainierten Verstand brauchbar erscheint. Nicht selten jedoch
erkennt die gesunde Nase als schädlich, giftig und
ungenießbar, was unser Verstand uns als genießbar
anpreist. Denn die restlichen Substanzen und Elemente dieser
Pflanzen sind für unseren Magen und Organismus irritierend,
störend und giftig. Sie enthalten Stärke, Schleime,
Toxine und andere Schadstoffe, die Gärungen, Verschleimungen,
Vergiftungen, Schwächungen und Schmerzen in unserem
Körper hervorrufen. Besonders bei Kleinkindern macht
sich dies bemerkbar. Die Mädchen leiden oft unter Blasenentzündungen,
während die Jungen Nacht für Nacht wegen Bauchschmerzen
und Blähungen nicht einschlafen können.
Dazu
ein Beispiel: Knoblauch soll sehr gesund für unseren
Organismus sein. So lange ein Körper von schweren Mahlzeiten
vergiftet und z.B. das Blut dadurch dick und zähflüssig
geworden ist, erscheint uns die Aufnahme mancher Gemüse
und Kräuter als sinnvoll, da sie das Blut verdünnen,
Blutbahnen weiten oder verengen, die Herztätigkeit
anregen, etc... Wenn wir uns trauen, genau hinzusehen, bemerken
wir, dass wir uns selbst betrügen. Denn von falscher
Nährung herrührendes dickes Blut, erweiterte Venen,
verlangsamte Herztätigkeit wird zwar durch die Zuführung
der regulierenden Pflanzen scheinbar ausgeglichen. Genau
betrachtet sieht man, dass sich nur immer wieder neue Belastungen
für den Körper einstellen, das wirkliche Übel
aber nicht erkannt wurde.
Wir
sagen z.B.: "unser Herz arbeitet
zu langsam". Ehrlich betrachtet erkennen wir,
dass es hoffnungslos überfordert ist, und uns darum
die Leistung nicht angemessen erscheint. Wenn wir nun auch
noch Anregungsmittel nehmen, zwingen wir das Herz, seine
letzten Reserven zu geben. Wir beuten uns selbst aus! ...
Sobald
wir einmal angefangen haben, uns vital zu ernähren,
wird die giftige Substanz von ungenießbarem Gemüse
von unserem Körper umgehend gemeldet. Es entsteht eine
Sperre, wenn wir versuchen, es herunterzuschlucken.
Die
ersten Signalposten sind unsere beiden Augen.
Über sie nehmen wir wahr, ob etwas appetitlich, 'annehmbar'
leuchtend und saftig aussieht.
Der
zweite Signalposten ist unsere Nase.
Sie teilt uns mit, ob das, was wir mit den Augen für
genießbar befunden haben, vom 'Nasenstandpunkt' aus
gesehen noch genießbar ist.
Der
dritte Signalposten ist unsere Zunge.
Sie sagt uns, ob die Augen und die Nase wachsam waren und
uns nicht betrogen haben.
Was
dann in unseren Magen eintritt, wird noch einmal geprüft.
Bei Eignung wird es absorbiert, bei Wertlosigkeit wird es
abgestoßen. Wenn der Organismus jedoch Jahr
und Tag vergeblich auf wertvolle Stoffe wartet,
nimmt er das, was er im Notfall
noch verwerten kann. Doch die Reaktionen bleiben nicht aus!
Wir
dürfen nun nach Herzenslust
unsere Salate mischen und ausprobieren. Dies darf jeder
nach seinen eigenen Empfindungen und Wahrnehmungen tun.
Das führt zum besten Ergebnis. Wenn wir ernsthaft dabei
sind und unseren Körper aufmerksam beobachten, wird
er uns melden, wenn etwas ungenießbar ist. Wenn wir
nach erfolgter Mahlzeit eine Auflehnung unseres Körpers
beobachten, haben wir unseren Augen, unserer Nase, unserer
Zunge nicht richtig zugehört!
Wenn
wir z.B. einen Apfel zusammen mit einem Stück Vollkornbrot
essen, brauchen wir uns über die anschließenden
Blähungen und Bauchschmerzen nicht zu beklagen. Die
ohnehin schwer verdauliche Stärke des Vollkorns hebt
sich zusammen mit der Säure des Apfels im Magen auf.
Das heißt: die Verdauung ist gestoppt. Es bilden sich
sofort Gärungsgase. Diese können aufgrund der
Verstopften Darmauswege (durch den Verdauungsstopp) nicht
sofort entweichen ...
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3.
Verdauungszeiten unserer Nahrung
Dauer
verschiedener Stoffe vom Eintreten in den Magen bis zur
Ausscheidung aus dem Körper:
| Eier |
bis
zu |
3 |
.
|
. |
Tagen |
| Fleisch,
Fisch, Geflügel |
. |
10 |
. |
Std. |
. |
| Bohnen
und Mais |
wegen
des hohen Stärgegehalts |
10 |
. |
Std. |
. |
| Reis,
Brot, Kuchen, Nudeln, Mehlspeisen, etc. |
. |
8-10 |
. |
Std. |
. |
| Naturbelassene
Nüsse |
. |
6-9 |
. |
Std. |
. |
| Gekochte
Gemüse |
. |
6-8 |
. |
Std. |
. |
| Rohe
Gemüse |
. |
4-6 |
. |
Std. |
. |
| Blattsalate |
. |
3-4 |
. |
Std. |
. |
| Feste
Früchte (Bananen, Datteln) |
. |
15
Min - 2 Std |
Min |
Std. |
. |
| Stark
wasserhaltige Früchte |
. |
15
- 30 |
Min. |
. |
. |
| Fruchtsäfte,
Wasser und Kokosmilch |
. |
10 |
Min. |
. |
. |
Sobald
Zusätze wie Öle, Flohsamen, gemahlene Mandeln
etc. hinzukommen, ändern sich die Verdauungszeiten
wieder entsprechend den Zusätzen (siehe oben).
4.
Nach dem Essen: müde und schlapp
Haben
wir zu viel gegessen - ist der Organismus überfordert,
das Maximum an Energie wird für die Aufarbeitung der
schweren Stoffe benötigt, die wir durch unsere Mahlzeit
einführten.
Blutlaufbahnen
können zusammengezogen sein (Zigaretten), dies bewirkt
eine schlechte Blutzirkulation und somit Sauerstoffmangel.
Wir
haben schwere, konzentrierte, toxische und degenerierte
Substanzen zu uns genommen. Der Organismus schaltet uns
die Energie ab, um Energie für sich zu sichern, damit
er die Organe von Müll
und Giften säubern kann und damit er die mehr oder
weniger brauchbaren Elemente absondern kann, die er finden
konnte. Auch die Suche nach wertvollen Nahrungsbestandteilen
ist sehr energieraubend.
Gekochte
Nahrung raubt mehr Energie, als sie uns dem Anschein nach
gibt.
5.
Verstimmter Magen
- Aufnahme
unbrauchbarer, degenerierter Nahrung
- falsche
Kombination von Gemüse und/oder Früchten
- Wilde
Mischung von Roh- und Kochkost
- Trinken
von Wasser während dem Verzehr von Früchten
(auch
Trockenfrüchte)
- Früchte
wurden direkt nach oder während einer schwereren
Mahlzeit
gegessen. Z..B. Brot und Weintrauben, Reis und Früchte
- Verzehr
von rohen Zwiebeln, Chilischoten, unverträglicher
Nahrung -
oder unverträglicher Kombination
- Manche
vertragen Kohlarten nicht, andere vertragen Rote Beete
und Karotten nicht. Das mag von Mensch zu Mensch schwanken.
Hier muss jeder für sich herausfinden, was ihm gut
tut.
- Wann
immer wir bemerken, dass uns eine wir eine Gemüseart
nicht schmeckt - oder wir sie nicht vertragen - dürfen
wir sie für diese Malzeit einfach von der Liste streichen.
Wenn sie auch bei weiteren Versuchen unverträglich
ist, dürfen wir sie generell streichen.
Wenn
wir ehrlich mit uns selbst umgehen, werden wir lernen, auf
unseren Körper zu hören und ihm zu folgen... und
werden zuletzt rundum mit blühender Gesundheit belohnt.
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