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Regina F. Rau
Ausstellungen


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Interview mit "Unser Radio" Deggendorf
am 05. Juli 2001

Ich wurde unverhofft vom Radio angerufen und mir wurde gesagt, dass sich herumgesprochen hätte, dass ich eine interessante Deggendorfer Künstlerin sei. Man wolle ein Interview mit mir machen. Und so geschah es. Ich war sehr aufgeregt und ich dachte, meine Stimme versagt mir. Aber der Moderator stellte mir die Fragen sehr freundlich und so wurde mir wieder ganz leicht ums Herz:

"Wie haben Sie Ihren Weg zur Malerei gefunden!"

"Wenn wir malen hatten - oder später dann mit dem Füller Schreiben - dann habe ich eigentlich gar nicht geschrieben, sondern dann habe ich immer so gemalt und den Kopf schräg gehalten und habe zugeschaut, wie die Farbe so ins Papier einsickert. Und da war ich so verträumt, das ich oft getadelt worden bin von der Lehrerin. Und das war eigentlich so mein Steckenpferd: zuschauen, wie die Farbe ins Papier läuft. Und dadurch ist dann später die Lust am Malen überhaupt entstanden. Und da kam dann die Idee, schöne Sachen daraus zu machen. So ist es entstanden."

"Es sind besondere Aquarelle, die Regina Franziska Rau zu Papier bringt. Zum Teil sind die Aquarell mit Ornamenten in Chinatusche ausgarbeitet. Den zweiten Schwerpunkt bilden Landschaftsdarstellungen."

"Ich male sehr viel abstrakt. Zur Zeit bin ich gerade dabei, die Aquarelle zu malen, direkt in der Landschaft. Da stelle ich mich dann hin und empfinde die Landschaft nach - auch auf meine Weise. Die abstrakten Aquarelle kommen alle aus meinem Bauch. Da stehe ich schon manchmal da vor der Leinwand und überlege: "was mache ich da jetzt da eigentlich und dann fange ich an irgendeinem Punkt an. Und das baut sich dann langsam auf. Und oft ist es dann so, wenn das Bild so zwei Drittel fertig ist, dann erkenne ich auf einmal:, was es ist. Dann verstehe ich meine eigene Arbeit."

"Regina Franziska Rau hat die Welt bereist. Sie ist in vielen verschiedenen fernöstlichen Ländern herumgekommen und verarbeitet ihre Eindrücke in ihren Kunstwerken. Bevorzugt sind es meditative Themen."

"Zum Beispiel habe ich einen Titel, der heißt: "Innere Führung" oder "Allpräsenz", das ist ein großes Auge über einer Landschaft, wo die Landschaft direkt mit in das Auge integriert ist, so dass das Auge durch die Landschaft entsteht."

"Das besondere Kennzeichen ihrer Bilder sind die Farben."

"Ja - also meine Farbwelt ist sehr sehr bunt und kräftig. Meine Austellungen nennen sich deshalb auch "Tanz der Farben", weil ich damit die Freude, die im Leben steckt, ausdrücken will.

"Regina Franziska Rau gilt als gefühlvolle Künstlerin. Ihre Bilder sollen zum Innehalten einladen."

"Ja - das kommt wahrscheinlich schon aus der Kindheit, weil ich also schon als Kind immer den Wunsch hatte, irgendetwas Schönes auf die Welt zu bringen, immer lieb zu sein. Vielleicht hat das auch etwas mit meiner Erziehung zu tun, ich weiß es nicht (lach) - aber auf jeden Fall möchte ich immer so auch ein bißchen das Sphärische und das Mentale dadurch ausdrücken, was es noch Hinter den Dingen gibt, also nicht nur das Weltliche allein."

"Ausstellungen laufen im Raum Deggendorf - aber auch beispielsweise in Bad Tölz in der Sparkasse, wo noch bis Ende des Monats etliche Bilder Rau's gezeigt werden. Die Künstlerin geht übrigens auch mit der Zeit. Regina Franziska Rau hat das Internet für sich entdeckt."

"Ja - das ist richtig. Ich habe jetzt vor kurzem meine eigene Homepage gebastelt, obwohl mir viele Kenner gesagt haben, dass ich die Finger davon lassen sollte - und eben wieder diese Kenner haben jetzt, nachdem was sie schon gesehen haben - gestaunt, was man alles zustande bringen kann. Also ich habe dort unter anderem meine Bilder und meine Gedichte drin stehen und es sind noch sehr sehr viele andere interessante Sachen, weshalb man diese Seite besuchen könnte!"


Bilder: Tanz der Farben vom 25. Juni - 29. Juli 2001
Tölzer Kurier - 25.06.2001 - Lokales

"Tanz der Farben" nennt Regina Rau aus Deggendorf ihre Ausstellung, die ab dem heutigen Montag bis Donnerstag, 19. Juli in der Treppengalerie der Sparkasse Bad Tölz in der Tölzer Marktstrasse (zu den Öffnungszeiten) zu sehen ist. Die 1959 in München geborene Künstlerin malt und schreibt seit ihrer Kindheit und beschäftigte sich früh mit den Künstlern Vasarely Kandinsky, Kaspar David Friedrich, Salvatore Dalí und Escher. Während langer Reisen durch fernöstliche Länder sammelte sie prägende Eindrücke, und es sind zwei Hauptrichtungen, die sie in ihren Werken erkennen lässt: meditative und abstrakte Aquarelle und gegenständliche Landschaftsdarstellungen. Foto: kn


"Tanz der Farben" in der Treppengalerie
vom 25. Juni - 29. Juli 2001
Süddeutsche Zeitung - Bad Tölz - vom 03.07.2001 - Lokalteil

Beim Aufhängen des Aquarells "Du bist nicht allein"Bad Tölz: "Tanz der Farben" nennt Regina Rau aus Deggendorf ihre Ausstellung, die noch bis zum 19. Juli in der Treppengalerie der Sparkasse in der Tölzer Marktstrasse zu sehen ist. Die 1959 in München geborene Künstlerin malt und schreibt seit ihrer Kindheit und beschäftigte sich früh mit den Künstlern Vasarély, Kandinsky, Kaspar David Friedrich, Dalí und Escher. Während langer Reisen durch verschiedene fernöstliche Länder sammelte sie prägende Eindrücke, die sich in ihren Werken widerspiegeln. Dabei geht es der Künstlerin unter anderem darum, sich tiefere Gedanken über den Umgang mit Mitmenschen und der Umwelt zu machen.

Es sind zwei Hauptrichtungen, die sie in Ihren Werken erkennen lässt: meditative und abstrakte Aquarelle und gegenständliche Landschaftsdarstellungen. SZ

(Text zum Foto)
Meditative Aquarelle und gegenständliche Landschaftsdarstellungen: Regina Rau aus Deggendorf stellt noch bis zum 19. Juli in der Treppengalerie der Sparkasse in der Marktstraße aus. Foto: privat


Aquarelle mit fernöstlichem Touch vom 25. Juni - 29. Juli 2001
Tölzer Rundschau vom 06.07.2001

Aufhängung der Bilder (hier in der AOK Deggendorf 2000)Bad Tölz (kp) -"Tanz der Farben" nennt Regina Rau aus Deggendorf ihre Ausstellung, die noch bis zum 19. Juli in der Treppengalerie der Sparkasse in der Tölzer Marktstraße zu sehen ist. Die 1959 in München geborene Künstlerin malt und schreibt seit ihrer Kindheit und beschäftigte sich schon früh mit den Künstlern Vasarely, Kandinsky, Kaspar David Friedrich, Salvatore Dali und Escher.

Auf Reisen durch verschiedene fernöstliche Länder sammelte sie zudem prägende Eindrücke, die sich in ihren Werken widerspiegeln. Es sind zwei Hauptrichtungen, die sie darin erkennen lässt: meditative und abstrakte Aquarelle - die zum Teil mit Ornamenten und Chinatusche ausgearbeitet sind - sowie gegenständliche, Landschaftsdarstellungen. Helle, fröhliche Farben setzt Rau - entsprechend ihrer Einstellung beim Malen - in ihren Bildern um. Die Ausstellung ist bis zum 29. Juli während der Schalteröffnungszeiten zu besichtigen.


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