|
FRohkost
- Urkost
roh
essbare
Wild-/ Urkost-Kräuter -
Seite 2
|
Wald- und Wiesen-Kräuter, die ich verwende
J- L
|
| |
-
Johanniskraut,
Tüpfelhartheu -
Hypericum perforatum
Verzehr:
Die oberen Teile des blühenden
Krautes - mit Blättern ( von Juli bis August). Hat
einen knoblauchähnlichen Geschmack mit leicht bitterem
Unterton - ähnlich wie Bärlauch
oder wildwachsender Schnittlauch, nur nicht so stark. Besser
die jungen Pflanzen nehmen - je älter, desto bitterer.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Blasen- und Nierenbeschwerden, Bettnässen, Leber- und
Gallenerkrankungen, Magen- und Darmkatarrh, Menstruationsstörungen,
Arterienverkalkung, zur Nervenstärkung (bei Depressionen
und Traurigkeit), bei Schlaflosigkeit und Nervosität;
bei Blutarmut, Gicht, Rheuma, Eingeweidewürmern (Johanniskraut-Öl).Äußerlich:
Johanniskraut-Öl (Rotöl)
auf schlecht heilende Wunden und Brandwunden auftragen.
Enthält
Substanzen, nach deren Einnahme starke Lichteinwirkungen auf
die Haut zu vermeiden sind (Lichtkrankheit).
|
 |
-
Kamille
- echte-/ strahlenlose -
Matricaria chamomilla
Verzehr:
Obere Stengelblätter und Knospen
(von April bis August).
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei Harnbeschwerden, Blähungen, Magen- und Darmkrämpfen,
schmerzhafter Menstruation, Rheuma,
wirkt schweißtreibend, bei Asthma inhalieren, bei Erkältungskrankheiten.
Äußerlich: bei Gerstenkorn
(Augenbäder), bei Altersjucken als Badezusatz, bei Halsentzündungen
gurgeln. Bei Blasenentzündungen (Sitzbad), Waschungen
bei Hautleiden, bei Abszessen, Zahnfleischblutungen,
Ekzemen, schwer heilenden Wunden, Verbrennungen, Unterschenkelgeschwüren,
Nagelbetteiterungen.
|
| |
- Kanadisches
Berufkraut; wilder Hanf -
Erigeron canadensis
Verzehr:
die Blätter (von Mai bis September)
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Bronchialkatarrh, beizu starker Menstruation, Gicht, Rheuma,
Blasenentzündung. Hat blutstillende Wirkung; harntreibend.
|
|
|
- Kerbel,
Wiesenkerbel -
Anthriscus sylvestris
Vorsicht:
nicht verwechseln mit der
Hundspetersilie:
Aethusa cynapium aus der Familie Apiaceae - wird als äusserst
giftig beschrieben und nur in der Heilkunde nur als homöopathische
Verdünnung angewandt
Verzehr:
die Blätter das ganze Jahr. Sehr
leckere Beigabe in Salaten! Hat würzigen Eigengeschmack.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
zur
Blutreinigung (Tee), wirkt harntreibend. Äußerlich:
auf chronische Ekzeme und Milchnoten bei abstillenden Müttern
(frischer, angewärmter Kräuterbrei)
|
 |
- Knoblauch-Rauke
- Alliaria
petiolata
Verzehr:
Die ganze Pflanze - das ganze Jahr.
Hat einen knoblauchähnlichen Geschmack
mit leicht bitterem Unterton - ähnlich
wie Bärlauch oder wildwachsender Schnittlauch, nur nicht
so stark. Besser die jungen Pflanzen nehmen - je älter,
desto bitterer.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
Erkrankungen
der Atemwege (schwachen Aufguss - oder verdünnen), harntreibend
und fäulnishemmend. Äußerlich: sehr
gut: zerquetschtes Kraut bei schlecht heilenden Wunden und
Geschwüren.
|
 |
Verzehr:
die jungen Blätter
Heil-Anwendung:
Innerlich:
-
Äußerlich: -
|
 |
- Klee,
Wiesenklee - Trifolium
pratense
 Verzehr:
Blätter und junge Blütenköpfchen
(vonApril bis Oktober). Die Blüten
schmecken leicht süss, aber nicht so stark wie beim Löwenzahn.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Husten, Rheuma, Gicht, Verdauungsbeschwerden, zur Appetitförderung,
zur Anregung der Lebertätigkeit.
|
| |
-
Klette große, filzige - Arctium
lapa
Verzehr:
junge Blätter und Stengel (von
Mai bis September), Wurzel (im Frühjahr und Herbst),
Samen
Heil-Anwendung:
Innerlich:
Magen-
und Darmleiden, Drüsenschwellungen, Ekzeme, Flechten,
Furunkel. Salat
und Gemüse von Blättern und Wurzeln bsind besonders
für Diabeteskranke wertvoll ! Äußerlich:
bei Haarausfall Tinktur bei Milchschorf auf die Kopfhaut
auftragen, bei Hautkrankheiten ins Badewasser.
|
 |
-
Kriechender
Günsel - Ajuga
reptans
Verzehr:
Oberirdische Teile der Pflanze (das
ganze Jahr über).
Günsel
(leitet sich vom lat: consolida=Beinheil
ab)
Heil-Anwendung:
Innerlich:
Bei
Leberleiden, bei Blutungen, Angina, Weißfluß Äußerlich:
als Gurgelwasser, heilend bei Knochenbrüchen und
schlecht heilenden Wunden - wirkt festigend.
|
|
|
- Kümmel,
echter -
Carum carvi
Verzehr:
Wurzeln (im April des ersten Jahres),
Blätter (von Mai bis September), Samen (von Juni bis
August). Schmeckt lecker als würzendes
Kraut in Salaten.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
Blähungen,
Magen- und Darmprobleme, Menstruationsstörungen, Krämpfe,
fördert die Milchsekretion. Wirkt leicht harntreibend.
Äußerlich: Kümmelbäder
für schwächliche Kinder.
|
|
|
- Labkraut,
echtes -
Galium verum
Verzehr:
Oberirdische
Teile der Pflanze (von April bis Oktober).
Kleinschneiden, fühlt sich auf
der Zunge sonst klettend an.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
Leber-, Nieren- und Blasenbeschwerden, Magenleiden, Wassersucht,
Hautauschläge. Wirkt harn- und schweißtreibend,
und beruhigend. Äußerlich: bei Ekzemen,
Flechten und Geschwüren.
|
 |
- Lichtnelke
- aufgeblasenes Leimkraut - Silene
vulgaris
Verzehr:
Die Blätter und jungen Triebe (von
April bis Oktober), grundständige Blätter (das ganze
Jahr über). Schmeckt sehr zart
und leicht - allerdings schaffe ich es nur sehr schwer, diese
lichtgeladene Blume zu essen.
|
| |
-
Löffelkraut,
echtes -
Cochlearia offincinalis
Verzehr:
Die Blätter (das ganze Jahr über),
den Blütenstand.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Skorbut, Gicht, Rheuma, Wassersucht, Harnverhaltung, Grießbildung,
Erkrankung der Atmungsorgane, Verdauungsbeschwerden, Hautauschlägen,
lockeren Zähnen.
|
|
|
- Löwenzahn
- Taraxacum
officinale
 Verzehr:
Wurzel (im Frühjahr und Herbst),
Blütenknospen und Blüten (von April bis Juni), die
Blätter das ganze Jahr. Einer
meiner Lieblinge. Der Löwenzahn ist im Frühjahr
besonders zart. Es kann schon mal vorkommen,
dass ich nur Löwenzahnblüten zu einer Mahlzeit verzehre.
Sie schmecken honigsüß und sehr zart, mit einem
leicht bitteren Untergeschmack, den ich sehr liebe.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Arterienverkalkung, Erkrankung der Atemwege, Leber- und Gallenleiden
sowie Blasensteine, Verstopfung, Zuckerkrankheit, Gicht, Rheuma,
Hautunreinheiten, Skrofulose, zur Blutdruckregulierung, Steinerkrankungen.
Äußerlich: bei Geschwüren und eitrigen
Wunden, Flechten. Löwenzahn gehört
zu den sehr wirksamen Allheilmitteln in der Kräuterkunde.
|
|
|
-
Lungenkraut,
echtes -
Pulmonaria officinalis
Verzehr:
das blühende Kraut (von März
bis Juni).
Heil-Anwendung:
Innerlich:
Erkrankungen
der Atemwege, Bluthusten, Blasenbeschwerden, Blut im Harn.
Äußerlich:
Fein pulverisierte Blätter
auf Wunden und Entzündungen.
|
|
Wald- und Wiesen-Kräuter, die ich verwende
M - N
|
 |
- Majoran
- Origano,
echter Dost -
Origanum vulgare
Verzehr:
Blätter und Blüten (von Juni
bis Oktober). wächst vor allen
Dingen in den wärmeren Ländern Europas häufig.
Der Geruch dieses Krauts wirkt auf mich sehr beruhigend, besänftigend.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Asthma, Blähungen, Magen- und Darmstörungen, Krämpfen
und Menstruationsbeschwerden, wirkt appetitanregend. Äußerlich:
Nervenstärkendes Kräuter
bad und Kräuterkissen (zusammen mit noch anderen Kräutern:
Thymian, Rosmarin, Lavendel...)
|
 |
-
Malve,
wilde -
Malva sylvestris
Verzehr:
Die Blätter und jungen Triebe und
Blüten (von Mai bis Oktober), die Früchte (ab Juni).
Diese Pflanze esse ich für mein
Leben gern! Sie hat mich während der schwierigsten Anfangsphase
meiner Rohkost ständig begleitet und mir in manch schwieriger
Situation (körperliche und seelische Beschwerden bei
der Nahrungs-Umstellung) sehr geholfen. Hatte beruhigende
Wirkung auf meinen Magen und Darmtrakt und verströmte
auch viel Licht in meiner Seele!
Heil-Anwendung:
Innerlich:
Bronchitis,
Blasenleiden, Magen- und Darmgrippe. Äußerlich:
bei Hals- und Gaumenmandelentzündung Gurgeln. Bei
Mundkrankheiten Spülen, auf Geschwüre auflegen.
|
| |
-
Melde;
Rutenmelde; Gemeine Melde -
Atriplex patula
Verzehr:
Blätter (von Mai bis September).
Sehr angenehme Salatpflanze - ich esse
sie gerne auch in größeren Mengen.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Bronchialkatarrh, Durchfall, bei zu starker Menstruation,
Gicht, Rheuma, Blasenentzündung. Hat harntreibende und
blutstillende Wirkung.
|
|
|
-
Möhre,
wilde -
Daucus carota
Verzehr:
die Wurzel im ersten Jahr (von Juli
bis Oktober). Bei älteren Pflanzen
muß der holzige Kern des Stengels entfernt werdenxx,
die Blätter (von Mai bis September).
Heil-Anwendung:
Innerlich:
die
Möhren haben besonders bei Sehstörungen roh gegessen
besondere Wirkung. Bei Nachtblindheit
von Kraftfahrern, bei Magen- und Darmbeschwerden -
besonders bei Kindern, bei Menstruationsbeschwerden. Saft
gegen Sodbrennen, vorbeugend gegen Infektionen. Gegen
Blähungen sind die Samen sehr wirksam. Äußerlich:
geriebene Möhren auf Brandwunden
und Erfrierungen legen.
|
 |
-
Nelkenwurz
echte; Benediktenkraut -
Geum urbanum
Verzehr:
die Wurzel und grundständigen Blätter
(das ganze Jahr), die Stengelblätter (von April bis Oktober).
Ich persönlich empfinde die Blätter
dieser Pflanze ein bißchen zäh.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Leber- und Gallenbeschwerden, Magen- und Darmbeschwerden,
Hämorrhoiden, Menstruationsbeschwerden, Durchfall, stärkt
die Nerven, wirkt desinfizierend. Äußerlich:
bei Hals- und Zahnfleischentzündungen
gurgeln.
|
|
Wald- und Wiesen-Kräuter, die ich verwende
O - R
|
|
|
-
Pestwurz
-
Petasites hybridus
Verzehr:
die Wurzel und grundständigen Blätter
(das ganze Jahr), die Stengelblätter (von April bis Oktober).
Ich persönlich empfinde die Blätter
dieser Pflanze ein bißchen zäh.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
im
Mittelalter fand diese Pflanze gegen die Pest Verwendung.
Weitherhin bei entzündeten Bronchien; bei Nervenschmerzen
(Tinktur), bei nervösen Magenbeschwerden und gestörtem
Gallenfluß; krampflösend (Wurzelstock). Äußerlich:
Umschläge aus zerdrückten,
frischen Blättern bei Gelenkschmerzen und Wunden.
|
| |
-
Pfefferminzen
-
Mentha aquatica
Verzehr:
die oberen Blätter und den Blütenstand
(von Mai bis Oktober). es gibt viele
verschiedene ungiftige Sorten - nur die Poleiminze ist stark
giftig. Man erkennt sie an den sehr kleinen fast runden Blättern.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Blähungen, Koliken, Übelkeit, Magen- und Darmkatarrh,
Leber- und Gallenbeschwerden, bei Nervosität, Herzklopfen
und Schlaflosigkeit.
|
| |
- Pfennigkraut
-
Lysimachia nummularia
Verzehr:
die oberirdischen Pflanzenteile (von
Mai bis Juli).
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Gicht und Rheuma, Durchfall, Fieber, Krampfadern, Skorbut,
bei inneren Blutungen. Äußerlich: auf
Wunden, Geschwüre und rheumatische Stellen einen Brei
des frischen Krautes auftragen.
|
| |
-
Platterbse
-
Lathyrus tuberosus
Verzehr:
die Wurzelknollen (im Frühjahr
und Herbst), die Blätter und jungen Triebe (von Juni
bis September). Schmeckt mir angenehm
mild.
|
| |
-
Rainkohl
-
Lapsana communis
Verzehr:
die
Blätter (das ganze Jahr über).
Schmeckt kohlartig - esse ich sehr gerne!
Heil-Anwendung:
Äußerlich:
Beschleunigt die Heilung von Schnittwunden
und Entzündungen (als Kräuterbrei auftragen).
|
 |
-
Rapunzel
- Glockenblume -
campanula rapunculus
Verzehr:
die Blätter, Knospen und unreifen
Früchte (von April bis September), die Wurzel (von Frühjahr
bis Herbst). Die herrlich blauen Glockenblumen
leuchten mir direkt ins Herz. Ich schaue sie lieber an, als
sie zu essen... Die Pflanze wurde früher gelegentlich
sogar angebaut, weil damit ein wohlschmeckender Salat zubereitet
werden kann.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
wirkt
antiseptisch, wundheilend und erfrischend! Äußerlich:
den Saft von zerdrückten Pflanzen
auf Warzen tupfen.
|
|
Wald- und Wiesen-Kräuter, die ich verwende
S - U
|
|
|
-
Sauerampfer,
grosser -
Rumex acetosa
Verzehr:
die Blätter und den Blütenstand
(von März bis November). Ist ein
sehr leckerer Zusatz in Kräutersalaten. Ich verwende
ihn sehr häufig. Im Frühjahr esse ich ihn fast täglich.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
als
Frühjahrs-Blutreinigungskur - täglich ein paar Blätter
davon verzehren. Ausserdem bei Verstopfung, Spulwürmern,
Hautkrankheiten. Wirkt sehr appetitanregend! Äußerlich:
bei Hautkrankheiten auch äußerlich!
|
|
|
-
Schachtelhalm
-
Equisetum arvense
Verzehr:
die grünen Triebe (von Mai bis
September). Esse ich gerne unterwegs.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Arterienverkalkung, bei Leber- Nieren- und Blasenbeschwerden,
bei zu starker Menstruation, Wassersucht, Rheuma, bei Blutungen
von inneren Organen. Das Kraut wirkt
lungengewebefestigend und keimtötend.
Äußerlich: bei
Ekzemen, Flechten, Fisteln, Gerstenkorn; bei Mandel- und Zahnfleischentzündungen
gurgeln.
|
 |
-
Schafgarbe,
gemeine - Achillea
millefolium
Verzehr:
die Blätter (von April bis November).
Die grundständigen Blätter (auch im Winter), den
Blütenstand. Ich esse die Blätter
wegen des sehr würzigen parfümartigen Eigengeschmacks
(ich finde ihn nach so langer Zeit noch immer gewöhnungsbedürftig)
nur sehr selten - und bereiche meine Salate lieber mit ein
paar der weniger aufdringlich schmeckenden Blütendolden.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Atemwegsbeschwerden, Magen- und Darmerkältung, Gallenleiden,
Herzanfälle, Bleichsucht, Bettnässen, schmerzhafter
Menstruation, Weißfluss. Es wirkt blutreinigend, blutdrucksenkend,
kreislauffördernd, stoffwechselanregend, magenrkräftigend.
Äußerlich: bei Hautausschlägen,
Frostbeulen, Wunden. Bei Gicht und Rheuma als Badezusatz.
|
|
|
- Scharbockskraut
-
Ficaria verna
Verzehr:
die Blätter vor der Blüte,
nachher enthalten sie einen Giftstoff (Protoanemonin).
Ich persönlich kann nicht viel von dieser Pflanze essen.
Es verursacht lang anhaltendes Kratzen im Hals bei mir und
gibt mir schon nach 2-3 Blättern das Gefühl, nicht
gegessen werden zu wollen. Bekannte von mir schwören
auf dieses Kraut !
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
hautleiden, Skorbut. Es wirkt blutreinigend.
|
|
|
- Schnittlauch,
(wildwachsender) - allium
schoenoprasum
Verzehr:
die Halme (von Februar bis...) neben
Bärlauch eine gern gesehene Pflanze in meinen Kräutersalaten!
Erzeugt nicht so starke Gerüche beim Essen wie der Knoblauch
- und verfliegt schnell wieder.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
abführend,
antiseptisch, harntreibend, appetitanregend, durchblutungsfördernd,
blutdrucksenkend, schleimlösend.
|
 |
- Schöllkraut
- Warzenkraut - Chelidonium
majus
Verzehr:
giftig Nicht
zum Verzehr geeignet. Bei Heilwirkung ist nur die frische
Pflanze wertvoll, da die Wirkstoffe bei Trocknen der Pflanze
schnell ihren Wert verlieren.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
der frischgepresste Saft des Krautes
sowie der Wurzel als Mittel gegen rasche Abmagerung, bei Wassersucht,
bei hellgelben Durchfällen und bösartigen Hauterkrankungen.
Äußerlich:
den Saft der Pflanze äußerlich
bei Hühneraugen, Schwielen und
Warzen auftragen.
|
| |
- Storchenschnabel,
Wiesen- -
Geranium pratense
Verzehr:
Blätter (von Mai bis August), Knospen
und Blüten (von Juni bis August).
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Angina, Blutungen verschiedener Art, Gelbsucht, bei
schwerer Darmgrippe. Äußerlich:
als Gurgelwasser; bei Ausschlägen,
Geschwüren und Fisteln Auflagen mit der zerquetschten
Pflanze.
|
|
|
-
Taubnessel,
rote - weisse -
Lamium album
Verzehr:
die zarten Blätter und Blüten
(von März bis September). Ich gebe
gelegentlich ein paar Blätter als Würzung zum Kräutersalat.
Ist für meinen Geschmack
manchmal zu bitter.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Verstopfung und Beschwerden der Verdauungsorgane, Atemwegserkältungen,
bei Blutarmut, bei zu früher Menstruation. bei Weißfluss
(nur die Blüten), bei Nervosität, Schlaflosigkeit,
Blasenleiden. Wirkt blutreinigend und verdauungsfördernd.
Äußerlich: Bei Brandwunden und Geschwüren;
bei Ohrenleiden - die angedämpfte
Pflanze auflegen.
|
 |
- Topinambur
-
Helianthus tuberosus (Sonnenblumenwurzel)
Verzehr:
die Wurzelknollen (von Oktober bis März).
Sehr leckere, leicht verdauliche Nahrung.
Ich bevorzuge sie neben der Süsskartoffel und Löwenzahnwurzel
als Wurzelgemüse.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
hat
bei Diabetes besonders günstige Wirkung. Wirkt
vorbeugend gegen Paradentose, regt die Darmtätgkeit an,
beeinflußt die Darmflora günstig, wirkt mild gegen
Verstopfung (besonders bei übersäuertem Darmmilieu).
|
|
Wald- und Wiesen-Kräuter, die ich verwende
V - Z
|
|
|
-
Vogelknöterich
-
Polygonum aviculare
Verzehr:
wenn der Stengel weich ist, die oberen
Teile der Pflanze (von Mai bis Oktober). Ähnlich
mild wie die Vogelmiere.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Durchfall, Nierensteinen, Magen- und Darmkatarrh, Rheuma,
blutstillend, bei inneren Blutungen,
Arterienverkalkung, bei Steinerkrankungen,
Diabetes, zur Durstbekämpfung.
Wirkt harn- und galletreibend. Äußerlich:
Zur Wundbehandlung das zerquetschte Kraut auflegen.
|
|
|
- Vogelmiere
- Stellaria
media
Verzehr:
die ganze Pflanze, das ganze Jahr über.
Ist sehr mild und zart und als größerer
Anteil in Salaten geeignet.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Bluthusten, Herzklopfen, Hämorrhoiden, bei leichten Katarrhen
der Atemwege. Ist blutreinigend und zeigt gute Wirkung bei
Blähungen, wirkt harntreibend.Äußerlich:
Das zerquetschte Kraut auf Ausschläge, Wunden und
Geschwüre legen.
|
 |
- Wegerich
- Breitwegerich
Plantago májor
Verzehr:
die Blätter (das ganze Jahr über),
die Samen (ab Juni). Schmeckt sehr angenehm
und leicht bitter, nussig. Stellt einen beständigen Anteil
meiner Kräutersalate dar.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Atemwegserkrankungen, Verdauungsstörungen,
Blasen- und Steinleiden, Leberleiden. Wirkt blutreinigend
(besonders als Frischsaft), harntreibend, stopfend
(die Blätter), abführend (die Samen).
|
 |
-
Wegerich
- Spitzwegerich
Plantago lanceolata
Verzehr:
die Blätter (das ganze Jahr über),
die Samen (ab Juni). Schmeckt sehr angenehm
und leicht bitter, nussig. Stellt einen beständigen Anteil
meiner Kräutersalate dar.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Atemwegserkrankungen, Verdauungsstörungen,
Blasen- und Steinleiden, Leberleiden. Wirkt blutreinigend
(besonders als Frischsaft), harntreibend, stopfend
(die Blätter), abführend (die Samen).Äußerlich:
Auf Flechten, Geschwüre und
Insektenstiche die zerquetschten
Blätter auflegen!
|
| |
-
Flohsamenwegerich
Plantago afra
Verzehr:
junge Blätter (das ganze Jahr über),
die Samen (ab Herbst) Schmecken angenehm
nussig. Die jungen Blätter zusammen mit Löwenzahn
ergeben einen blutreinigenden Salat.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
wirkt
regulierend auf die Darmtätigkeit, blutreinigend. Äußerlich:
bei Verbrennungen einen Brei aus zerquetschten Samen auflegen.
|
| |
- Wegrauke
- Sisymbrium
officinale
Verzehr:
die Blätter (von April bis Oktober).
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Kehlkopfkatarrh,
bei Erkrankungen der Atemwege: Heiserkeit und Husten, Athma;
bei Gelbsucht, Blasenbeschwerden, Skorbut.
Wirkt beruhigend und entkrampfend.
|
| |
- Wegwarte
-
Cichorium intybus
Verzehr:
die Wurzeln (im Herbst), die Blätter
(von Mai bis August).
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Gelbsucht, Verdauungsschwäche,
bei Luftwegskatarrhen, bei Hautausschlägen, Furunkeln
und Karbunkeln, bei Skorbut. besonders bei Diabeteskranken
(die frische Wurzel).
|
| |
-
Weidenröschen;
wilder Oleander; Feuerkraut -
Epilobium (Chamaenerion) angustifolium
Verzehr:
die
oberen Teile der Pflanze - wenn der Stengel weich ist (von
Mai bis Oktober).
Heil-Anwendung:
Innerlich:
Arterienverkalkung,
Nierensteine, Durchfall, Magen-
und Darmkatarrh, Rheuma, innere Blutungen. Wirkt harn- und
galletreibend. Äußerlich: das zerquetschte
Kraut auf Wunden auflegen.
|
| |
- Wiesenknopf
großer/kleiner - Sanguisorba
officinale
Verzehr:
die jungen Blätter und Triebe (von
April bis Juli), die jungen Blütenköpfchen.
Heil-Anwendung:
Innerlich:
bei
Lungen- Magen- und Darmblutungen;
bei Hämorrhoiden, Krampfadern, Venenentzündung,
Melancholie, Kopfschmerzen. Bei
Wechselbeschwerden und Würmern (die Wurzel). Äußerlich:
auf Wunden und Geschwüre die frisch zerstossenen
Blätter legen.
|
|
|
|