FRohkost-Pilze
Pilze - roh essbar
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roh essbare Pilze
© Regina F. Rau


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roh essbare Pilze

Roh essbare Pilze - Vorwort

seit Ende 1988 befand ich mich auf dem Weg mit der Rohkosternährung. Im Jahr 1995 begann ich mich puristisch zu ernähren. Da war auch die drei-monatige Zeit nur mit Orangen. Bis dahin hatte ich immer in der Herbstzeit eine solche Sehnsucht nach meinen geliebten Pilzgerichten, dass ich mich entschloss, nun einmal auf die "Pirsch" zu gehen - und durch sehr vorsichtige Versuche herauszufinden, welche Pilze von denen, die ich immer gekocht und gebraten gegessen hatte, ich nun roh essen könnte.

Sehr schnell merkte ich, dass ich bei Pilzen, die früher meine Lieblingspilze gewesen waren - wie Steinpilz, Ziegenlippe, Maronen-Röhrling, Hexenpilz und viele andere, nur sehr wenig essen konnte, bis die innere Sperre kam. Mit sehr wenig meine ich winzige Portionen von 1 - 2 Fingerhut voll - bis maximal 1/4 vom Pilz. Dann hatte ich das deutliche Gefühl, dass nicht nur im Mund und im Hals eine bittere Geschmacksempfindung eintrat. sondern auch der Magen Signale gab, die sich anfühlten: "in größeren Mengen - und bei häufigerem Verzehr giftig!"

Nun muss ich sagen, dass durch die lange Rohkosterfahrung, die ich bis dahin schon hatte, sich die Sinne schon recht für diese Experimente ausgebildet hatten, so dass ich mich ohne Angst in der Lage sah, diese Selbst-Versuche zu machen.

In der Pilz-Literatur fand ich sehr wenig bis gar nichts über die Ernährung von rohen Pilzen aus dem Wald. Den einzigen Pilz, den ich in Pilzbüchern ausgeschrieben fand, war der Milchbratling. Auch meine Mutter hatte mir schon davon erzählt.

Allerdings fand ich auch in Pilzbüchern immer noch den sogenannten Maggi-Pilz als eßbar beschrieben, wo von ihm inzwischen bekannt ist, dass er nach zwei- bis dreimaligem Genuss tödlich ist. Deshalb wollte ich diese Versuche so vorsichtig wie möglich machen. Und ich rate dringend davon ab, es mir nachzutun, sofern man nicht mit gutem Gewissen von sich sagen kann, dass man die Beobachtung und Befolgung der eigenen Instinkte genug ausgebildet und geschult hat.

Auch durch die langjährige Erfahrung mit essbaren Kräutern aus dem Wald, durch die Versuche mit unbekannten Beeren und Früchten - sowie mir bisher nicht bekannten Wildpflanzen - weiß ich iinzwischen, wie sich diese Botschaften anfühlen und wie ich damit umzugehen habe. Es kam auch mal vor, dass ich nach einem Pilzgenuss später leichte Magenschmerzen hatte, weil ich eben nicht auf die Sperre geachtet hatte. Das waren aber dann Pilze, die ich bis dahin schon kannte.

Essbare Pilze

So habe ich mit der Zeit festgestellt, dass sich Tintenschopflinge, Parasolpilze, Flaschenbovist, Wiesen-Champignons, Milchbratlinge, Hexeneier (die Eiform der später ausgewachsenen Stinkmorchel, Austernseitling und Shiitake wunderbar essen lassen. Allerdings - und das ist wichtig: man kann diese wildwachsenden Pilze nicht einfach so in Massen essen, wie z.B. die Champignons aus dem Supermarkt, sondern man muss wirklich auf die "innere Stimme" hören, um nicht einen Durchfall oder Schlimmeres zu riskieren. Auch den Schwefelporling - ein zitronengelber großer Baumpilz würde ich sofort wieder essen, wenn ich ihn finden würde.

Nur bedingt und in geringen Mengen essbare Pilze

Wie schon gesagt, habe ich viele Röhrlinge probiert und fand, dass nach einem Stück so groß wie eine Walnuss oder auch nur so groß wie eine Haselnuss - die Instinkt-Sperre einsetzte.

Der Gallenröhrling

Ja sogar der in allen Büchern als "ungenießbar" ausgezeichnete Gallenröhrling - ließ sich gut essen. Früher aß ich ihn gebraten. Auch das war ein Selbstversuch - und ich stellte fest, dass er zunächst auf der Zunge im hinteren Bereich sehr bitter schmeckte. Aber dieses Bittere gab nicht das Signal "gifitg". Es war einfach nur gallebitter, so wie z.B. beim Radiccio oder beim Löwenzahn, wenn er ausgewachsen ist. So aß ich zuerst nur kleinste Mengen, dann erhöhte ich sie. Und ich stellte fest: nachdem man den Pilz lange kaute, wurde er plötzlich zuckersüß im Mund. Ich schob ihn dabei im Mund zuerst an der Zunge vorbei an die Backen, um dem zunächst sehr bitteren Geschmack zu entgehen.
Nachdem ich diese erstaunliche Erfahrung mit dem Gallenrröhrling gemacht hatte, begann ich, im Internet zu recherchieren. Es dauerte sehr lange, bis ich BerichteÜber den Gallenröhrling habe ich später viel im Internet gesucht - und nach sehr langem Suchen fand ich dann, dass in der Tschechei medizinische Versuche mit diesem Pilz gemacht worden waren, bei welchen sich herausgestellt hatte, dass dieser Pilz Stoffe trug, die gegen Tumore erfolgreich eingesetzt werden konnten. Man sagte damals aber, dass die Forschung noch nicht sicher genug sei, um das auch in der Öffentlichkeit bekannt zu geben.

Später haben diesen Pilz dann auf eigenes hartnäckiges Drängen hin einige meiner Familienmitglieder probiert - und niemand bekam Magenschmerzen noch sonst irgendwelche Beschwerden. Nach einiger Zeit war dieser Pilz immer wieder mal so etwas wie ein Stammgast auf unserem Pilz-Teller.

Täublinge

Einmal habe ich auch einen sonst als genießbar bekannten Täubling probiert: Frauentäubling. Mein Gefühl war, dass ich von diesem Pilz auch mehr essen könnte. Allerdings bekam ich bei dieser Sorte Pilz plötzlich Bedenken, so daß ich darauf hörte, und in diese Richtung die Versuche vorerst einstellte.

Erfahrung mit Fliegenpilz

Nach einigen Jahren reizte mich der Versuch, einen Fliegenpilz zu essen - und ich wartete dafür eine Zeit ab, wo ich Fasten würde und beten, um mich wirkich intensiv und würdig auf diese Begegnung "mit der anderen Art" vorzubereiten. Ich ging dann in den Wald, holte drei Fliegenpilze und trocknete sie. Sie waren alle drei stattlich und hatten einen Durchmesser von ca. 12 cm. Es vergingen einige Wochen. Dann war es so weit. Ich aß drei Tage nur sehr wenig, betete um gute innere Führung und darum zu erfahren, was der Fliegenpilz für Botschaft für mich in sich trug. Am Abend versuchte ich zunächst ein kleines Stück. Nach einer Viertel Stunde war mein inneres Gefühl noch immer "Null", so dass ich noch ein Stück aß. Selbst nach 1 1/2 Stunden tat sich absolut überhaupt nichts, obwohl ich immer wieder ein kleines Stück abbrach und lange kauend aß. Deshalb machte ich den Versuch mit einem ganzen getrockneten Pilz. Es geschah Nichts. Ich aß den zweiten Pilz auf. Es geschah immer noch nichts. Weder äußerlich noch innerlich. Kein Hinweis auf irgendeine Reaktion. Dabei beließ ich es vorerst. Getrockneter Fliegenpilz hatte also auf mich keinerlei Wirkung. Wie gesagt: das betrifft nur meine Erfahrung, die cih selbst persönlich mit diesem Pilz gemacht hatte.

Jahre später wollte ich diesen Versuch wiederholen. Allerdings nur auf die gleiche Weise wie damals - mit einer Art Fasten und Beten zuvor. Und mit dem Unterschied, dass ich ihn diesmal frisch essen wollte. Es vergingen wieder einige Wochen. Ich fuhr mit dem Rad in den Wald und wollte essbare Pilze suchen, z.B. Hexeneier - fand gleich zwei herrliche Exemplare des Fliegenpilzes. Ich hatte in den Tagen zuvor nicht viel gegessen und so entschied ich ganz spontan, dass nun der Zeitpunkt gekommen war, wo ich den Versuch machen wollte. Ich betete um innere Führung und um Bewußtsein und Weisheit, diesen Versuch richtig durchzuführen.

Die beiden Fliegenpilze waren so schön, dass ich mein Vorhaben zuerst fallen lassen wollte. Dann aber nahm ich inneren Kontakt mit den Pilzen auf, bat sie um "Verzeihung" darum, mir zu zeigen, welche Botschaft sie hatten. Einer war noch sehr jung und hatte einen sehr festen, runden, kleinen Hut - der andere war schon ausgewachsen, aber beide strahlten Kraft und Vitalität aus und ihr Hut war von knallroter Farbe mit schneeweissen Punkten. Ich aß ein Stück und nach einer halben Stunde, nachdem sich gar nichts getan hatte, aß ich den Pilz auf. Er war ca. 9 cm groß und sein Hut hatte eine Größe von einer ca. 5,5 cm Kugel.

Es tat sich auch nach einer weiteren dreiviertel Stunde nichts. Also aß ich noch ein Stück von dem zweiten, größeren Pilz. Plötzlich bekam ich das Signal. Ich wußte: jetzt musste ich sofort nach Hause fahren, damit ich nicht in einem mir unbekannten Zustand im Wald zubringen würde. Ich fuhr nach Hause. Unterwegs merkte ich ganz leicht einen Zustand, wie ich ihn von der Annästhesie im Krankenhaus kannte, kurz bevor man im OP einschläft. Es war aber nur sehr leicht. Ich fuhr nach Hause. Plötzlich merkte ich einen starken Drang zu erbrechen. Aber ich spürte, dass es von einer Art Gleichgewichts-Störung herrührte, nicht vom Magen aus. Ich ging auf die Tolilette - ohne zu erbrechen - und dann sofort ins Bett. Noch einmal sandte ich ein Gebet um bewußte Erfahrung und Weisheit, und ich bedankte mich beim Universum für die wunderbare Erfahrung.

Mein Freund war gerade dabei die Wohnung zu putzen und diverse Dinge in der Küche und im Wohnzimmer zu tun. Das Schlafzimmer war durch einen langen Flur getrennt von diesen Räumen. Ich lag da im Bett und schlief ein und schlief doch nicht. Ich lag da - und hatte die Augen zu - und ich bekam alles mit, was mein Freund gerade tat. Es war fast so, als sähe ich es. Das ging ungefähr 4 Stunden so - dann war alles wieder vorbei. Mein Freund sagte, ich hätte tief geschlafen. Aber ich konnte alles erzählen, was er inzwischen gemacht hatte.

Bei diesem Versuch habe ich es belassen. Offensichtlich beinhaltet dieser Pilz Stoffe, die ich selbst in die Welt der Psychedelischen Drogen mit einreihen würde. Da ich aber Interesse habe, in die spirituelle Welt bei vollem Bewußtsein und ohne Drogen einzutauchen, bedanke ich mich beim Universum für diese Erfahrung - und schließe meinen Versuch mit dem Fliegenpilz damit ab.

Schwefelporling

Eines Tages fand ich einen Baum mit einem Pilz, der war so zitronengelb, und leuchtete so intensiv, dass ich nicht umhin konnte, ihn zu pobieren. Er schmeckte so gut und es gab kein negatives Signal, dass ich ein großes Stück davon so groß wie ein sehr großes Schnitzel. Dann merkte ich das Sperrensignal. Ich recherchierte im Internet und fand heraus, dass es der Schwefelporling ist. Am nächsten Tag aß ich wieder ein großes Stück. Auch diesmal war es wunderbar. Ich habe leider keinen mehr entdeckt, sonst hätte ich ihn gerne wieder gegessen.

Ich betone noch einmal, dass die von mir gemachten Erfahrungen nicht ohne Vorsicht so einfach zu übernehmen sind.

Schreibt mir eine E-Mail an regina.rau@gmx.net, wenn ihr euch dafür interessiert, wie man Kontakt zum inneren Gefühl und für die natürliche Instinktsperre bekommt, und wenn ihr Anleitung dafür haben wollt.



Wald-und Wiesen-Pilze, die ich verwende
von Foto: http://schwammerkoenig.de
  • Austernseitling - Pleurotus ostreatus

Diesen Pilz esse ich im Salat - allerdings nur in geringen Mengen = 1/2 bis 1 Pilz im Salat. Dieser Pilz kann bei leichtem Frost noch wachsen.

 

 

Foto: http://schwammerkoenig.de

Regina F. Rau: Schwefelporling - Baumpilz
  • Schwefelporling - Baumpilz

Diesen Pilz esse ich so wie er ist, so lange, bis ich merke, dass genug ist (natürliche Sperre).

Eines Tages fand ich einen Baum mit einem Pilz, der war so zitronengelb, und leuchtete so intensiv, dass ich nicht umhin konnte, ihn zu pobieren. Er schmeckte so gut und es gab kein negatives Signal, dass ich ein großes Stück davon so groß wie ein sehr großes Schnitzel. Dann merkte ich das Sperrensignal. Ich recherchierte im Internet und fand heraus, dass es der Schwefelporling ist. Am nächsten Tag aß ich wieder ein großes Stück. Auch diesmal war es wunderbar. Ich habe leider keinen mehr entdeckt, sonst hätte ich ihn gerne wieder gegessen.

 



Regina F. Rau: Helmut's Riesenbovist

Foto: www.schule-bw.de Foto: www.pilzfotopage.de
  • Boviste - Riesen-Bovist, Flaschenbovist, Hasenbovist:
    Langermannia gigantea - Lycoperdon perlatum - Clavatia utriformis

Regina F. Rau: 2007 Regina mit SchatzfundHier findest du den Riesenbovist, den Helmut gefunden hat - und wie wir ihn roh zubereitet haben. Auch dieses Jahr fanden wir wieder etliche (15 Stück !!!) Riesenboviste - mit einem davon kannst du mich auf dem Foto sehen.

Diesen Pilz kannst du in Scheiben essen wie er ist - oder zubereitet mit Kräutern und/oder Gewürzen und gewürfelt - oder im Salat. Helmut und ich - wir haben beide schon riesige Mengen von diesem Pilz verdrückt - es schmeckte sehr lecker und ging uns sehr gut dabei - auch nach dem Verzehr :-)

Nach Michael/Hennig/Kreisel: Handbuch für Pilzfreunde, Bd. II, ist der Pilz für manche Personen ungenießbar. In anderen Pilzbüchern – DER GROSSE KOSMOS – NATURFÜHRER PILZE; Der neue Kosmos PILZATLAS; BLV Handbuch PILZE – findet man diesen Hinweis jedoch nicht.

Foto oben: Regina
Foto unten unten links: www.schule-bw.de rechts:www.pilzfotopage.de

 

  • Gallenröhrling - Boletus felleus

Diesen Pilz habe ich mir früher interessehalber einmal gebraten. Als ich merkte, dass nichts passierte, suchte ich überall nach, ob ich etwas über diesen Pilz finden könnte. Ich fand nach langem Suchen, dass es in Kroatien Forschungen über diesen Pilz gibt, die nachgewiesen haben, dass dieser Pilz hochwirksam ist bei Tumoren und Krebs. Auch andere Personen haben, nachdem ich ihnen von dieser Entdeckung erzählt hatte, diesen Pilz in gebratener Form gegessen. Das Erstaunliche war: der bittere Geschmack verwandelt sich nach einer Weile in Süsse.Später habe ich dann auch kleine Mengen (Stücke eines Pilzes) roh gegessen - und es hat sich keine Negative Wirkung eingestellt!

Fotos:links: www.naturlexikon.com rechts: www.toxinfo.org

  • Hexenei: von der Seite www.schwammerlkoenig.de
    Hexenei - oder Stinkmorchel - Phallus Impudicus

Diese herrliche Delikatesse hat mir meine Mama gezeigt. Ich war damals ganz narrisch drauf, welche zu finden - weil sich die Eier meist noch unterirdisch befinden - während die bereits "aus dem Ei ausschlüpfenden" Pilze schon ungenießbar werden. Es gab diese Pilze meist paniert - oder auch so gebraten. Ich hab die gallertartige Masse drangelassen und alles mit Zirtrone beträufelt und mit Pfeffer gewürzt, weil diese Masse lecker nach Zitrone schmeckt!

Heute esse ich den Pilz immer noch für mein Leben gerne - auch roh! Ich kann bis zu 3 Stück ohne negative Wirkung essen.

Meine unglaubliche Geschichte mit dem Hexenei am 10.07.2007 kannst du hier nachlesen

Hier ein Hexenei, für das der "Phallus Impudicus" seinen Namen zurecht trägt:
Impudicus heißt übersetzt: schamlos

Milchbratling - Foto:  www.schwammerlkoenig.de
  • Milchbratling - Lactarius volemus

Bis heute habe ich leider keinen von diesen Exemplaren in unseren Wäldern finden können. Aber meine Mama - und auch viele alte Bauern haben mir erzählt, dass sie diesen Pilz auch früher schon roh gegessen hätten.

Dieser Pilz scheint gerne auch alleine zu stehen, denn viele Leute berichten, dass sie ihn stets nur einzeln finden.

Foto: http://schwammerkoenig.de

Parasolpilz - Foto:  www.schwammerlkoenig.de
  • Parasolpilz - oder Schirmling - Lepiota procera

Diesen Pilz habe ich lange Zeit nach meiner Umstellung zum Vegetarier noch wie Hühnerfrikassé verarbeitet.

Heute esse ich ihn roh. Er hat einen sehr feinen und armomatischen Geschmack - fast ein wenig blumig. Sein Fleisch ist eher faserig und fest, weshalb ich ihn besonders gerne esse. Ich kann bis zu zwei große Pilze ohne negative Wirkung essen!

Foto: http://schwammerkoenig.de

Tintenschopfling -  Foto:  www.schwammerlkoenig.de
  • Schopftintling - Coprinus comatus

Dieser Pilz ist sehr fein - und hat eine wässrige Konsistenz. Ich esse ihn gerne so - oder schneide ihn mir gerne in den Salat. 2 bis 3 große Exemplare kann ich ohne negative Wirkung verzehren!

Diese Pilze wachsen gerne auch an Wegrändern im Gras

 

Foto: http://schwammerkoenig.de

Shiitake - Foto: www.all-creatures.orf

Shiitake - Foto: www.oakshire.com

  • Shiitake - Lentinula edodes

Diesen leckeren Würz- und Heilpilz fand ich in den Thai-Läden. Ich schneide ihn mir gerne in den Salat - oder esse ihn auch getrocknet gerne wie einen Keks. 1-4 Pilze esse ich gerne zu einer Mahlzeit.

Bei besonders empfindlichen Menschen treten peitschenhiebähnliche Rötungen auf.

Heil-Anwendung: Der Shiitake zählt zu den Vitalpilzen, mit hochwertigen Biovitalstoffen.

Ein Arzt in der Ming-Dynastie (1368-1644) schrieb: "Dieser Pilz ist ein Mittel für die Bewahrung der Gesundheit, heilt Erkältungen und stimuliert den Kreislauf".

  • sehr gut schleimlösend (je 2x täglich vor Mahlzeit 2g Pulver bei Bronchitis)
  • tumorhemmend, was schon in vielen Studien nachgewiesen wurde.
  • virushemmend
  • entzündungshemmend
  • weniger häufig Lungenentzündungen
  • Diabetiker und frisch operierte Patienten sind weniger anfällig für Infektionskrankheiten.
  • schnellere Ausscheidung des Cholesterins
  • heilende Wirkung auf die Leber.

Foto: oben: getrocknet: www.all-creatures.org
unten: am Stock: www.all-creatures.org

Wiesenchampignon - Foto: www.mykonet.ch
  • Wiesenchampignon - Agaricus campestris

Dieser Pilz ist sehr aromatisch, würzig und fein - sein Fleisch ist voll. Er wächst gerne an Wald und Wiesenrändern. Aber heute ist er auch sehr rar geworden.

Ich esse ihn gerne so - oder schneide ihn in Salate. Bis zu 3 Pilzen (größere) kann ich ohne negative Wirkung verzehren!

Foto: www.mykonet.ch

 



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