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Als
kleines Kind war ich sehr oft damit beschäftigt, alles,
was es im Garten gab, zu probieren. Meine Mutter hatte ihre
liebe Not damit, wenn sie mich fand, wie ich gerade eine giftige
Eiben-Frucht probierte - oder das Blatt eines Gummibaums.
Sie erklärte mir, dass ich das nicht tun dürfe,
weil manche Pflanzen sehr sehr giftig seien und ich davon
sterben könne.
Zugegeben, ein bißchen bange machten mich diese Aussichten
schon, wenn ich wieder auf kulinarische Entdeckungsreise ging.
Aber die Neugier war eben größer. Wie wohl dieses
blaue Blütenblatt der Hortensien schmeckte? Oder die
Rose dort drüben? Und die roten Früchtchen der Eibe,
mit der verführerischen Vertiefung, wo nicht selten ein
Tröpfchen golden schimmernden Nektars daran hing. Natürlich
habe ich mir damals keine Gedanken über die Namen der
Pflanzen gemacht.
Bauchweh? Nein - das habe ich nie erlebt. Ich probierte winzig
kleine Stückchen - gerade mal so viel, daß ich
den Geschmack in mir aufnehmen konnte. Ich mußte einfach
wissen, wie die herrlich unterschliedlichen Farben und Düfte
schmeckten. Es kam auch vor, daß ich mit einem Löffel
aus der Küche in der Erde grub, um ein bißchen
davon zu essen. Ich kann mich heute noch so deutlich an die
Entdeckungen erinnern, die ich da machte - als wäre es
gerade eben passiert.
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Freude
am Essen
Ohne Sonne sind die Tage
grau und verhangen
dein Gemüt beweint sich selbst
empfindet den Wind... den Regen
als Belastung -
sehnt sich nach Sonne
Ich esse die Sonne
behalte die Sonne in mir
auch wenn es regnet und stürmt
sehe die Schönheit auch hier
freue mich sogar,
dass der Mensch nicht alles besiegt.
Ich kann warten auf die Sonne,
denn ich trage die Sonne in mir
Autor unbekannt
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Möglicher
Weise habe ich deshalb heute das deutliche Gefühl des
Geschmacks, wenn ich Farben betrachte. Ich erlebe immer wieder,
wie ich von der Betrachtung mancher Bilder, oder auch nur
farbiger Gegenstände - vor allen Dingen aber von den
herrlichen Farben, die die Natur hervorbringt - Geschmack
spüre... satt werde. Auch der Anblick von Schnee und
Eis weckt in mir einen bestimmten Geschmack, den ich über
alles liebe.
In der Schule war ich etwas außerhalb der Gruppen, weil
ich mich mehr für die Natur und den Grund meines Daseins
interessierte, als für die herkömmlichen Spiele
und Unternehmungen. Immer saß ich da und dachte über
irgendwelche Zusammenhänge nach.
Viele Jahre später - ich mag so um die 13 Jahre alt gewesen
sein, hörte ich ein paar Nachbarkinder über Drogen
reden. Auch meine Mutter hatte mich eingehend vor Drogen gewarnt.
Da saß ich - und vor mir tauchten die seltsamsten Bilder
auf. Da plötzlich kam mir der Gedanke, daß eigentlich
alles Droge sein müsse - was der Mensch nicht wirklich
zum Leben braucht. Und es dämmerte mir,daß auch
unsere Nahrung eine Droge sei, an die wir uns gewöhnt
hatten, die wir aber nicht wirklich zum Leben bräuchten.
Bei diesem Gedanken erinnerte ich mich plötzlich auch
daran, wie ich als Kind das, was mir meine Mutter fütterte,
ständig erbrach. Ich sehe manche Bilder deutlich vor
mir. Dass sie mich zuletzt in eine Klinik hatte einweisen
müssen, und ich dort an einem Tropf zwangsernährt
wurde, hat sie mir später selbst erzählt.
Einige Zeit später kam ich wieder zur Betrachtung über
dieses Thema. Ich hatte meine erste Zigarette probiert. Und
danach war es mir so übel ergangen, daß ich mich
hatte übergeben müssen. Da war doch ein wichtiger
Hinweis?! Ich dachte - so ähnlich müsse das mit
dem Essen auch sein - aber wie - das konnte ich nicht erkennen.
Es bereitete mir einige Zeit Kopfzerbrechen. Da ich aber keine
Erklärung und Lösung für mich fand, gab ich
es vorerst auf.
Mit
27 Jahren brachte ich im April 1987 meinen Sohn in der Türkei
zur Welt. Er war es, der mich wieder über die Zusammehänge
nachdenken lies, die mich schon als Kind und Jugendliche beschäftigt
hatten. Denn mein Sohn erkrankte schon in den ersten Monaten
an einer sehr schmerzhaften Hautkrankheit, für die die
Ärzte damals noch keinen Namen hatten - und die sie infolge
dessen auch für unheilbar erklärten. Einige Zeit
später gesellte sich noch ein chronischer Durchfall hinzu.
So war ich dann auch nach langem Hadern mit unserem Schicksal
und unserem Schöpfer am Ende meines Lateins angekommen.
Genau in diesem Augenblick wo ich mich fallen fühlte
- wo ich keinen Halt mehr zu finden glaubte - wandte ich mich
mit der Frage: "Was machen wir denn falsch?" nach
"innen". Ich dachte über die Natur nach, über
das Verhalten von uns Menschen, die Schöpfung und den
möglichen Sinn, den Zusammenhang hinter allem.
Ich war wirklich verzweifelt - wusste keinen Weg mehr. Da
kam es mir in den Sinn, Ihm diese Frage zu stellen: "Hast
Du uns wirklich so unperfekt geschaffen? Hast Du wirklich
die Natur so unzureichend ausgestattet, dass wir von dem,
was Du uns gibst, krank werden sollen? Dass wir früh
und unter Schmerzen sterben sollen? Dass wir uns unser tägliches
Brot wirklich im Schweiße unseres Angesichts verdienen
müssen?"
Noch im selben Augenblick durchströmte
mich ein unglaubliches Gefühl des Geliebtseins und der
Geborgenheit - wie ich es zuvor noch nie erlebt hatte. Gleichzeitig
durchfuhr es mich: "Habe
ich nicht gesagt: solange Ihr ignorant seid, müsst ihr
so leben?!"
Und dann sah ich das Bild
eines Baumes, an welchem Töpfe, Pfannen, Teller, Messer
und Gabeln und Geschirr allerlei Art hingen.
Das schien mir zuerst recht seltsam.
Doch ich fragte mich, was denn nun dieses Gleichnis bedeuten
solle. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen:
Da, wo jetzt diese Dinge am Baum hingen, hängen sonst
die Früchte des Baumes. Da war es mir mit einem Schlag
klar: wir kochen das, was unser Schöpfer uns für
unseren Unterhalt gibt "zu Tode" - oder wir holen
uns sogar Dinge aus der Natur, die wir eigentlich gar nicht
essen sollten und machen sie uns durch kochen "essbar".
Mir wurde klar, dass hier einer unserer Hauptirrtümer
begraben liegen mußte.
So kam es, dass ich im Herbst 1988 sofort das, was ich verstanden
zu haben glaubte, schrittweise für mich und meinen Sohn
umzustellen begann.
Und siehe da - die Krankheitssymptome meines Sohnes verschwanden
binnen weniger Wochen und kamen auch nicht wieder! Wir hatten
mit dieser Art der Ernährung solche Freude, dass ich
gar nicht daran dachte, wieder damit aufzuhören. Inzwischen
hatte ich ja sogar den erlebten Beweis für das, was ich
in meiner Vision gesehen hatte, erhalten. Diese Form der Ernährung
fiel mir denkbar leicht und ich fühlte mich körperlich
und seelisch vollkommen wohl damit. Auch mein Sohn machte
einen sehr vergnügten Eindruck dabei. Er kannte bereits
mit drei Jahren alle einheimischen und auch exotischen Früchte,
hatte seine Freude damit, allen zu erklären, wie diese
Früchte heissen. Und wenn er aß, wenn wir unterwegs
waren, kam es nicht selten vor, dass sich die Leute um uns
herum sammelten und sich gar nicht satt sehen konnten an dem
Vergnügen, mit welchem mein Sohn seine Früchte aß.
Seine Wangen waren immer rosig und seine Augen strahlten vor
Vitalität und Freude.
Es folgte eine Zeit, während der ich mich intensiv der
FRohkost
zuwandte. Da fielen mir auch wieder all die Erfahrungen meiner
Kindheit und Jugendzeit ein - die ich in dieser Richtung bisher
gemacht hatte. Auch die Krankheits-Symptome, das ewige Erbrechen
und Schwindeligsein bis zu meiner Ernährungsumstellung
- die Erfahrung mit der ersten Zigarette und später auch
mit meinem ersten Alkohol fielen mir wieder ein. So fand ich
für mich meine schon als Kind gemachte Entdeckung bestätigt:
die normale zivilisierte
Ernährungsform ist eine Droge!
Wir
verbrachten immer wieder längere Zeit in der Türkei,
wo die Menschen mit ihren Zweifeln, Ängsten und Befürchtungen
auf mich zukamen. Sie meinten, dass für mich diese Form
des Lebens wohl in Ordnung sei, dass ich dies aber meinem
Sohn nicht antun dürfe. Selbst Familienangehörige
begannen sich meinen Kopf zu zerbrechen. Und so fing ich an,
in den Schriften nach Spuren zu suchen, die meine Entdeckung
festigen konnten. Und ich wurde fündig. Ich entdeckte
sogar, dass sich in jeder Religionsschrift, die ich gelesen
hatte, für mich eindeutige Hinweise für meine Entdeckung
fanden. Auch in anderen Büchern aus alter Zeit fand ich
äußerst interessante Spuren und Hinweise. Diese
findet ihr bei "Hinweise aus Schriften"
unter dem Menü: "Frohkost-Inhalt"
Auch heute ernähre ich mich mit kleinen Ausnahmen wieder
von der Rohkost. Allerdings wurde ich zwischenzeitlich 2 mal
rückfällig. Das letzte Mal dauerte diese Phase fast
2 Jahre. Den Berichht über diese Zeit könnt ihr
im "Erfahrungsbericht-Rohkost"
nachlesen unter: "Frohkost-Inhalt"
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Nach dieser langen Rückfallphase begann ich mit frischer
Kraft und neuer Zuversicht meinen einmal eingeschlagenen Weg
fortzusetzen. Dabei hatte ich eine einschneidennde Erfahrung
mit einem Versuch in die Richtung der "Lichtnahrung".
Wie es dazu kam - und wie dieser Versuch verlief, könnt
ihr in " Mein Weg - zur ersten
Erfahrung mit der Lichtnahrung" im Menü "Lichtnahrung-Inhalt"
nachlesen.
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