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V.
Transformierte ganzheitliche Liebe
1.
Sechster Schritt - Sonnenkost
für Sonnenkinder und Individualisten
Wenn
wir uns schon bis hierher vorgearbeitet haben, schaffen
wir sicherlich auch den letzten Sprung: alle Früchte,
die uns gut tun, sind erlaubt. Diese Kostform wird vor allen
Dingen diejenigen begeistern, die sich in wärmeren
Ländern aufhalten - auch eine Kostform für den
Sommer...
Wenn
wir uns schon bis hierher vorgearbeitet haben, schaffen
wir sicherlich auch den letzten Sprung: alle Früchte,
die uns gut tun, sind erlaubt. Diese Kostform wird vor allen
Dingen diejenigen begeistern, die sich in wärmeren
Ländern aufhalten - auch eine Kostform für den
Sommer...
Als
frischgeborene Früchte-Esser
können wir uns der wunderbar heilenden und erneuernden
Wirkungen der Früchte erfreuen und uns einem Leben
innerer Ausgeglichenheit und Harmonie mit unserer Umwelt
hingeben und widmen. Die täglichen Übungen, Meditationen
und Gespräche mit Gott werden uns dabei helfen. Wir
können unsere Freude an andere Menschen weitergeben
und Gottvertrauen vermitteln. Wir werden zum Lichtträger.
- Unser
Körper wird erneuert.
-
Unser Geist Wird gereinigt. Die Seele wird geheilt.
- Unsere
Haut braucht keine Seife mehr für die Reinigung.
Die Haut erzeugt ihre Creme selbst.
- Das
Haar wird wieder glänzen und wachsen und die ursprüngliche
Farbe zurückerhalten.
- Krankheiten
jeglicher Art werden geheilt, wenn dieser Weg von Zuversicht
und starkem Glauben begleitet ist.
-
Die Zähne werden erneuert.
-
Haut, Haare und Knochen werden erneuert.
- Die
Leistungsfähigkeit für Geist und Körper
steigt.
-
Neues Leben - ein Baby - wird in Reinheit geboren und
kann sich in Gottverbunden-heit entwickeln.
- Freudige
Erfüllung von göttlichen Aufgaben tritt anstelle
des schweren Abtragens von Sühneschuld.
- Müdigkeit,
Schwäche, Unbewusstheit, Halbherzigkeit, Unaufmerksamkeit,
Freudlosigkeit und Depressionen verschwinden
- und
unser Herz öffnet sich der Bewusstheit, Harmonie,
Achtsamkeit, Freude und Liebe.
Wir
öffnen uns dem Licht Gottes
>>>
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2.
Die Monatsblutung der Frau
Dieses
Thema spreche ich absichtlich ein wenig abgesondert an.
Wenn die Blutung aufgrund der Ernährungsumstellung
auf Roh-Kost nachlässt oder aufhört, ist das ein
Grund zur Freude für die Frau. Die Frau erlebt die
Reinigung und positive Veränderung buchstäblich.
Wie sich das verhält, will ich gleich beschreiben.
Die
Frauen, die sich schon länger von der Roh-Kost oder
gar von Früchten ernähren, haben sicher alle schon
die Zeit hinter sich, in der sie feststellten, dass die
monatliche Regelblutung immer schwächer wurde, bis
sie ganz ausblieb. Die Veränderung kann schon nach
dem ersten Monat beobachtet werden, mindestens jedoch nach
dem 4. bis 5. Monat. Bei regelmäßigem Fasten
von noch nicht umgestellten
Frauen kann es auch vorkommen, dass die Regel sich verschiebt.
Es ist sehr wichtig, dass dies für das Liebesleben
berücksichtigt wird, wenn kein Kinderwunsch vorhanden
ist!
Es
gibt eine sehr ernste Aufgabe auf dieser Erde, die der Schöpfer
den Frauen zugedacht hat. Es
ist dies die Ermöglichung der Verkörperung für
eine Seele auf diese Erde: die Geburt! Dazu hat er die Frauen
ganz sorgfältig mit allen nötigen körperlichen
Vorrichtungen ausgestattet. Eine solche Vorrichtung ist
die Gebärmutter. Damit das reinkarnierte Wesen alle
Voraussetzungen für eine bestmögliche Entwicklung
hat, muss die Gebärmutter immer
rein sein. Das heißt, sie muss sauber sein,
von körperfremden Substanzen, von Giften und toten
Zellen. Da wir Menschen uns jedoch von Tot-Kost ernähren,
lagern sich in unserem ganzen Körper diese zugeführten
toten und schädlichen Substanzen ab, Zellen unseres
eigenen Körpers sterben ab ... Der Empfangsraum,
in dem der neue Gast der Erde erwartet werden soll, wird
also von der Natur zwangsweise gesäubert. Dies tut
der Organismus der Frau mittels Flüssigkeiten, die
sich im eigenen Körper befinden. Während der normalen
Zeit hat deshalb fast jede Frau durchsichtigen bis gelblichweißen
Ausfluss, durch den ein Teil der beschriebenen Stoffe aus
dem Körper transportiert wird. Doch diese Maßnahme
reicht zur Entgiftung des Körpers nicht aus. Beobachten
wir z.B. eine Frau mit verstärkter Akne. Jeden Monat
wenn sie ihre Regelblutung hat, scheint sich ihre Akne vorübergehend
zu bessern. Einmal im Monat blutet die Frau, damit alles
Unsaubere durch die Waschung mit dem Blut aus dem Körper
transportiert wird. Diese Vorgänge der Ausscheidung
von Giftstoffen, die dem Körper aufgezwungen sind und
ihn erheblich schwächen, sind schon so zur Gewohnheit
geworden, dass wir sie als normal
bezeichnen. Dabei ist es tatsächlich das genaue Gegenteil
davon. Jeden Monat hat die Frau einen Blut- und Gewebeverlust,
der erneuert werden muss. Dieser Vorgang geht meist mit
Wärme- und Völlegefühl im Leib, Blähungen,
leichten Kreuzschmerzen, Unbehagen und Unwohlsein vor sich.
Das ist auch ein Grund, warum die Mehrheit der Frauen während
oder kurz vor dieser Zeit in leicht gereizte, depressive
oder traurige Stimmung verfallen. Tief in ihrer Seele spürt
die Frau den Wunsch zu erkennen, warum ihr dieses körperliche
und seelische Leid widerfährt!
Der
Mutterkuchen muss immer intakt und sauber sein, damit das
Wesen, das durch ihn bestimmt ist, diese Erde zu betreten,
auch in ihm empfangen werden kann.
Es darf nicht durch harmvolle Substanzen verletzt oder behindert
werden in seiner Entwicklung. Weil aber trotz der monatlichen
Reinigung so viele Schadstoffe zurückbleiben und die
Frau nicht aufhört, ständig neue nachzuliefern,
kann dieser Raum nicht schadstofffrei gehalten werden. Es
kommt zu schweren Unglücken wie Behinderung, Missbildung
und seelischem Trauma des Neugeborenen. Und die Frau selbst
erleidet oft große Schmerzen, Blutverlust. Sie soll
nebenbei auch noch Arbeiten gehen. Diese Blutung der Frau
wird Reinigung genannt... "Reinigung
von was?" haben sich sicherlich die meisten
Frauen mindestens einmal in ihrem Leben gefragt!
Vielleicht
können sich einige daran erinnern, dass Mutter Maria's
Empfängnis in der Bibel als die unbefleckte
Empfängnis bezeichnet wird. Dies ist sicherlich nicht
nur rein symbolisch zu verstehen ... Allein bei der Erhitzung
von Lebensmitteln entstehen unzählige Gifte, die dem
Körper fremd sind, und die er gerne wieder loswerden
möchte. Bleibt zu raten, wie sich Maria vermutlich
ernährt hat, wenn sie also unbefleckt war. Ihre Kost
bestand vermutlich aus Früchten und rohbelassenem Gemüse,
das im rohen Zustand für den Menschen zuträglich
ist. Vielleicht hat sie auch zu bestimmten Zeiten die Milch
von Kühen oder Ziegen zu sich genommen. Allerdings
tat sie das ganz bestimmt nicht jeden Tag und die Milch
war frisch - also nicht erhitzt.
"Wie
weiß ich nun, wann ich empfängnisbereit bin und
wann nicht, bzw. wann es für mich gefährlich ist
und wann nicht"
werden sich viele Frauen fragen.
Der
Eisprung geht in der Regel mit einem leichten Temperaturanstieg
des Körpers einher. Es ist deshalb zu empfehlen, dass
die Frau schon vor ihrem Entschluss zur Ernährungsumstellung
ihren Körper gut beobachtet. Den Tag des Eisprungs
kann die Frau durch Beobachtung ihres Körpers und anfänglich
auch durch Hilfestellung des Thermometers sehr bald selbst
feststellen.

Die
Frau
kann ihren Zervix-Schleim dabei jeden Morgen bei der ersten
Toilette beobachten. Wenn das Papier, mit dem sie sich nach
der kleinen Toilette
abwischt leicht über die Vagina gleitet, und sich leicht
feucht bis schleimig anfühlt, folgt die nächste
Prüfung. Die Frau nimmt mit dem Finger aus der Scheide
eine kleine Probe des Schleims und prüft dann die Beschaffenheit
des Sekrets zwischen Daumen und Zeigefinger. Wenn nun ein
sich ziehender durchsichtig bis weißer 1-3 cm langer
elastischer Faden zu erkennen ist, so zeigt dies den Eisprung
an. Ist es lediglich eine flockende, oder klumpende milchigweiße
bis weiß-gelbliche Substanz, so handelt es sich um
Ausfluss. Mit der Zeit wird die Frau durch Beobachtung ihres
Körpers, des Fadens und der Körpertemperatur in
der Lage sein, ihren Eisprung auch ohne Thermometer sicher
zu bestimmen.
Dabei
sind während der ersten Zeit das Fieberthermometer
und der Periodenplan, der in jeder Apotheke erhältlich
ist sehr hilfreich. Allmorgendlich zu gleicher Zeit und
möglichst vor dem Aufstehen soll die Körpertemperatur
im After gemessen werden. Die Aufzeichnung über längere
Zeit auf einem Kurvenblatt zeigt den Temperaturan-stieg
(0,3 - 0,6°C) ca. zwei Tage nach dem Eisprung an. Daraus
lässt sich die für eine Empfängnis günstige
Zeit und die Zeit, in der wahrscheinlich keine Empfängnis
stattfinden kann, ersehen. Bleibt der Temperaturanstieg
aus, so hat kein Eisprung stattgefunden. Ca. 14 Tage vor
dem Eisprung sinkt die Temperatur wieder ab. Weil nach der
Ernährungsumstellung Krankheiten mit ihren speziellen
Temperaturbildern so gut wie ausgeschlossen sind, wird die
Kurve sehr gut erkennbar sein.
(Wunderbare Bücher zum
Thema der Empfängnisverhütung: Inge
Trobisch "Mit Freuden Frau sein" - Band I. und
II. nachlesen).
>>>
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2.
Liebe, Sexualität und die Sonnenkost
Mit
der neuen Ernährungsform stellt sich auch ein neues
Gefühl in Bezug auf die Sexualität ein. Viele
Rohköstler haben inzwischen davon berichtet, dass sie
diesbezüglich eine angenehme Veränderung an sich
beobachtet hätten. Sie fühlen sich von sexuellen
Gefühlen weniger getrieben, und erleben sich selbst
bei der körperlichen Liebe zärtlicher und einfühlsamer.
Sie hätten nicht mehr diesen Drang, in erster Linie
auf den Höhepunkt zuzusteuern und könnten Zärtlichkeiten
intensiver genießen. Auch ich selbst habe die Erfahrung
dieser wunderbaren Veränderung gemacht, nachdem ich
schon ein paar Monate konsequent bei der neuen Ernährungsform
geblieben war.
Wie
wunderbar beglückend und erfrischend sind Liebesbeziehungen,
in welchen die zärtliche Hinwendung mehr im Vordergrund
steht, als das gegenseitige Verschaffen eines Höhepunktes.
Wie erleichternd wird es für viele Frauen sein, wenn
sie endlich vom Zwang, einen Höhepunkt vortäuschen
zu müssen befreit sind, den sie bisher vorgaben, um
die Eitelkeit und den Stolz des Mannes nicht zu verletzen.
Wie bereichernd wird es für viele Männer sein,
wenn sie sich endlich der Liebe hingeben können, ohne
die quälende Angst im Nacken zu spüren, ein Versager
zu sein! Wir können uns Zärtlichkeiten, Liebkosungen,
Vertrauen und innige Liebe geben. Ein wirklich harmonisches,
glückliches Liebesleben ist nicht geprägt vom
Orgasmuszwang. Das heißt, es ist nicht geprägt
vom zwanghaften Hinsteuern auf dieses ekstatische Ziel oder
von der Vorstellung, versagt zu haben oder etwas zu versäumen
- wenn dieses Ziel nicht erreicht oder verfolgt wird. Viele
werden erstaunt sein, wie viel mehr das neue Hinwenden zum
Partner an Freuden und Lust bringt - im Vergleich zu unserem
vorigen Sexualleben.
Auch
für Paare mit Kinderwunsch gibt es wunderbare uralte
Neuigkeiten mit der Rohkost. Eine Frau, die sich während
der Schwangerschaft von Sonnenkost ernährt, hat eine
wunderbar leichte, schmerzlose Geburt. Ein Baby, das durch
eine reine Frau auf die Welt kommen durfte, braucht nicht
wegen Unterleibsschmerzen und dergleichen zu weinen. Das
Ungeborene genießt eine perfekte Nahrung, die es stärkt
und aufbaut. Auch das Vertrauen eines auf solche Weise heranwachsenden
Babys zur Mutter und zur Welt ist durch die körperliche
Reinheit der Mutter, die es mittels der Nahrungsaufnahme
über die Nabelschnur wahrnehmen kann - noch ungebrochen.
Ein solches Baby kann sich rundherum glücklich und
geborgen fühlen. Es fühlt, dass die Mutter selbst
gestärkt und gesund ist, dass sie das Licht des All-Vaters
in sich trägt und an sich weitergibt...
4.
Die Menstruation für
den Mann
Die
Männer werden sich nun fragen, ob es denn bei ihnen
auch so ein Ablass-Ventil für Giftstoffe gibt, wie
es bei der Frau die Monatsblutung oder der Ausfluss ist.
Und tatsächlich: Es gibt solch ein Ventil, auch wenn
es nicht so eine starke Reinigungswirkung hat wie die Blutung
der Frau. Im Samenerguss des Mannes ist ein großer
Anteil von Giftstoffen in der Samenflüssigkeit enthalten,
die durch die Ernährung oder auf andere Weise in den
Körper gelangt sind. Auch der Geruch dieser Flüssigkeit
kann von den Giftstoffen beeinflusst sein, die sich darin
angesammelt haben. Ernsthafte Männer können sicherlich
den Teil ihrer Verantwortung erkennen: auch
ihre Samen haben im Sinne der Natur frei zu sein von Giftstoffen.
Denn alles, was über den Körper an Fremdstoffen
in die Samenflüssigkeit gelangt, kann das Erbgut des
Neulings folgenschwer beeinträchtigen und auf irgendeine
körperliche oder seelische Weise behindern!
Deshalb
möchte ich dieses Wort besonders an alle Paare richten,
die sich entschlossen haben, neuem Leben eine Chance auf
dieser Erde zu geben...
5.
Transformiertes Liebesleben
Ein lebhaftes Beispiel, welche Missverständnisse
unter anderem durch falsche Nahrung entstehen, liefert das
delikate Thema der Sexualität!
In
den heiligen Schriften wird allerorts der Rat bzw. das Gebot
gegeben, auf sexuellen Kontakt zu verzichten, wenn man zur
geistigen Erleuchtung gelangen will. Auch die großen
Propheten sagten so. Obwohl sie recht haben - wie ich im
folgenden erkläre - war durch die Art unseres Verstehens
große Verwirrung angerichtet:
Ein unreiner Organismus, welcher voll steckt mit toter Materie
- gibt stetig süchtige Impulse an das Gehirn weiter.
Das Wort Sucht besagt schon, das wir etwas suchen! Wir dürfen
also sagen, dass suchende Signale gesetzt werden. Das Gehirn
bzw. Gedächtnis eines solchen Menschen ist vergiftet
und verlangt daher nach der Erfüllung von krankhaften
Wünschen, die durch falsche Vorstellungen entstanden
- in der Hoffnung, damit die große Leere zu füllen,
die er tief in sich fühlt. Nicht der Wunsch, der im
Grunde die Suche nach Geborgenheit, Friede, Zärtlichkeit
und Liebe ist, ist krank - sondern die verdrehte Sichtweise
und Erfüllungs- Vorstellung ist das Problem.
Das Essen von toter Materie lässt uns wünschen,
wenigstens für einen Augenblick von dem inneren Druck,
von der inneren Desorientiertheit auszuspannen, die uns
nun umgibt. Zu diesen Substanzen zählen speziell tierische
Produkte, Zucker, chemische Produkte, schwere Mahlzeiten,
etc. Dieser Druck und dieses Leeregefühl entsteht,
wenn die gesamte Energie für die Abarbeitung der schweren
Kost von unserem Körper benötigt wird. Er hat
also kaum noch Reserven, um in unserer Seele das Licht anzuknipsen!
Dies gibt uns ein leeres, finsteres, ausgepumptes Gefühl.
Um dieses Gefühl zu vergessen,
futtern wir noch mehr, sehen fern,
hoffen auf Befriedigung
durch sexuellen Kontakt.
Das Wort Befriedigung sagt sehr schön, dass wir in
uns und um uns herum Frieden suchen! Doch die Tatsache,
dass wir überlastet sind, hindert uns daran, diesen
Frieden auch wirklich einkehren zu lassen!
Es ist lediglich eine kurze Flucht, die nur einen Körper
befriedigen kann - und wenn wir ehrlich sind: kann sie nicht
einmal das. Aber es kann niemals einem Herzen die Liebe
geben, die es benötigt - weil in dieser Art der sexuellen
Praktik - die göttliche Energie fehlt. Sie kann gar
nicht durch die vielen schwerfälligen Massen
durchdringen!
Die Schwierigkeit wächst weiter, wenn wir Menschen
uns aus religiösen
Gründen zugeknöpft wie Eskimos bekleiden. Dies
soll vermeiden, dass besonders die Männer nicht verrückt
werden, wenn auch nur ein bisschen Haut bei einer Frau sichtbar
ist. Diese Idee wurde besonders in muslimischen Ländern
verbreitet, weil die Sichtbarkeit von Haut unsittliche Wünsche
wecken könnte. So werden die Männer, die in islamischen
Ländern leben, geradezu dazu erzogen, unsittliche Gedanken
zu hegen, wenn sie ein unbedecktes Stückchen Haut sehen:
den Arm, den Hals, das Bein einer Frau ...
Ich selbst kenne ein paar Nackten-Zentren, in welchen die
Gäste frische Nahrung zu sich nehmen, meditieren und
Gespräche mit Gott führen. Es gibt zahlreiche
Freikörperkultur- Badeorte. Niemand wird dort beim
Anblick von nackter, bloßer Haut verrückt oder
unsittlich! Die eigene Haut gilt als angemessene Bekleidung,
in der man ohne anzuecken, erscheinen kann. Es gab da ein
wunderbares Kindermärchen: des Kaiser's neue Kleider
...
>>>
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Blicken
wir noch einmal auf unsere Ernährungsweise. Viele Männer
erklärten mir, dass sie laszive, abgeartete und übersteigerte
Wünsche gehabt hatten, als sie noch Fleisch aßen.
Und als sie Vegetarier wurden und auch den Anteil frischer
Nahrung erhöhten, besserte sich dieser Zustand sehr.
Es wurde ihnen wieder möglich, Gespräche auf geistiger
Ebene mit Frauen zu führen, ohne dass sexuelle Wünsche
dabei aufstiegen. Ein Befragter erklärte mir, dass
er beim zeitweiligen Übergang auf Fleisch-Kost jedes
Mal aggressive, ungezügelte Gelüste bekommt ...
Kannst du dir vorstellen, wie ein echtes körperliches
Liebeserlebnis aussehen kann, wenn wir dieses mit reinem
Geist und mit reinem Körper erleben! Wie viele bekamen
schon zu spüren, wie sehr eine tropfende oder verstopfte
Nase, ein voller Darm, eine übermäßig schwitzende
Haut, ein übelriechender Atem, ein nach Nikotin und
Asche schmeckender Mund, übelriechende Füße,
oder auch eine unerledigte Angelegenheit, eine störende
Geräuschkulisse oder unangemessene Umgebung unser Liebesleben
beeinträchtigte.
All dies belastet uns sehr, während wir uns lieben!
Wir sind darin gestört, uns ganz den Gefühlen
und Strömungen der Liebe hinzugeben. Wir hören,
riechen, schmecken und fühlen dann die lauten
Einflüsse, die alles andere förmlich übertönen.
Wie können wir uns da zärtlich lieben. Wir spüren
ja nicht einmal mehr uns selbst richtig!
Der
reine Körper hilft den Geist zu reinigen und der klare
Geist hilft uns durch positive Erkenntnisse zu richtigem
Verhalten. Er führt uns dazu, dass wir uns die richtige
Nahrung zuführen, dass wir uns in einer positiven
Umgebung aufhalten, dass wir uns mit angenehmen Geräuschen
umgeben.
Der
Wald kann uns mit seinem würzigen Duft erfreuen. Er
kann uns durch den Gesang der Vögel beglücken.
Er kann uns mit dem leisen Säuseln seiner Baumwipfel
beruhigen. Er kann uns mit dem Wasser eines klaren Baches
erquicken... Im Wald sind so viele Energien der Kraft, des
Lichtes und der Liebe - die wir nur aufzunehmen brauchen,
damit wir uns durch sie erfüllen. Seele, Geist und
Körper sind untrennbar miteinander verbunden. Jedes
ist vom anderen abhängig bzw. alles bildet eine Einheit.
Wenn zwei Liebende sich im körperlich-geistig-seelisch
im reinen Zustand einigen, kann dies in keiner Weise mit
dem Vorgang verglichen werden, den wir allgemein als sexuellen
Verkehr bezeichnen. Das
Verschmelzen von beiden Partnern findet dann auf körperlicher
und seelischer Ebene statt. Ich habe einmal einen Satz gehört,
den ich hier wiedergeben will: wenn zwei Menschen sich von
der Erwartung an ihren Partner freigemacht haben und sich
mit ganzem Körper und ganzer Seele der Gottheit im
anderen öffnen, dann wird dieses Ereignis zum göttlichen
Ereignis.
Wir entscheiden also, ob wir uns damit zufrieden geben wollen,
uns rein körperlich abzureagieren, oder ob wir gemeinsam
unseren göttlichen Wesenheiten in uns er-möglichen,
sich durch unsere Körper miteinander zu vermählen.
Wenn also in den Heiligen Schriften vom Verzicht auf Sexualität
die Rede ist., ist nirgendwo die Rede vom Verzicht auf sexuelle
Liebe im göttlichen Sinne..
Der bloße körperliche Kontakt - der blanke Sex
- der die Liebe entbehrt, war also gemeint, wenn wir in
den Schriften von Verzicht auf Sexualität lesen. Das
war es, worüber die Propheten, die Geistlichen und
die Heiligen Schriften sprechen! Vom Verzicht auf erquickende
körperliche Liebe, die auf allen Ebenen in die Liebe
eingebunden ist, ist nirgendwo die Rede!
III.
Epilog
Noch
ein paar Worte zum Abschluss:
...
dieses Buche verstehe ich als Anregung, den eigenen Weg
im Chaos unserer heutigen Fortschritts- und Bildungsflut
zu finden... durch das Lauschen auf die eigene innere Stimme,
die jeder in sich selbst trägt.
Durch
die technischen Möglichkeiten, die sich uns heute bieten,
sind wir einmal mehr verleitet, unser Wissen bequem aus
den vielen Quellen zu schöpfen, die sich uns öffnen.
Doch diese einseitige äußere Bildung ist gleichzeitig
wie ein Schalldämpfer für die Weisheit, die sich
uns aus unserem Inneren mitteilen möchte.
Es
ist eine Aufmunterung, die Stimme der göttlichen Führung
in sich selbst wieder zu entdecken und sich ihr anzuvertrauen.
Es ist ein Aufruf einen Schritt auf unseren Schöpfer
zuzugehen - innen, wie außen.
Singt den Namen Gottes immer:
sitzend, stehend, essend, gehend, schlafend
was immer ihr auch tut ...
Er wird Euch antworten und Euch mit seiner Liebe erfüllen
Seid achtsam und voller Demut ...
Zögert
nicht
und springt ins Leben
>>>
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