Vergleich mit 3 Hochleistungs-Mixern
Bericht erstellt im April 2015

Seit dem Frühjahr 2011 hatte ich die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum den Vergleich mit 3 Mixern zu machen:

Die Herausforderungen für den Test stellten für mich meine Grassäfte, Grascremes, Kräutersmoothies mit überwiegend Brennesseln und Gras, sowie verschiedene Nusskäse sowie Eis dar!

Ich möchte hier nicht zum Kauf eines bestimmten Mixers überreden, sondern meine Erfahrungen so neutral wie möglich wiedergeben, um dir die Entscheidung für den optimal zu dir passenden Mixer zu erleichtern.

Ich werde dich bei diesem Vergleich nicht mit verwirrenden Technischen Daten überhäufen, sondern dir von meiner Erfahrung mit diesen Geräten in meinem ganz normalen Gebrauch berichten.


REVO BLEND

Im Sommer 2014 war ich auf einem Smoothie-Workshop von Erwin Mischkin in Starnberg (Café Luna). Im Frühjahr 2015 (Ende April) ging ich zum Wiederholten Mal bei einem herrlichen Wildkräuter-Spaziergang mit Erwin Mischkin und Robert Neubauer aus Söcking am Starnberger See mit.

Beide verwenden den Revo-Blend seit Jahren. Wir bekamen nach dem Spaziergang ein herrliches Gourmet-Menü serviert. Alle Froh-Köstlichkeiten waren mit dem REVO BLEND zubereitet und ich war höchst erstaunt, in welcher kurzen Mixzeit extrem cremige Smoothies, Aufstriche, Saucen und Dipps gezaubert waren.

Bei einer weiteren Gelegenheit durfte ich dann einen dieser Mixer zur Zubereitung meines obligatorischen Gras-Smoothies ausprobieren. Ich bekam den Hinweis, den Mixer festzuhalten, und dachte: "Na so schlimm wird's schon nicht werden!" Dann gab ich das Gras und die Kräuter hinein, etwas Wasser, eine Banane und schaltete den REVO BLEND ein, der sofort wie ein Porsche-Turbo abging. Danach stellte ich den Turbo-Gang ein.

Um beim Vergleich gerecht zu bleiben, pürierte ich das Ganze wie gewohnt nur 20 Sekunden. Die Messer des Mixers durchschnitten das zuvor in 2 cm lang geschnittene Gras sofort; und der Motor jaulte nicht auf. Das liegt wohl am Messerblock mit den einzigartigen Sixwave RevoBlades aus japanischem Edelstahl. Ein weiterer Vorteil dürfte sein, dass zwei der Messer bis fast zum Grund des Mixbehälters reichen.

Das Ergebnis nach dieser kurzen Mixzeit war im Vergleich so unglaublich cremig, dass ich mir jetzt einen REVO-BLEND Power-Mixer zulegen möchte.

Was mich bei diesem Mixer auch gleich noch überraschte:
Der Preisleistungs-Verhältnis stimmt und der Preis passt auch für kleinere Geldbeutel!

Was ich am REVO BLEND am tollsten finde, ist, dass Ralf Brosius, der Entwickler dieses tollen Geräts, nicht nur einfach ein Gerät verkauft, sondern dass es ihm auch darum geht, dass der Mensch durch Frohköstliche Nahrung seine Gesundheit wiedererlangt, dass er vital und fit bleibt und dass auch Mutter Erde durch diese Lebensweise eine enorme Erleichterung erfährt!

Wenn ich den Mixer persönlich verwende, werde ich euch gerne mehr darüber berichten!

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BIANCO puro

Diesen Mixer durfte ich im Frühjahr 2014 auf der "cook and look" Messe in Wien, Österreich vorführen und kennenlernen und auch schon ein paar Wochen davor ausprobieren, da ich auf der Messe half, die Besucher mit vitalen Smoothies und anderen Köstlichkeiten zu versorgen. Nach der Messe verwendete ich nur noch den BIANCO-puro. Er begleitete mich auch auf allen größeren Events.

Der BIANCO schaffte meine vielen Mix-Varianten wesentlich leichter als der Vitamix. Ich musste bei vielen Zubereitungen nicht mehr in mehreren Etappen arbeiten und es blieben auch bei kürzeren Mixzeiten weniger Spelzen übrig.

Für längere Mixzeiten (wie von BIANCO empfohlen) konnte ich mich nur sehr selten begeistern, da ich die Wärmeentwicklung der Vitalstoffe wegen vermeiden wollte (je wärmer, desto mehr Oxidation von Nährstoffen durch Sauerstoff = sich steigernder Vitalstoffverlust) - und überhaupt ähnlich wie beim Vitamix das Gefühl nie los wurde, dass auch durch die Wirkung der zugequirlten Luft und Flüssigkeit (Wasser, Öle) tatsächlich die Vitalstoffe immer weniger werden, je länger der Mixprozess dauert.

Wer also nicht so lange mixen will, der muss sich mit etwas gröberen Ergebnissen zufrieden stellen. Allerdings sind die Ergebnisse wie bereits beschrieben wesentlich besser als beim Vitamix TVC 5200. Der Anspruch der Feinheit stellte für mich vorerst keine große Problematik dar, da ich erstens keine weiteren Vergleiche hatte, und zudem bislang keine ultrafeincreme Torten herstellte, sondern nur solche, die auch ein natürliches Kuchen-Mundgefühl behalten. Und vom Vitamixer war ich es bei den Gras- und Kräuterzubereitungen gewöhnt, dass Spelzen darin übrig bleiben. Vermutlich liegt es daran, dass die Messer nur bis relativ hoch über dem Behältergrund reichen.

Sehr angenehm fand ich die Programm-Automatik für unterschiedlichste Aufgaben, die ich jedoch bis heute nur sehr selten verwendet habe. Für mich hat sich bewährt, mir die Zeiten und die Mixstärke selbst einzustellen, was ebenfalls möglich ist. Sehr angenehm war die Beobachtung, dass der Geräuschpegel wesentlich unter dem des Vitamix lag, die Möglichkeit mit dem Thermo-Stampfer die Temperatur im Auge zu behalten. Und der Trockenbehälter für Nüsse und Samen.

Bei Zubereitungen mit Gras tut sich jedoch auch dieser Power-Mixer noch schwer. Das Gras sowie die Kräuter hatte ich wie beim Vitamix zuvor in 1-2 cm Stückchen geschnitten. Die Messer brauchen eine Zeit, bis sie durch die kleingeschnittenen Gräser schneiden. Dennoch läßt sich der Grassaft anschließend auch ohne Filtern trinken. Bei dichteren Karotten- und Wurzelgemüse-Zubereitungen müssen die Mengen reduziert - oder aufgeteilt werden, wenn man mit weniger Wasser arbeiten will.

Nach nunmehr einem Jahr intensiver Nutzung (1-2 Mal täglich) habe ich leider das Gefühl, dass die Motorleistung fast unmerklich aber dennoch stetig nachlässt.

Ein weiteres Problem,
auf das BIANCO aber beim Kauf explizit hinweist, dass solches nicht passieren sollte! Man sollte nie den Löffel im Behälter stehen lassen! Ein Behälter brach sofort, nachdem mir das passierte. Dies ist also mein Fehler, dennoch stellt es ein Problem dar, da es vorkommen kann.

Der BIANCO ist generell günstiger, und bietet nicht nur ein edles Modell in vielen Farben an, sondern auch eine schlichtere kostengünstigere Variante mit den gleichen Leistungsverhältnis.

Jedoch ein weiterer Punkt, der mir leider noch aufgefallen ist: vom BIANCO-puro Mixer strömt bei schwereren Zubereitungen, wie Grassaft, Grascremes, Eis und Nusskäsen und Wurzelgemüse regelmäßig ein für mich als unangenehm und eher nicht so gesund empfundener, elektrisch riechender Geruch aus. Er soll von einem Stoff stammen, der verhindert, dass die Sicherung des Mixers bei großen Anstrengungen zu früh herausspringt. Doch entsteht dieser Geruch auch schon bei weniger schweren Zubereitungen. Ich weiß nicht, ob das schon anderen Benutzern aufgefallen ist. Wenn es mehrere Nutzer gibt, welchen das negativ aufgefallen ist, sollten wir das der Firma BIANCO einmal zur Überarbeitung unterbreiten! Du kannst mir deine Erfahrung gerne mitteilen, wenn sie sich mit meiner deckt: tanz-der-farben@regina-rau.de

Ich traue mich diesen Mixer aus Gewissensgründen nicht mehr wirklich zu empfehlen, da ich nicht weiß, und meine Fragen auch bisher nicht ausreichend beantwortet wurden, welche Stoffe genau die Basis für den entstehenden unangenehmen Geruch sind, und wie verträglich diese tatsächlich für den menschlichen Organismus sind.

Ansonsten war dieser Mixer bisher eine tolle Küchenhilfe, die ich gerne weiter empfehle!

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Vitamix TNC 5200

Ich habe diesen Mixer fast 3 Jahre lang mit großer Begeisterung verwendet; Seitdem ich diesen Mixer hatte, konnte ich endlich meine Rohkostzubereitungen mit herrlichen Saucen, Dipps und kalten Suppen, Eis und Cremes bereichern.

Auch meinen inzwischen schon bekannten www.frohkostgipfel.de hatte ich mit diesem Mixer begonnen, den mein damaliger Freund mit dem Fahrrad den ganzen Berg hinauf schob. Er hat mir sehr gute Dienste geleistet. Seit dem Frühjahr 2011 habe ich bis zum Frühjahr 2014 alle meine Zubereitungen mit dem Vitamix hergestellt. Darunter waren Suppen, Saucen, Nusskäse, Cremes, Dipps, Smoothies und Säfte. Der Mixer begleitete mich auch auf alle anderen größeren Events - und mit Aufteilung der Portionen in zwei bis drei Etappen, schaffte ich damit glücklich alle Zubereitungen.

Ich hatte zu dieser Zeit keine anderen Vergleiche und war sicher, dass sei die maximale Leistung, welche Mixern möglich sei.

Dennoch gab es Probleme, die ich gerne behoben gesehen hätte:

Später, als ich mit dem Mixen meiner Süssgras- (Süssgras-Lebenselixier) und Kräuter-Rezepte (spelzig) anfing, musste ich zum Beispiel den Grassaft nachher abseihen, weil sonst die übriggebliebenen Spelzen im Hals kratzten. Auch in den Smoothies blieben Spelzen in den Kräutersmoothies - oder auch in Wurzelgemüse-Kräuter Zubereitungen drin.

Beim Zubereiten von Eis und Nusskäsen ging er oft auch bei kleineren Mengen ganz in die Knie, die Sicherung flog heraus und ich musste meist über 30 Minuten warten, bis der Mixer sich überhaupt wieder einschalten liess.

Toll fand ich, dass der Vitamixer nicht kaputt ging, wenn ich mal versehentlich den Löffel im Mixbehälter stehen liess.

Für mich ist der Vitamix nach wie vor ein guter Power-Mixer, der allerdings mit den Jahren aufgrund meinen Anforderungen mit den wilden Gräsern und Kräutern nicht mehr gerecht werden konnte. Trotzdem hab ich mich nur schwer von ihm getrennt, nachdem ich ihn ja nicht mehr benützte.

Für die neueren Modelle von Vitamix habe ich bisher keinen Vergleich. Es ist möglich, dass Vitamix inzwischen die aufgeführten Nachteile behoben hat.

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